Weihnachtsgeschenk

Labrador-Hündin zieht zu Weihnachten in den Elysée-Palast ein

Auf den Hund gekommen: François Hollande (Archiv)

Auf den Hund gekommen: François Hollande (Archiv)

Der Elysée-Palast hat an Weihnachten einen vierbeinigen Neuzugang bekommen: Staatschef François Hollande ist stolzer Besitzer einer jungen Labrador-Hündin namens Philae. Das drei Monate alte Tier ist ein Geschenk des Französischen Veteranenverbandes Montréal.

Die Veteranen hatten Hollande das Geschenk vor einigen Tagen angeboten, nachdem sie ihn Anfang November im Rahmen seines Kanada-Besuchs getroffen hatten, hiess es aus dem Umfeld des Palasts. Mit dem Vierbeiner wollten sich die Verteranen bei Hollande für seine Teilnahme an den vielen Veranstaltungen zum Gedenken an den Ersten und den Zweiten Weltkrieg in diesem Jahr bedanken, bei denen er auch die kanadischen Kämpfer ausführlich gewürdigt hatte.

Nach Beratung mit seiner Entourage gab Hollande der Labrador-Hündin den Namen Philae - in Anspielung auf die gleichnamige europäische Sonde, die im November dank eines Präzisionsmanövers auf dem Kometen Tschuri gelandet war. "Ein zugleich schöner und symbolischer Name, eine positive Erinnerung an eine französische und europäische Heldentat, die das Jahr 2014 bestimmte", frohlockte ein Berater des Präsidenten.

Und auch die junge Hündin schien guter Stimmung zu sein: Sie sei ins Erdgeschoss des Elysée-Palasts in der Nähe von Hollandes Büro eingezogen und habe bereits im Garten des Präsidentenpalastes herumgetollt, hiess es. Die Mitarbeiter des Präsidenten seien "sehr froh" über den Neuzugang.

Mit Philae setzt Hollande nach einem Jahr voller Negativschlagzeilen über sein Privatleben und seine Wirtschaftspolitik eine schöne Tradition im Elysée fort: Auch seine Amtsvorgänger Nicolas Sarkozy, Jacques Chirac, François Mitterrand und Valéry Giscard d'Estaing hatten während ihrer Präsidentschaft Labradore.

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