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Jolie trifft Syrien-Waisen im Libanon und fordert Ende des Bürgerkriegs

Angelina Jolie spricht mit einem syrischen Mädchen (Archiv)

Angelina Jolie spricht mit einem syrischen Mädchen (Archiv)

Die UNHCR-Sondergesandte Angelina Jolie hat im Libanon Waisenkinder des Syrien-Konflikts getroffen und ein Ende des Bürgerkriegs gefordert. Das Treffen in der Bekaa-Ebene sei «herzergreifend» gewesen», zitierte das UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR Jolie am Montag.

Die Kinder hätten "ihre Familien verloren und wurden vom Krieg ihrer Kindheit beraubt", liess sich die Schauspielerin weiter zitieren. Jetzt müssten die Kinder die "Last der Realität tragen, als wären sie Erwachsene", so die 38-Jährige. Sie danke dem Libanon für seine Bereitschaft, die Flüchtlinge aufzunehmen.

Der Konflikt zwischen den Truppen von Syriens Staatschef Bashar al-Assad und Regierungsgegnern hatte im März 2011 begonnen und weitete sich zu einem Bürgerkrieg aus. Mittlerweile wurden nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mehr als 140'000 Menschen getötet, Millionen weitere flohen ins Ausland.

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