Coronavirus - Schweiz

Erste Schutzmaterial-Lieferung aus China für Zürcher Spitäler

Swiss-Flieger importieren für den Kanton Zürich Schutzkleidung aus China

Swiss-Flieger importieren für den Kanton Zürich Schutzkleidung aus China.

In Zürich ist mit einem Airbus der Swiss eine erste Schutzmaterial-Lieferung für Zürcher Spitäler aus China eingetroffen. Es handelt sich laut der Gesundheitsdirektion um «dringend benötigte» Schutzkittel. Weitere Flüge sind geplant.

Das Schutzmaterial traf am Sonntagabend aus Shanghai kommend am Flughafen Zürich ein, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Beliefert werden 34 Institutionen des Gesundheitswesens in den Kantonen Zürich und Schwyz.

Die Lieferung kam dank einer Initiative der Zürcher Spitäler unter der Federführung des Spitals Männedorf und der Knecht Gruppe zustande. Die Kantonsapotheke koordinierte die Beschaffung des Schutzmaterials. Die Gesundheitsdirektion hat die Bestellung vorfinanziert.

In den kommenden Tagen sind weitere Flüge geplant. In den nächsten Tagen und Wochen werden die 34 Institutionen des Gesundheitswesens mit weiteren Schutzmaterialien wie Masken, Handschuhe und Sicherheitsbrillen beliefert. Über die Kantonsapotheke sollen nach Möglichkeit auch Hausärzte, Hebammen, Spitex und Heime versorgt werden.

Laut der Swiss sind mehr als zehn Frachtflüge von China nach Zürich für die Kantonsapotheke geplant. Transportiert werden sollen mehr als 35 Millionen Stücke persönlicher Schutzausrüstung, wie die Fluggesellschaft auf Twitter mitteilte. Geladen wird das Material jeweils nicht nur in den Laderaum, sondern auch in die Passagierkabine der Linienflugzeuge.

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