Strafrecht

BDP-Nationalrat fordert Sicherheitshaft für Sexualstraftäter

BDP-Politiker fordert Sicherheitshaft für rückfällige Sexualstraftäter

BDP-Politiker fordert Sicherheitshaft für rückfällige Sexualstraftäter

Sexualstraftäter seien gefährlich und häufig Wiederholungstäter, sagt Aargauer BDP-Nationalrat Bernhard Guhl. Er fordert deshalb eine Sicherheitshaft für rückfällige Straftäter.

Sexualstraftäter seien gefährlich und häufig Wiederholungstäter, sagt Aargauer BDP-Nationalrat Bernhard Guhl. Er fordert deshalb eine Sicherheitshaft für rückfällige Straftäter.

Es sei der Fall des Vergewaltigers Hassan Kiko gewesen, den BDP-Nationalrat Bernhard Guhl dazu veranlasste, einen Vorstoss einzureichen. Der Aargauer Politiker fordert eine Sicherheitshaft für rückfällige Sexualstraftäter.

«Es muss versucht werden, möglichst viele Opfer zu verhindern», erklärt Guhl sein Anliegen dem Regionalsender «TeleM1». Gerade Sexualstraftäter seien oft Wiederholungstäter und diese müsse man von der Bevölkerung fern halten können.

Für Guhl ist die momentane rechtliche Situation unbefriedigend. Die gesetzlichen Hürden seien noch zu hoch, nur in Extremfällen werde eine Sicherheitshaft ausgesprochen.

Strafrechtsprofessor Martin Killias unterstützt Guhls Vorhaben. Er verortet ein allgemeines Problem im System im Umgang mit gefährlichen Tätern. Deshalb bedauere er auch, dass Guhl seine Forderung nur auf Sexualstraftäter beschränke. (zam)

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