Bündelung der Interessen

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Aus Landwirtschafts- und Landschafts- wird Naturkommission Kaisten

In Kaisten gab es bislang die Landwirtschaftskommission und die Landschaftskommission. «Es wurde damit bisher zwei Gärtchen gepflegt, die eigentlich zusammengehören», ist aus den Reihen der neuen Naturkommission Kaisten zu vernehmen. Sie ist durch die Zusammenlegung der Landwirtschafts- und der Landschaftskommission entstanden. Der Kommission gehören acht Personen an: Präsident Ernst Furler, Vizepräsident Jürg Winter, Ackerbaustellenleiter Stefan Jegge, Kurt Winter, Hansjörg Grenacher, Peter Winter, Robert Moritz und vonseiten des Gemeinderats Stefan Moser.

An ihrer ersten Sitzung vom 12. April haben die Kommissionsmitglieder das Pflichtenheft verabschiedet. Dieses wurde dann vom Gemeinderat rückwirkend auf den 1. Januar 2010 genehmigt. Zu den Aufgaben der Naturkommission gehört die fachliche Beratung und Unterstützung des Gemeinderats bei natur- und Landschaftsschutzfragen sowie bei landwirtschaftlichen Belangen. Zu den Kernaufgaben des neuen Gremiums zählen der Schutz der Umwelt, der Landwirtschaft, Tieren und Pflanzen sowie die Wahrung von landwirtschaftlichen Interessen und der Unterhalt der Meliorationswerke. Das neue Gremium ist damit betraut, ein von Gemeinderat zu genehmigendes Nutzungsreglement für die Pflege und den Unterhalt der Schutzzonen und -objekte auszuarbeiten. Diese Zonen gilt es zu überwachen, auch sollen Vorschläge für deren Aufwertung unterbreitet werden. Eine wichtige Aufgabe kommt der NK bei der Begutachtung von Baugesuchen und weiteren bewilligungspflichtigen Vorhaben, welcheAspekte des Natur- und Landschaftsschutzes berühren, zu.

Am Mittwochabend trafen sich die Mitglieder der neuen Naturkommission Kaisten bereits zu ihrer zweiten Sitzung. «Vorgesehen», so Gemeinderat Stefan Moser, «sind mindestens vier Sitzungen pro Jahr.» Zu den Aufgaben der NK zählt auch, Vorschläge zur Schaffung neuer Landschaftselemente auszuarbeiten. Präsident Ernst Furler setzt hier an und nennt die Hochstammbäume auf Kaister Gebiet als eines der wichtigen Themen im ersten Amtsjahr. Dies werde, so Ernst Furler, auch in der Ortsbürgerkommission angegangen. (SH)

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