Denkmal
Beleuchtung der Kapellbrücke soll sich nach Fussgängern richten

Die Luzerner Kapellbrücke und der Wasserturm sollen in ein attraktiveres Licht gerückt werden. Die Beleuchtung soll sich künftig nach den Bewegungen der Fussgänger richten. Dies sieht das Siegerprojekt eines Ideenwettbewerbs vor, das am Freitag präsentiert worden ist.

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Die Kapellbrücke in Luzern (Archiv)

Die Kapellbrücke in Luzern (Archiv)

Keystone

Das Projekt "Partikel Plan" eines holländischen Kreativteams setzte sich im internationalen Wettbewerb gegen acht weitere Vorschläge durch, wie die IG Inszenierung Kapellbrücke Wasserturm am Freitag mitteilte. Die Gruppierung aus Politikern und Touristikern will die Luzerner Wahrzeichen zu den Abendstunden und bei grossen Ereignissen attraktiver erscheinen lassen.

Geplant wird, die Kapellbrücke von aussen stärker oder schwächer zu beleuchten, je nachdem ob sich viele oder wenige Personen auf der Brücke bewegen. Beim Gang über die Reuss im Innern der Brücke folgt die Beleuchtung den Besuchern mittels Sensoren. Die Wahrzeichen sollen zudem je nach Jahreszeit oder Anlass verschieden angestrahlt werden.

Das Projekt sei von der Jury ausgewählt worden, weil ihm eine überzeugende Verbindung zwischen rücksichtsvollem Umgang mit den Wahrzeichen und dessen Umgebung, künstlerischem Potenzial und erfrischender Poesie gelang, heisst es in der Mitteilung. Die Jury wird präsidiert vom ehemaligen Grünen Luzerner Stadtrat Ruedi Meier.

Die IG will nun die Mittel zur Realisierung beschaffen. Sie rechnet mit Investitionen von rund 1,5 Millionen Franken. Das Geld soll vor allem von privaten Sponsoren kommen. Ist das Geld beisammen, wollen die Initianten das Projekt innerhalb eines Jahres realisieren.

Die Beiträge des Ideenwettbewerbs sind vom 23. September bis 14. Oktober 2014 im Lichthof des Regierungsgebäudes in der Stadt Luzern ausgestellt.

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