London

Ex-Fussballstar Ramon Vega hat Ärger als Finanz-Jongleur

Ramon Vega. Er wurde immer wieder als neuer Stern an Londons Finanzhimmel hochgejubelt. Getty Images

Ramon Vega. Er wurde immer wieder als neuer Stern an Londons Finanzhimmel hochgejubelt. Getty Images

Der ehemalige Oltner Nati-Kicker ist mit seiner Firma in Bedrängnis – nun sucht er einen neuen Job.

Ramon Vega (46), ehemaliger Nationalspieler und einer der ersten Schweizer, die sich in der englischen Premier League etablieren konnten, hat in seiner Wahlheimat London Ärger am Hals: Ein Kunde seiner Firma Vega Swiss Asset Management fordert vom ehemals knallharten GC-Verteidiger umgerechnet 75 000 Franken. Laut der englischen Zeitung «Daily Mail» bezieht sich der Streit auf Gebühren einer Devisenhandel-Spekulation.

In erster Instanz entschied eine Untersuchung zugunsten des Kunden. Ramon Vega legte Berufung ein und muss nun trotzdem bezahlen – und dazu noch 8 Prozent Zinsen pro Jahr, rückdatiert auf den 1. Mai 2016. Glaubt man verschiedenen Medienberichten, so ist diese Summe für Vega ein Klacks, denn immer wieder wurde der Oltner mit spanischen Wurzeln als neuer Stern an Londons Finanzhimmel hochgejubelt. Laut «Blick» beschäftigt er in der Metropole 15 Angestellte und verwaltet Vermögen im Wert von einer Milliarde US-Dollar. Mit Gattin Lucia und den Söhnen Oscar (11) und Luca (9) wohnt der Ex-Fussballstar in einer Londoner Villa, fährt teure Autos und führt einen luxuriösen Lebensstil.

Der Bluff mit Kate

In der Londoner High Society, in der auch viele Schweizer Multimillionäre verkehren, stösst Vega immer wieder auf Kritiker. Dies, weil er einst behauptete, er sei bei der exklusiven Hochzeitsfeier von Kate (35) und Prinz William (35) am 29. April 2011 dabei gewesen: «Ich kenne die Familie Middleton schon seit Jahren, es war ein rauschendes Fest», schwärmte der Ex-Grasshopper-Verteidiger im «SonntagsBlick». Natürlich habe er dem Brautpaar sogar persönlich gratulieren können. «Ich durfte ihr nicht wie üblich Kate sagen, sondern musste sie ganz förmlich mit Comtesse of Cambridge ansprechen. Aber ich denke, im engeren Kreis darf ich sie in Zukunft wieder Kate nennen.» Gastgeber der Party sei Prinz Charles (68) gewesen.

Nur wenige Woche nach dem Fest stellte sich heraus, dass Vega geblufft hatte, denn der Schweizer Starkoch Anton Mosimann (70) bekochte mit seinem 80-köpfigen Team die Gäste im grossen Ballsaal des Buckingham-Palastes: «Herr Mosimann lässt ausrichten, dass er Ramon Vega an der privaten Hochzeitsfeier leider nicht sah», so Mosimanns PrivatAssistentin Theresa Croll in der «Schweiz am Wochenende». Auch auf keinem offiziellen Foto war Vega je zu sehen..

Nun sucht Ramon Vega laut «Blick» einen neuen Job, am liebsten als CEO eines Fussballvereins, auch als Sportchef oder gar Präsident würde er gerne amten. Auf Anfrage wollte Vega, der vor zwei Jahren davon träumte, als Nachfolger von Sepp Blatter (81) Fifa-Präsident zu werden, keine Stellung zu seinem aktuellen Schuldenfall nehmen.

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