Schweiz

FDP-Frauen wählen Susanne Vincenz- Stauffacher digital zu ihrer neuen Präsidentin

Die neue Präsidentin der FDP-Frauen ist Rechtsanwältin, National- und Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher.

Die neue Präsidentin der FDP-Frauen ist Rechtsanwältin, National- und Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher.

Doris Fiala übergab am Samstag das Präsidium der FDP-Frauen an die St.Galler Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher. Die Versammlung fand am Samstag via Videokonferenz statt.

(agl) «Ich hätte vor der Krise nicht gedacht, dass ich so einen digitalen Schub erhalten könnte», sagte die abtretende Präsidentin Doris Fiala bei der Begrüssung via Zoom. Die Nationalrätin blickte auf drei intensive Präsidiumsjahre zurück: «Im Grunde genommen befanden wir uns drei Jahre im Wahlkampf». Es sei auch mal hektisch geworden, und sie hätte wohl einige mit ihrem Kampfgeist und Tatendrang fast überfordert. Das Resultat lasse sich aber sehen, meinte Fiala. Die FDP-Frauen hätten zugelegt. «Noch ist nicht alles erreicht, aber vieles ist gelungen.»

Dank an Fiala gab es auch von der FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi: «Du bist als Campaignerin durch die ganze Schweiz gereist und hast die Frauen motiviert, zu kandidieren». So habe man den Frauenanteil deutlich steigern können.

Als Nachfolgerin von Fiala wurde die St. Galler Rechtsanwältin und Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher gewählt. Vincenz-Stauffacher wurde 2019 in den Nationalrat gewählt, neun Jahre präsidierte sie zudem die Frauenzentrale St. Gallen. «Du bist in deinem Kopf schon viel weiter, als ich es bei der Übernahme des Präsidiums war», sagte Fiala an der Generalversammlung zu ihr.

«Es ist mir eine Herzensangelegenheit, für uns Frauen voranzugehen», so die neue Präsidentin der FDP-Frauen. Sie habe keine Berührungsängste und wolle sich mit anderen Frauenorganisationen und Parteien austauschen. Ebenfalls freue sie sich darauf, neue Debatten anzustossen und liberale Vorschläge zu präsentieren. Auch will sie sich weiterhin für die Erhöhung des Frauenanteils auf verschiedenen Ebenen einsetzen, denn «da geht noch mehr».

Meistgesehen

Artboard 1