"Da wurde ich müde und hab echt angefangen, alles zu hinterfragen - also wirklich grundsätzlich diesen Job", sagte sie im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München.

"Mein Nervenkostüm war so dünn, ich war genervt und angespannt und super unsicher. Ich war total oft so, fast schon depressiv. Ich würde sagen, dass ich ein sehr bodenständiger Mensch und auch sehr simpel gestrickt bin. Und das ist der Job einfach überhaupt nicht." Sie habe auch schon über konkrete Alternativen nachgedacht: "Hebamme oder Schreinerin".

Aber dann habe sie eine Pause eingelegt, viel geschlafen - "und als ich danach eine Probe mit meiner Band hatte, habe ich gemerkt, was die Essenz von diesem Beruf ist und dass ich sie doll liebe". Heinzmann hatte ihre Karriere 2008 in der Castingshow von Stefan Raab gestartet. An diesem Freitag erscheint ihr neues Album "All We Need Is Love".