Schweiz

Fall Crypto: FDP fordert rasche Zwischenberichte

Die Crypto AG hat über Jahre mit Geheimdiensten kooperiert.

Die Crypto AG hat über Jahre mit Geheimdiensten kooperiert.

Die Fraktion der FDP begrüsst den Start der Untersuchungen durch die Geschäftsprüfungsdelegation. Eine PUK sei aber weithin eine Option.

(gb.) Die Fraktion der FDP hat heute den Geheimdienst-Skandal um die Firma Crypto AG besprochen. In einem Communiqué teilte die Fraktion mit, es herrsche ein Konsens, dass die Wahrheit lückenlos aufgearbeitet werden müssen.

Von der Geschäftsprüfungsdelegation (GPDel) fordert sie möglichst rasche Zwischenberichte, damit das Parlament das weitere Vorgehen bestimmen kann.

Sollten die Zwischenberichte nicht zu den gewünschten Aufklärungen führen, bleibt für die FDP-Fraktion der Einsatz einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) weiterhin eine Option. Vorerst sei die GDPel jedoch der schnellste Weg zu einer Aufklärung.

Sie müsse in den kommenden Wochen beweisen, dass sie ebenfalls an einer «lückenlosen Aufklärung» interessiert ist. Zudem soll die GPDel mit der parallel laufenden Untersuchung des alt Bundesrichters Niklaus Oberholzer optimal zusammenarbeiten.

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