Die Stärke der Frauen

Evangeline Lilly muss Männer nicht mehr unbedingt immer schlagen

Die Schauspielerin Evangeline Lilly spielt im Film "Ant-Man and The Wasp" eine Superheldin im Wespenkostüm. (Archiv)

Die Schauspielerin Evangeline Lilly spielt im Film "Ant-Man and The Wasp" eine Superheldin im Wespenkostüm. (Archiv)

Angst vor Wespen hat die kanadische Schauspielerin Evangeline Lilly nicht - auch nicht vor Männern. Lange wollte sie besser sein als diese. Heute kann sie auch ohne den ständigen Wettbewerb gut leben.

Im Film "Ant-Man and the Wasp" spielt die 38-Jährige eine Superhelding im Wespenkostüm. Darin fühlt sie sich "sexy und stark", wie sie im Interview mit "Blick" sagt. Überhaupt liebt sie Wespen von Kindesbeinen an. "Ich habe sie auf meiner Hand landen lassen, und es ist nie was passiert."

Als starke Frau gilt Lilly auch in Hollywood. "Man wird eher als schwach angesehen, wenn man kompromissbereit ist oder nachgibt." Die MeToo-Bewegung sieht die Schauspielerin als "grosse Chance, grundlegende Änderungen für Frauen zu erreichen".

Frauen werde eingeimpft, dass sie nur aufsteigen könnten, wenn sie sich wie Männer benähmen, betont Lilly. Dabei habe sie schon mit acht Jahren gemerkt, dass sie schneller laufen konnte als Jungs. Lange wollte sie immer besser sein als die Männer, bis ihr klar geworden sei, wie anstrengend das sei. "Ich muss nicht jeden schlagen, um etwas wert zu sein", sagt sie heute.

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