Das GAF-Projekt war das beste

Der Gemeindeverband Abfallbewirtschaftung Unteres Fricktal (GAF) wurde von einer Jury für die beste Gemeindeaktion ausgezeichnet. Jetzt hofft das GAF auf ein Platz der in der Stadt Rheinfelden.

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Aargauer Zeitung

«Wir konnten es kaum glauben, als feststand, dass wir gewonnen hatten», sagt Erika Abt von der GAF-Geschäftsstelle überglücklich. Denn das GAF gewann mit ihrem Projekt «Wertstoff-Projekt» den Wettbewerb «Wahre Werte» 2009, bei dem sich über 300 Gemeinden schweizweit engagiert hatten. Der Wettbewerb wurde durch die Stiftung «Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch» organisiert, um die Bevölkerung für einen bewussten Umgang mit Rohstoffen, Produkten und Abfällen zu sensibilisieren.

Unter der Leitung von Helene Bigler Brogli hatte das GAF im Herbst 2008 das Abfall- und Integrationsprojekt lanciert. In Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinfelden verarbeiteten an acht Samstagen acht Migrantinnen und 14 Kinder unter Anleitung des Künstlers Steph Hermes im Werkhof Wertstoffe wie Glas, Metall, Keramik, Kunststoff oder Elektroschrott zu wetterfesten Mosaik-Objekten.

Bei dieser Tätigkeit setzten sie sich intensiv mit den verschiedenen Abfällen auseinander und erhielten wichtige Informationen zur fachgerechten Entsorgung, welche sie wiederum in ihre Familie und Freundeskreise weitertrugen. «Das war auch ein grosser Punkt, weshalb wir vom GAF die Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinfelden und ihren Migranten, die im Übrigen sehr erfolgreich war, wollten», sagt Erika Abt weiter.

Projekt für immer in Rheinfelden?

Enthüllt und der Öffentlichkeit präsentiert wurden die Skulpturen schliesslich im vergangenen Mai während des Festivals der Kulturen in Rheinfelden (die AZ Fricktal berichtete). Zurzeit sind die Objekte weiterhin in Rheinfelden zu bestaunen.

Doch wie geht es mit den ausgezeichneten Objekten weiter? «Wir wollen, dass die Objekte in der Stadt Rheinfelden bleiben. Deshalb haben wir auch die Stadtverwaltung angeschrieben und warten jetzt auf den Entscheid», so Arb und ergänzt: «Es wäre auch eine Wertschätzung für die Arbeit der Migranten und zugleich eine Mahnung an die Bevölkerung, das Littering zu unterlassen.»

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