Jööö!

Das ist der wohl flauschigste Alpabzug der Schweiz

Flauschiger Alpabzug im Kiental mit Lamas und Alpakas

Sie trippelten und trappelten und sprinteten ins Tal: die Lamas und Alpakas der Familie Luginbühl.

Ganz genau 131 Lamas und Alpakas haben ihre Sommerresidenz im Berner Oberländer Kiental verlassen. Ein exotisch-herziges Schauspiel.

Den Anhängern der traditionellen Schweizer Landwirtschaft sind sie wohl etwas zu exotisch, alle anderen können sich kaum sattsehen an den herzig-lustigen Viechern: Die Tiere der Lama- und Alpaka- Züchterfamilie Luginbühl-Lippl aus Aeschi im Kanton Bern sind am Dienstag mit einem Alpabzug zurück ins Tal gewandert.

131 Lamas und Alpakas der Luginbühls haben den Sommer auf der  Gorneren- und der Griesalp im Berner Oberländer Kiental verbracht. Mit Bergen kennen sich die Tiere aus, ursprünglich stammen die mit den Kamelen verwandten Paarhufern aus den südamerikanischen Anden.

«Freude!»

Grundsätzlich werden die Tiere vor allem zur Wollproduktion gehalten. In der Schweiz haben die Halter aber meist einen anderen Grund: «Freude», sagt Frau Lippl. Die Tiere seien ruhig und eignen sich fürs Trekking. Zudem lohne sich die Wollproduktion in der Schweiz finanziell nicht. Ab und zu landen die Lamas oder Alpakas auch auf dem Teller.

Liebliche Sanftmut

«Denken Sie daran: Kein Bild und kein Beschrieb vermag die Faszination und die Sanftmütigkeit des Alpakas wirklich widerzugeben», schreiben Luginbühls auf ihrer Homepage. Glücklich können sich also die Zuschauer schätzen, die den ungewöhnlichen Alpabzug am Dienstag mitverfolgen konnten.

Oder all jene, die die Tiere in Aeschi besuchen. Der Züchter warnt allerdings: «Vorsicht! Ein Blick in die grossen, lieblichen Kulleraugen hat schon manchen Gast verführt ...» 

Für die Mutigen – noch mehr Bilder von dem exotischen Alpabzug:

(smo)

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