Schweiz

2,6 Milliarden Franken: Der Bund gibt mehr Geld für die Forschung aus

Viele der Mittel fliessen an Forschungsprojekte der Hochschulen. (Keystone)

Viele der Mittel fliessen an Forschungsprojekte der Hochschulen. (Keystone)

Knapp 280 Millionen Franken mehr als noch 2017: Die Ausgaben des Bundes für die Forschung steigen an. Erfreulich hoch ist die Frauenquote bei den Forschenden.

(mg) Um zwölf Prozent gegenüber dem letzten Berichtsjahr 2017 sind die Aufwendungen für Bildung und Forschung gestiegen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilt. Damit kommt der Bund in diesem Bereich auf Gesamtausgaben von knapp 2,6 Milliarden Franken. Rund die Hälfte dieser Mittel fliesst an die Hochschulen und in den Schweizerischen Nationalfonds. 850 Millionen Franken flossen zudem ins Ausland, hauptsächlich an internationale Organisationen oder Programme, in denen die Schweiz aktiv ist, wie das BFS schreibt.

Auch der Bund selber forschte mehr als noch 2017. So stiegen die aufgewendeten Mittel um 30 Millionen auf 214 Millionen Franken. Auch der Personalbestand nahm um 250 Personen gegenüber dem Vergleichsjahr zu. Derzeit umfasst das Forschungspersonal des Bundes 2075 Personen. Vier von zehn im Forschungsbereich angestellten Personen sind Frauen. Damit hat sich der Frauenanteil gegenüber dem letzten Bericht leicht erhöht.

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