Tierschutz

Da bleibt das Schweinsschnitzel im Hals stecken – wie PETA uns zu Veganern machen möchte

Vom besten Freund zum saftigen Schnitzel

Vom besten Freund zum saftigen Schnitzel: PETA hat mit der Filmakademie Baden-Württemberg den Spot «Best Friends» geschaffen.

Haus- oder Nutztier? Die Tierschutzorganisation PETA hat zusammen mit Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg den Spot «Best Friends» geschaffen – es ist die Geschichte einer ungewöhnliche Freundschaft, die plötzlich endet. Mit dem emotionalen Werbefilm will PETA den Umgang mit Haus- und Nutztieren hinterfragen.

Nur 90 Sekunden dauert das Video «Best Friends», dass die Tierschutzorganisation PETA in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg geschaffen hat – und doch endet jäh und dramatisch. 

Ein kleines Schweinchen erobert das Herz eines Mädchen, die beiden pflegen eine innige Beziehung, machen fast alles zusammen. Bis das Kind eines Tages vergeblich nach dem tierischen Gefährten sucht – und ihr Blick letzlich auf dem Teller und dem Schnitzel landet...

PETA will mit dem Spot die Menschen dazu bewegen, auf Fleisch zu verzichten und das Verhältnis zu Tieren zu hinterfragen. Warum werden «Haustiere» geliebt und umsorgt, «Nutztiere» jedoch getötet? Laut den Machern des Clips gebe es keinen substanziellen Unterschied, der es rechtfertigen würde, das eine Tier zu streicheln und das andere zu essen.

Kein echtes Schwein im Clip

Apropos Tierschutz: Die Macher haben für das Video übrigens kein «echtes» Schwein eingesetzt: Das täuschend echt aussehende Tier wurde von der Animationsfirma Mackevision animiert. Der Spezialist für Computer Generated Imagery (CGI) gehört zu den Weltmarktführern und holte für Produktion visueller Effekte bei der Serie "Game of Thrones" bereits einen Emmy. (edi)

Meistgesehen

Artboard 1