Coronakrise

EDA holt gestrandete europäische Touristen aus Myanmar in die Schweiz

Von den vom EDA gecharterten Flügen können nicht nur Schweizer Reisende profitieren.

Von den vom EDA gecharterten Flügen können nicht nur Schweizer Reisende profitieren.

Am Donnerstagmorgen ist eine weitere vom Bund gecharterte Edelweiss-Maschine am Flughafen Zürich gelandet. An Bord waren mitunter 39 Schweizer.

(sku) Vom Flug aus Yangnon konnten auch zahlreiche Staatsangehörige anderer europäischer Staaten profitieren, wie das EDA am Donnerstag mitteilt. In den letzten zwei Wochen hätten Schweizer Reisende umgekehrt von Sonderflügen nach Europa profitieren können, die von anderen Staaten durchgeführt worden seien.

Bei den Rückholflügen hätten blockierte Schweizer stets Priorität, heisst es weiter. Die Rückholstrategie des EDA setze zusätzlich auf eine enge Zusammenarbeit mit befreundeten Staaten und werde dadurch effizienter und solidarischer. Davon profitieren laut dem EDA insbesondere blockierte Schweizerinnen und Schweizer in Destinationen wie etwa den Kapverdischen Inseln oder Guatemala. Insgesamt hätten so bereits 725 Schweizer bei rund 50 Sonderflügen anderer Staaten einen Platz für ihre Rückreise gefunden.

Das EDA plant zahlreiche weitere Flüge. So kommen heute Flugzeuge mit Schweizer Reisenden aus Yangon (Myanmar) und Casablanca (Marokko) im Zürcher Flughafen an. Am Freitag treffen Maschinen aus Phuket (Thailand), Quito (Ecuador) sowie aus Phnom Penh (Kambodscha) ein, am Sonntag ein Flug aus Sydney (Australien).

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