Temperaturen

2009 zählt zu den Hitzejahren

Bilanz: Dieses Jahr war es 1,2 Grad zu warm

Bilanz: Dieses Jahr war es 1,2 Grad zu warm

Als Wetterjahr der Fast-Rekorde dürfte 2009 in die Statistiken eingehen. Im Mittel war es 1,2 Grad zu warm. 2009 gehört deshalb zu den zehn wärmsten Jahren seit Messbeginn im Jahr 1864. In vielen Gebieten war 2009 ausserdem zu trocken, wie SF Meteo schreibt.

2009 reiht sich in eine Tendenz des vergangenen Jahrzehnts ein. Es war laut MeteoSchweiz das siebtwärmste Jahr seit Messbeginn, und sechs dieser sieben Jahre gehören zum vergangenen Jahrzehnt.

Den Winter 2008/2009 dürften viele Unterländer als "streng" wahrgenommen haben: Häufige und starke Schneefälle gab es besonders am Alpensüdhang, im Tessin und im Oberengadin. Besonders kalt war der Winter jedoch nicht.

Im April - dem viertwärmsten seit Messbeginn - wurde es dann sogar vorschnell sommerlich. Es folgte der zweitwärmste Mai mit hochsommerlichen Temperaturen. Der Frühling war nach 2007 der zweitwärmste, aber auch trocken.

Juni und Juli waren wechselhaft, die Temperaturen sanken aber kaum je unter die für die Jahreszeit üblichen Werte. Vor allem im Süden gab es heftige Gewitter.

Der August war dann aufs ganze Land gerechnet der drittwärmste seit Messbeginn. In dem heissen Monat setzte eine bis im Oktober fast anhaltende Trockenheit ein. Die Rekordtemperaturen des Hitzesommers 2003 blieben aber unerreicht.

Wieder extrem mild war der November. Am vergangenen Wochenende wurde es in der Schweiz dann schliesslich sibirisch kalt. Am Montag und Dienstag sorgte der Föhn nördlich der Alpen wieder für grosse Temperatursprünge nach oben.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1