BP
Das Bohrloch ist zu!

Bislang scheint die neuste Aktion, das Ölleck im Golf von Mexiko zu stopfen, nach Plan zu verlaufen. Doch frühstens am Abend kann BP sagen, ob «Top Kill» wirklich ein Erfolg war.

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Ölpest im Golf von Mexiko
30 Bilder
 Barrieren gegen Ölpest
 Die Grafik einer amerikanischen Umweltbehörde zeigt eindrücklich, wie sich die 4000 Öl- und Gasbohrtürme der Küste entlang ziehen.
 Die grösste Bohrinsel der Welt, die Thunderhorse, wurde 2005 von einem Orkan beschädigt. Passiert ist zum Glück nichts.
 Die einstige Piratenbucht Barataria Bay am 8. Juni: Vom Öl eingeschlossen.
 Boote verbrennen gezielt einzelne Ölflecken im Wasser.
 Die Transocean Discover Enterprise wird direkt über der gesunkenen Bohrinsel Deepwater Horizon eingesetzt, um natürlich aufsteigende Gase zu verbrennen.
Das Öl strömte lange aus
Öl an der Küste von Louisiana
Ölpest im Golf von Mexiko
Ölpest im Golf von Mexiko
Ölpest im Golf von Mexiko
Ölpest im Golf von Mexiko
Ein brauner Pelikan wird von Öl befreit Ein brauner Pelikan wird von Öl befreit
EIn Kind schaut Männern zu, die am Strand von Dauphin Island nach Ölklumpen suchen EIn Kind schaut Männern zu, die am Strand von Dauphin Island nach Ölklumpen suchen
Mit allen Mitteln wird gegen die Ölpest angekämpft Mit allen Mitteln wird gegen die Ölpest angekämpft

Ölpest im Golf von Mexiko

Derweil pumpt BP schweren Schlamm und Zement in das Ölleck. Misslingt der Versuch, vergrössert sich das Leck womöglich. BP beziffert die Erfolgschancen auf 60 bis 70 Prozent.

Wie viel Öl bisher ausgelaufen ist, weiss niemand. Experten schätzen 26,5 Millionen Liter.

160 Kilometer Küste in Louisiana verschmutzt

Gemäss dem Gouverneur von Louisiana sind bislang 160 Kilometer Küste in Louisiana verschmutzt - Strände und Marschland.

Die Kritik gegen US-Präsident Barack Obama wird immer lauter. Er schaue tatenlos zu. Jetzt kündigte er an, dass für Ölbohrungen schärfere Regelungen eingeführt werden sollen.