Preisverleihung

Golden Globes – so scherzt Jimmy Fallon über Donald Trump

Jimmy Fallon scherzt an den Golden Globes über Donald Trump.

Jimmy Fallon scherzt an den Golden Globes über Donald Trump.

Bei den Golden Globes in Los Angeles wurden die besten Kinofilme und Fernsehsendungen ausgezeichnet. Im Mittelpunkt stand aber – einmal mehr – der gewählte US-Präsident Donald Trump.

US-Moderator Jimmy Fallon hat in seinem Eröffnungsmonolog bei den Golden Globes gleich mehrfach den künftigen US-Präsidenten Donald Trump auf die Schippe genommen. Unter anderem machte er sich lustig darüber, dass viele Stars Trumps Amtseinführungsfeier meiden wollen.

Die Hauptfigur in der Komödie «Florence Foster Jenkins» sei die schlechteste Opernsängerin aller Zeiten gewesen, sagte Fallon am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles. «Und selbst sie hat es abgelehnt, bei Donald Trumps Amtseinführung aufzutreten.»

Die Verleihung sei «einer der wenigen verbleibenden Orte, an denen Amerika das direkte Wahlergebnis würdigt», scherzte Fallon über die Tatsache, dass Hillary Clinton trotz knapp drei Millionen Stimmen mehr wegen des Wahlsystems verlor. Zuschauer bräuchten sich aber nicht über eine korrekte Auszählung zu sorgen, sagte Fallon weiter. «Alle Ergebnisse wurden zertifiziert von (der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) Ernst und Young und Putin. 

Breitseite von Meryl Streep

Auch Meryl Streep hat eine engagierte Rede gegen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump gehalten. Streep war an der Preisverleihung am Sonntagabend für ihr Lebenswerk gewürdigt worden.

«Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle», sagte Streep. Die eindrücklichste Szene des Jahres sei für sie nicht in einem Film gewesen, sondern als Trump in einer Wahlkampfrede die Bewegungen eines körperlich Behinderten nachgeäfft habe. «Dieser Instinkt, andere zu demütigen, zieht sich in den Alltag von uns allen.»

Zuvor hatte Streep bereits über die Herkunft vieler der nominierten Stars gesprochen. Hollywood sei voll von Ausländern. «Wenn wir sie alle aus dem Land werfen, gibt es für uns nichts mehr zu schauen ausser Football und Mixed Martial Arts», sagte Streep über den Kampfkunst-Sport, von dem Trump ein grosser Fan ist.

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