SVP Schweiz

Das eigene Geschäft geht vor: Malermeisterin Sandra Sollberger sagt fürs SVP-Präsidium ab

Der Beruf geht vor: Malermeisterin Sandra Sollberger will nicht Präsidentin der SVP Schweiz werden.

Der Beruf geht vor: Malermeisterin Sandra Sollberger will nicht Präsidentin der SVP Schweiz werden.

Lange zögerte sie, doch nun hat sich die Baselbieter Nationalrätin Sandra Sollberger entschieden, nicht fürs Präsidium der SVP Schweiz zu kandidieren, wie sie gegenüber der bz bekannt gibt. Das Amt wäre mit ihrem Bubendörfer Malergeschäft nicht vereinbar gewesen.

Die Frist von SVP-Kantonalpräsident Dominik Straumann, sich bis Ende Januar zu entscheiden, liess sie verstreichen. Doch nun sind die Würfel gefallen: «Ich werde nicht für das Präsidium der SVP Schweiz kandidieren», sagt Sandra Sollberger gegenüber der bz. Die Baselbieter Nationalrätin hat der Findungskommission um alt Nationalrat Caspar Baader mitgeteilt, nicht für ein Gespräch zur Verfügung zu stehen.

Die Begründung der Malermeisterin aus Bubendorf überrascht freilich nicht: «Das Amt wäre nicht vereinbar mit meinem Malergeschäft.» Und dieses sei ihr sehr wichtig. «Erst die Familie, dann das Geschäft, dann die Politik – das sind meine Prioritäten», sagt die 46-Jährige. Hätte sie das Präsidium übernommen, hätte sie sich komplett aus dem familieneigenen Betrieb zurückziehen müssen. «Das wäre auch unglaubwürdig, denn ich bin ja erst in die Politik wegen meines Geschäfts, weil ich als Unternehmerin etwas für KMU unternehmen wollte», fügt sie an.

Dettling, Grüter oder Heer für Sollberger «valabel»

Sollberger hält aber auch klar fest: «Grundsätzlich hätte ich mir zugetraut, die SVP Schweiz zu führen.» Dementsprechend habe es viele Gespräche mit ihrem Umfeld gebraucht, um die Entscheidung zu fällen. Doch wer soll es nun richten? Hier nennt Sollberger keinen Favoriten, sagt aber, dass für sie Marcel Dettling, Franz Grüter oder auch Alfred Heer valable Kandidaten seien.

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