Bänkli

Neuer Ort zum Verweilen

Ansturm: Für den Aufmarsch zur Einweihung war selbst die breite Holzbank zu schmal.

Bänkli

Ansturm: Für den Aufmarsch zur Einweihung war selbst die breite Holzbank zu schmal.

Noch eine Holzbank für Samuel Schmid: Mit der Installation der Sitzgelegenheit an der Aare in Rüti hat der Samschtig-Klub Büren dem alt Bundesrat eine zweite, auf seinen Namen lautende Ruhestätte auf seinem beliebten Wanderrundgang gewidmet. Dieser führt vom Eichwald zum Fluss. Die dritte im Bunde hat der Landfrauenverein Rüti gestiftet, im Banderhölzli.

Paul Kocher

Der Samschtig-Klub Büren mit über 30 Frauen und Männern trifft sich regelmässig am Samstagvormittag im Restaurant zur Alten Post. Sie pflegen Kameradschaft, gemütliches Beisammensein und den ungezwungenen Gedankenaustausch. Eine Ziel der losen Vereinigung sieht pro Jahr eine Dienstleistung für die Öffentlichkeit vor. Zeitlich nicht weit zurückliegend und von allgemeiner Beliebtheit, erinnert die erste Samuel Schmid gewidmete Bank im Waldabschnitt Galgenfeld an dessen Tätigkeit als Landesvater. Ebenso beliebt bei den vielen Wanderer vom Forstbetrieb Richtung Bürholz ist die 2005 erstellte dortige Klubbank.

Holz von der Burgergemeinde

An der Aare, unterhalb der Wüschbacheinmündung, hat der Samschtig-Klub jetzt einen weiteren idyllisch-beschaulichen «Ecken» für ein Bänkli gefunden. Der Blick schweift über die majestätisch ruhig dahinfliessende Aare auf die Jurakette. Ein idealer Ort zur Erholung und Meditation, und einer, der auf Schmids Lieblingswanderroute liegt.

Natürlich ist jeder und jede zum Benützen der Sitzbänke eingeladen. Der Kunsthandwerker Armin Jüni hat eine massive Bank aus Eichenholz gezimmert. Gespendet hat das Holz die Burgergemeinde Büren. Auf der Lehne trägt die Bank folgende Widmung: «Samuel Schmid-Bänkli, Bundesrat von 2001 bis 2008». Die Mitglieder des «Samschtig-Klubs» schafften für den Standort einen mit Natursteinen belegten und gesicherten Vorplatz.

Feierliche Einweihung

Die Übergabe der Bank an den Geehrten und die Öffentlichkeit wurde zu einem eigentlichen Festakt. Jean-Claude Nobili skizzierte in launiger Art die Verbundenheit von Samuel Schmid mit dem Klub, welche im Besuch des Bundeshauses und dem Empfang im Lohnhof gipfelte. Die Bedeutung für die Öffentlichkeit unterstrichen die Präsidenten der Einwohnergemeinde Rüti, Burgergemeinde Büren sowie ein Vertreter der Flurgenossenschaft Rüti als Landbesitzerin und natürlich der Klub in corpore mit ihrer Präsenz.

Samuel Schmid und seine Gattin Vreni zeigten sich beeindruckt von der Aufmerksamkeit und der Popularität, die sie geniessen. Beim gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Kreuz in Rüti wurden die engen freundschaftlichen Bande erweitert und gefestigt bei regem Gedankenaustausch über alle möglichen aktuellen Polit- und Alltagsthemen.

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