Schweiz

Belgien setzt die Kantone Zug, Graubünden und Schaffhausen auf die orange Corona-Liste

In Belgien gilt die Maskenpflicht in allen Städtezentren. So hier auf einer Shoppingmeile in Brüssel.

In Belgien gilt die Maskenpflicht in allen Städtezentren. So hier auf einer Shoppingmeile in Brüssel.

Belgien warnt seine Bürgerinnen und Bürger neu vor Reisen in die Kantone Graubünden, Schaffhausen und Zug. Für diese gilt neu Warnstufe Orange - und damit erhöhte Wachsamkeit. Genf ist weiterhin auf der roten Liste.

(sda) Für Reisen in Länder oder Regionen auf der orangen Liste wird erhöhte Wachsamkeit und bei der Rückkehr Quarantäne und ein Corona-Test empfohlen. Dies ist der offiziellen Internetseite des belgischen Aussenministerium zu entnehmen. Darüber hatte «Blick Online» am Montagabend berichtet.

Anfang August hatten die Brüsseler Behörden die Westschweizer Kantone Genf, Waadt und Wallis auf eine rote Liste gesetzt und nicht zwingende Aufenthalte in der Genferseeregion untersagt. Nach Interventionen von Aussenminister Ignazio Cassis hatte Brüssel die Kantone Waadt und Wallis wieder von der Liste gestrichen. Genf figuriert weiterhin auf der roten Liste.

Schon im Juli war der Kanton Tessin auf der orangen Liste gelandet.

Im Kanton Zug gibt es nach offiziellen Angaben bisher 302 bestätigte Fälle von Infektionen. Eine Person befindet sich aktuell in Spitalpflege und neun Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden bisher registriert.

Laut den offiziellen Zahlen des Kantons gibt es derzeit in Graubünden total 940 bestätigte Corona-Fälle. 51 Personen befinden sich in Quarantäne und 19 in Isolation. Der Kanton hat seit Beginn der Pandemie 50 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 vermeldet.

Im Kanton Schaffhausen werden derzeit 137 positiv getestete Personen gezählt. 7 Personen sind in Spitalpflege (Isolation) und 2 auf Intensivpflege. Die Zahl der bisher Verstorbenen liegt bei 7.

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