Vermischtes

Wölfe haben im Sarganserland über den Sommer 55 Schafe gerissen

Im Sarganserland ist die Präsenz von einem Wolfspaar seit rund einem Jahr bekannt. (Symbolbild)

Im Sarganserland ist die Präsenz von einem Wolfspaar seit rund einem Jahr bekannt. (Symbolbild)

Im Sarganserland kommt es immer wieder zu Übergriffen von Wölfen auf Schafherden. In einigen Fällen sei es auch tagsüber zu Schafsrissen gekommen.

(dpo) In den letzten Tagen kam es erneut zu Übergriffen von Wölfen auf Schafherden. Dabei wurden 29 Schafe auf der Alp Gafarra im Gemeindegebiet von Mels und 19 Schafe auf der Alp Fursch getötet, wie die Staatskanzlei des Kantons St. Gallen am Freitag mitteilte. Obwohl die Alp Halde bei Flums geschützt sei, habe der Wolf bei mehreren Angriffen tagsüber drei Schafe reissen können. Neu sei auch die Herde bei Schaffans im Schilstal betroffen, wo ebenfalls vier Schafe gerissen wurden.

In einigen Fällen hat der Wolf Schafe tagsüber gerissen, nachdem sie aus dem geschützten Nachtpferch gelassen wurden, heisst es in der Mitteilung weiter. Insgesamt seien diesen Sommer mindestens 55 Schafe im Sarganserland dem Wolf zum Opfer gefallen, davon sieben Schafe in geschützten Herden. Im Gebiet ist die Präsenz von einem Wolfspaar seit rund einem Jahr bekannt.

Derzeit scheiden sich die Geister am Wolf, der im Zentrum des revidierten Jagdgesetzes steht. Die Vorlage kommt am 27. September vors Volk.

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