Bastien Girod ist sein Papi-Tag heilig. Und wenn der Grünen-Nationalrat einmal abends fort ist, dann «kompensiert» er das am nächsten Tag und ist am Abend für die Kinder da. 

Ellen Girod führt einen Eltern-Blog und schreibt über den Umgang mit Kindern auf Augenhöhe und Do-it-yourself-Ideen – gespickt mit Montessori-Philosophie.

Die beiden Zürcher sind seit sechs Jahren verheiratet und haben zwei Töchter, dreieinhalb und anderthalb Jahre alt.

In der Sendung «SommerTalk» auf Tele Züri sprachen sie ausschliesslich über Privates und Familiäres. Etwa, wie sie Job und Familie unter einen Hut bringen, darüber, wie sie sich kennengelernt haben, über Vaterschaftsurlaub, Wertvorstellungen und Bildungsreformen.

«Darauf haben wir uns nicht vorbereitet»

Das Fazit von Talk-Moderatorin Tina Biedermann: «Wenn man euch so zuhört und euch so anschaut – ihr seid das perfekte Pärchen. Hübsch, erfolgreich, gescheit – das klingt alles wahnsinnig perfekt.» Ob es auch Seiten gebe, auf die sie nicht so stolz seien, will sie wissen. 

Da müssen die beiden schon etwas länger überlegen. «Darauf haben wir uns jetzt nicht vorbereitet», gibt Bastien Girod zu. 

Nach etwas Hin- und Her sagt er dann: «Wenn das perfekt aussieht, freut mich das. Aber auch wir hatten schwierige Zeiten, als die Kinder gekommen sind. Das neue Gleichgewicht zu finden, ging nicht von einem Moment auf den anderen.»

Ellen Girod ergänzt: «Zwei kleine Kinder stellen die Beziehung extrem auf die Probe, da müssen wir uns nichts vormachen. Aber das sieht man ja nicht von aussen.» (smo)

Sehen Sie hier den «SommerTalk» mit Ellen und Bastien Girod in voller Länge:

Bastien und Ellen Girod