Schweiz - Bulgarien

Bulgariens Präsident Radev zu offiziellem Besuch in der Schweiz

Bulgariens Staatschef Rumen Radev (links) und Bundespräsident Ueli Maurer sprachen bei ihrem Treffen in Meiringen über das bilaterale Verhältnis zwischen Bulgarien und der Schweiz.

Bulgariens Staatschef Rumen Radev (links) und Bundespräsident Ueli Maurer sprachen bei ihrem Treffen in Meiringen über das bilaterale Verhältnis zwischen Bulgarien und der Schweiz.

Bundespräsident Ueli Maurer hat den bulgarischen Präsidenten Rumen Radev zu einem offiziellen Besuch in der Schweiz empfangen. Neben Gesprächen zur Europapolitik und dem bilateralen Verhältnis mit Bulgarien besuchten Maurer und Radev den Militärflugplatz Meiringen BE.

Das bilaterale Verhältnis Bulgariens mit der Schweiz sei in den letzten Jahren vertieft worden, schrieb das Eidg. Finanzdepartement (EFD) nach dem Treffen. Bulgarien erhält zudem Geld aus der so genannten Kohäsionsmilliarde. Die Schweiz unterstützt nach Angaben des Aussendepartements EDA bis Ende 2019 15 Projekte in Bulgarien.

Der Schweizer Beitrag für das Land beläuft sich auf 76 Millionen Franken. Welche Projekte unterstützt werden, entscheiden die beiden Länder unabhängig von der EU. Schweizer Geld erhält das Land am Schwarzen Meer unter anderem für den Aufbau eines Berufsbildungssystems.

Thema der Gespräche war zudem der geplante Beitritt Bulgariens zum Schengen-Raum. Besprochen wurden die nächsten Schritte; die Schweiz hat Bulgarien bei der Vorbereitung des Beitritts unterstützt. Über den Beitritt zu entscheiden haben jedoch die EU-Mitglieder. Maurer und Radev sprachen weiter über die Beziehungen der Schweiz zur EU.

Zum Treffen von Maurer und Radev in Meiringen im Berner Oberland gehörte ein Besuch des dortigen Militärflugplatzes - Radev ist ehemaliger Kommandant der bulgarischen Luftwaffe. Zusammen mit Maurer beobachtete er eine Alarmübung.

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