Lerchi-Fest
Zächs Bike-Test am Lerchifest

Gross war der Besucheraufmarsch am diesjährigen Lerchifest der Stiftung Lerchenbühl. Absoluter Höhepunkt war die Eröffnung des Bike-Parks durch Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch und deren Start mit dem Bike.

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Velo

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Berner Rundschau

Sylvia Mosimann

Sie sind immer etwas Besonderes - die Feste, die von Verantwortlichen, Mitarbeitenden und Schülern des Lerchenbühls ausgerichtet werden. Und sie sind immer ein Publikumsmagnet. Dies zeigt die Verbundenheit der Bevölkerung mit dem Bildungs- und sozialpädagogischen Zentrum Stiftung Lerchenbühl. «Das Lerchenbühl fördert Kinder und Jugendliche, die mit lern- und sozialen Problemen kämpfen. Es bietet seit mehr als 100 Jahren Lösungen für Ausbildung und beruflichen Anschluss und Integrationsmöglichkeiten», warb Heimleiter Markus Spalinger, Regisseur des grossen Lerchifestes.

Bike-Park: Pädagogisch sinnvoll

Auf die Karte Spiel und Spass setzten die Verantwortlichen mit einer Vielfalt an Unterhaltungen. Enthusiastisch gestalteten auch die Kinder und Jugendlichen der Lerchi einen kleinen Markt mit Verkaufsständen oder einen musikalischen Apéro mit Schülerchor. Unterstützung im bunten Programm erhielten sie durch die Musikgruppe «Vino Tinto», Res und Kurt, Bauchtänzerinnen, Modelvorführungen und den Rock'n-Roll-Club Burgdorf-Heimiswil.

Höhepunkt der Angebotsvielfalt war die Eröffnung des Bike-Parks. Die beiden Kiwanis-Clubs Bern Zähringer und Burgdorf haben sich seit Oktober 2008 an verschiedenen Samstagen an dessen Bau beteiligt und zudem die ganze Projektierung durchgeführt.

Umrahmt vom musikalischen Gruss der Kadettenmusik, unter Stabführung von Markus Linder und dem Grusswort der Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch (SP), wurde die Eröffnung des Parks zum Festakt. «Der Park soll den Kindern und Jugendlichen der Institution die Möglichkeit einer pädagogisch sinnvollen Freizeitbeschäftigung bieten», sagte Heimleiter Markus Spalinger in seinem Grusswort. In der Laudatio für dieses Projekt freute sich Zäch darüber, dass hier eine besondere Art der Integration in die Gesellschaft gefördert werde, zumal der Veloparcours auch für die Nachbarschaft, andere Schulen und Vereine geöffnet werden solle.

Als Tüpfelchen auf dem «I» spendeten die Kiwaner gleich zwei neue Bikes. Auf einem dieser Velos wagte sich Zäch sogleich auf eine Ehrenrunde, bewies Courage für Neues und Freude an Herausforderungen. Der Bub Jannick Stryffeler, Assistent beim Zerschneiden des Bandes zur Freigabe der Strecke, führte dann die zahlreichen Erstbefahrer der 224 Meter langen Strecke mit unterschiedlichen Hindernissen an.

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