Vermischtes

Schweizer Bischöfe überrascht von hohen Teilnehmerzahlen an Liveübertragungen von Gottesdiensten

Internet-Gottesdienst in der Bischofszeller Johanneskirche mit Pfarrer Paul Wellauer.

Internet-Gottesdienst in der Bischofszeller Johanneskirche mit Pfarrer Paul Wellauer.

Die Schweizerische Bischofskonferenz (SBK) zieht ein erstes Fazit zur Coronakrise und verkündet den Beitritt zur «Nationalen Plattform Demenz» von Bund und Kantonen.

(nst) Wie die SBK am Freitag mitteilt, habe die schnelle Reaktion auf die Corona-Beschlüsse von Bund und Kantonen gut funktioniert. Dennoch habe es gewisse Spannungen gegeben, da die Empfehlungen vor Ort unterschiedlich gut aufgenommen worden seien. Überrascht hätten die hohen Teilnehmerzahlen an den diversen Liveübertragungen von Gottesdiensten und Gebeten.

Die SBK schätzt, dass dadurch mehr Menschen als vor der Krise teilgenommen haben. Durch die digitalen Angebote konnten auch Personen erreicht werden, die sonst nicht in die Kirche gehen. Zudem hätten die ersten Gottesdienste nach dem 28. Mai gezeigt, dass die Umsetzung der Schutzkonzepte gut funktioniere. Besonders herausgefordert ist und bleibe jedoch die Krankenseelsorge.

Massiver Einbruch bei der Kollekte

Zudem teilte die SBK mit, dass sie der «Nationalen Plattform Demenz» von Bund und Kantonen beitritt. Die neue Plattform zielt darauf, Vernetzung und Austausch zwischen den Akteuren zu fördern. Durch die Teilnahme könne die SBK Impulse aus der Spitalseelsorge einbringen und wichtige Erkenntnisse gewinnen. Die SBK teilt ausserdem mit, dass die Coronakrise zu einem massiven Einbruch der Fastenopfer-Kollekte geführt hat. Dieser Einbruch soll mit Sondermassnahmen bis Ende Jahr möglichst ausgeglichen werden. Die 328. Vollversammlung der SBK fand im Kloster Einsiedeln statt.

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