Valbella
Streit wegen Zaun ums Ferienhaus: Roger Federer lenkt ein

Der Rechtsstreit um den Zaun um Roger Federers Ferienvilla in Valbella ist beendet. Nachdem er vor dem Verwaltungsgericht Graubünden abgeblitzt ist, wird er das Urteil nicht ans Bundesgericht weiterziehen. Die Nachbarn erwarten ihn nun zum Gespräch.

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Federers Luxus-Chalet in Valbella: Hag ums Haus erhitzt die Gemüter
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Hintenansicht von Federer Chalet in Valbella. Nachbarn klagten wegen dem geplanten Hag ums Haus - jetzt lenkt Federer ein.
Federer trainiert zur Zeit in Indian Wells mit Stefan Edberg.

Federers Luxus-Chalet in Valbella: Hag ums Haus erhitzt die Gemüter

Keystone

Wegen Verletzung des Grenzabstandes hatte das Verwaltungsgericht Graubünden im Januar eine Beschwerde von Roger Federers Nachbarn auf der Lenzerheide im Wesentlichen gutgeheissen. Gleichzeitig hob das Gericht die Baubewilligung für den um die Federer-Villa geplanten Zaun auf.

Gegen diesen Entscheid hätte Federer beim Bundesgericht bis zum 24. Februar Beschwerde einlegen können. Doch gemäss der Zeitung «Südostschweiz» sieht Federer von einem Gang nach Lausanne ab. Andrea Bianchi, der Rechtsanwalt von Federers Gegenpartei, habe das gestern mitgeteilt.

Nachbarn fordern Gespräch

«Wir wären vom Bundesgericht von einer allfälligen Beschwerde umgehend in Kenntnis gesetzt worden», schreibt Bianchi. Nachdem vom Bundesgericht bis heute keine entsprechende Eingangsanzeige ergangen sei, könne davon ausgegangen werden, dass die Bauherrschaft auf die Ergreifung eines Rechtsmittels verzichtet habe.

Laut Bianchi erwartet die Nachbarschaft nun, dass Federer mit ihr vor einer neuen Baueingabe das Gespräch sucht. Dass dies nicht bereits früher geschah, bedauerten seine Mandanten sehr. Denn es müsse ein Ausgleich zwischen den Interessen der beiden Parteien gefunden werden. (mhu)