Langenthal

Die Frauen zeigen sich grosszügig

Willkommene Spende: Freuen sich gemeinsam (von links): Christine Keller, Beatrice Greber und Christine Blum-Schär. jfl

Spende

Willkommene Spende: Freuen sich gemeinsam (von links): Christine Keller, Beatrice Greber und Christine Blum-Schär. jfl

An dem traditionellen Herbst-Zmorge des Gemeinnützigen Frauenvereins Langenthal wurden diesmal nicht nur Kaffee, Gipfeli und allerlei kulinarische Leckerbissen angeboten, sondern auch eine grosszügige Spende für die Heilpädagogische Schule überreicht.

Jana Fehrensen

In Beisein von 30 Mitgliedern hat die Präsidentin des Gemeinnützigen Frauenvereins, Christine Keller, eine Spendencheck in der Höhe von 20 000 Franken an Beatrice Greber, Präsidentin der Stiftung Heilpädagogische Schule Langenthal und an Christine Blum-Schär, Schulleiterin, überreicht. Die Spende ist für die Anschaffung von Spielgeräten für den Aussenbereich bestimmt.

Noch nie war man sich im Vorstand des Frauenvereins so schnell einig bei der Entscheidung, eine grössere Spendensumme zu sprechen, betonte Christine Keller. Sie zeigte sich zu tiefst beeindruck von der täglichen, aufopfernden Arbeit der Heilpädagogischen Schule, die den Kindern eine Chance gibt, sich im Leben zu behaupten.

Fast eine Viertelmillion an Spenden

Beatrice Greber, selber Mitglied des Frauenvereins, würdigte das Wirken des Gemeinnützigen Frauenvereins, das nur selten an die Öffentlichkeit gelangt. Sie wisse, dass hinter der Spende von 20 000 Franken unzählige Stunden von freiwilliger Arbeit und viel Engagement stehen, sei es bei der 1.-August-Festwirtschaft oder am Weihnachtsmärit. Christine Blum-Schär dankte ebenfalls dem Frauenverein Langenthal und gewährte den Anwesenden einen kleinen Einblick in den Alltag der Schule und die Gründe, die den Ausschlag für den Neubau gaben. Platzmangel, Steigende Schüler-Zahlen (zur Zeit hat die Schule 67 Schüler aus 20 Gemeinden) und mangelnde Integration der Schüler in der übrigen Schullandschaft von Langenthal führten unter anderen zu der Entscheidung für den 14,5 Millionen teuren Neubau auf der Kniematte in der Nähe des Schulzentrums Kreuzfeld.
Dieser wird durch den Bund, den Kanton und die Heilpädagogische Schule finanziert. Hier ist die HPS angewiesen auf die Solidarität der Gesellschaft sowie grosszügige Gönner und Spender. Der Spendenstand beträgt per 10. September 224 329.50 Franken. Es ist noch ein langer Weg, bis die Schule im nächsten Jahr (August) beim Schuljahresbeginn den Schülern übergeben werden kann.

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