Pandemie
Elf Aufsteller und Tipps: So wird der Corona-Dezember nicht ganz so schrecklich

Mit Corona steht uns ein ziemlich deprimierender Winter bevor, aber es gibt auch Lichtblicke – eine (nicht immer ganz ernst gemeinte) Auswahl.

Sandra Meier
Drucken
Teilen

Bildquellen: Pixabay

1. Nie war zuhause bleiben so schön!

Erneut sind wir dazu angehalten, Kontakte einzuschränken und wenn möglich zuhause zu bleiben. Immerhin dürfte uns das leichter fallen als im Frühling: Sinken die Temperaturen draussen, bieten die eigenen vier Wände einen willkommenen Rückzugsort. Sich mit einem spannenden Buch aufs Sofa fläzen, einen Heimkino-Marathon veranstalten oder im heissen Badewasser abtauchen: Allemal angenehmer als draussen dem peitschenden Regen die Stirn zu bieten.

Pixabay

2. Kuschelige Pyjamas

Sie sind bequem, kuschelig und werden längst nicht mehr nur von Babys oder Kleinkindern getragen: Der Trend des warmen Jumpsuits kommt ursprünglich aus Skandinavien, hat sich aber hierzulande ebenfalls ausgebreitet. Der "Onesie" (Einteiler) wird nicht nur als Pyjama, sondern auch als Trainer verwendet. Und das Beste: Mit den lustigen Motiven steigt bereits beim Anblick die Laune.

Ob als Frosch...

Ob als Frosch...

Pixabay
... oder Batwoman: Die Onesies sind auch ein optischer Hingucker.

... oder Batwoman: Die Onesies sind auch ein optischer Hingucker.

Pixabay

3. Sich mit Glühwein aufwärmen

Weihnachtsmärkte fallen reihenweise den Coronamassnahmen zum Opfer. Doch aufs Glühwein-Trinken müssen wir nicht verzichten. Und endlich kann das klebrig-süsse Getränk in Ruhe genossen werden, ohne dass wir ständig einer vorbeihastenden Meute ausweichen müssen, um den Becherinhalt nicht zu verschütten. Alternativ: Glühwein zu Hause ausprobieren. Drei einfache Rezepte finden Sie hier.

Ralph Ribi

4. Keine eisigen Nasen mehr

Im Sommer waren die Masken bei heissen Temperaturen zuweilen lästig. Im Winter hingegen bieten sie einen willkommenen Schutz vor der Kälte – aber nur für diejenigen, die die Maske richtig tragen.

«Maskenknigge»: Physiker sagt, weshalb falten, im Plastiksack verstauen und unters Kinn klemmen gar nicht geht:

5. Schnee

Schneit es bis in tiefe Lagen, verwandelt sich selbst der Hausberg in ein Schlittel-Paradies und auch Erwachsene werden wieder zu Kindern. Wann haben Sie zuletzt einen Schnee-Engel gemacht, einen Schneemann gebaut oder eine Schneeballschlacht angezettelt? Das geht auch mit Abstand!

Keystone

6. Deftiges Essen – ohne schlechtes Gewissen

Im Winter holen wir dampfende Aufläufe aus dem Ofen, tunken Brotstücke ins Fondue, beugen uns über den glänzenden Festtagsbraten. Im Winter sehnen wir uns nach Comfort-Food, nach deftigem Essen, das von innen heraus wärmt.

Gnter Menzl - Fotolia

Bereits während des Lockdowns im Frühling nutzten viele Schweizer die freie Zeit, um sich die Kochschürze umzubinden. Der Vorteil jetzt: Der Sommer steht nicht vor der Tür. Nachschlagen ist erlaubt. Und wenn sich am nächsten Morgen der Bauch über dem Hosenbund wölbt: Mit einem dicken Wollpulli kaschieren. Oder, falls im Homeoffice, die Hose einfach mal weglassen – beim virtuellen Geschäftsmeeting fällt das niemandem auf.

7. Weihnachtsguetzli backen

In der Adventszeit läuft der Ofen heiss. Der Duft von Zimt oder Anis liegt in der Luft. Haben Sie genug von Mailänderli, Chräbeli und Co.? Alternativ können Sie auch einmal traditionelle Weihnachtsguetzli aus anderen Ländern ausprobieren. Zum Beispiel die schwedischen Pfefferkuchen «Pepparkakor», wie sie Pippi Langstrumpf bäckt.

 Weihnachtsguetzli von Jowa (Archiv)

Weihnachtsguetzli von Jowa (Archiv)

Keystone

9. Für einmal kein Weihnachtsgedränge

Wenn alles in die Läden strömt, um Geschenke einzukaufen, steht Weihnachten vor der Tür. Je näher die Festtage rücken, desto gestresster die Kundschaft. Besinnlichkeit sieht anders aus. Die Corona-Einlassbeschränkungen dürften dem Konsumentenansturm einen Strich durch die Rechnung machen.

Deshalb besser früher mit der Geschenke-Planung beginnen. Noch besser: Geschenke zur Abwechslung einmal selber basteln. Das ist persönlicher und meist auch günstiger. Mit einer selbstgemachten Bratapfel-Konfitüre, einer speziellen Müesli-Mischung, einem pflegenden Peeling mit Kokosöl oder einem gestrickten Stirnband zaubern Sie dem oder der Beschenkten bestimmt ein Lächeln ins Gesicht.

Pixabay

9. Ein wirklich besinnliches Weihnachtsfest

Es ist eine traurige Vorstellung, das Weihnachtsfest nicht mit der ganzen Familie feiern zu können. Aber seien wir mal ehrlich: Nicht alle Verwandten stehen uns gleich nahe. Auf die missgünstige Tante oder den Onkel mit seinen grossväterlichen Ratschlägen können wir getrost verzichten. Die wird er zweifellos auch im Jahr darauf noch zum Besten geben.

10. Endlich keine Silvester-Scham mehr

«Was machst du an Silvester?»: Ausnahmsweise dürfte diese alljährlich wiederkehrende Frage niemanden interessieren. Oder zumindest dürften sämtliche Silvester-Pläne eher bescheiden ausfallen. Nichts mit rauschenden Partys und dass wir um Mitternacht nach draussen strömen, um dicht gedrängt das Feuerwerk bestaunen zu können, ist ebenfalls unwahrscheinlich. Stattdessen heisst es wohl: In kleinem Rahmen auf das neue Jahr anstossen – und hoffen, dass es besser wird als das letzte.

11. Es ist nicht «Alle Jahre wieder»

Es steht ein Winter bevor, wie wir ihn vorher nicht kannten. Immerhin ein kleiner Trost: Es werden auch wieder andere Winter kommen. Mit Weihnachtsmärkten, gemeinsamen Festen – und grossväterlichen Ratschlägen.

Aktuelle Nachrichten