SMS
Die SMS-Fallen der Promis

Mehr als 50 SMS schickte WetterfroschJörg Kachelmann an Posternchen Indira. Die Gefahr, bei Flirts auf der drahtlosen Flirt-Autobahn erwischt zu werden, ist jedoch gross. So mancher Promi hat da schon mal einen Crash produziert. Wir zeigen, wer.

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Jörg Kachelmann bleibt wohl länger im Gefängnis (Archiv)

Jörg Kachelmann bleibt wohl länger im Gefängnis (Archiv)

Keystone

Tiger Woods, Jesse James, David Beckham, Stefan Effenberg: Immer mehr Prominente offenbaren ihre schlüpfrigen Gedanken oder Herzensangelegenheiten per Kurznachricht!

Doch dabei vergessen die Promis offenbar, dass sie eine elektronische Spur verhängnisvoller Beweise legen - auf deren Veröffentlichung muss nur selten lange gewartet werden! Und dann wird's peinlich...

So wie bei Jesse James, Noch-Ehemann von Hollywood-Star Sandra Bullock, der dem Tattoo-Model Michelle McGee schrieb:

«Wo wir gerade von 'Lecken' sprechen... Brauchst du es?» An eine andere von mindestens elf Affären schrieb er: «Ich werde dein Affe sein.»

Doch James ist nicht der einzige Prominente, dessen Ehebruch anhand von SMS zu dokumentieren ist. Golf-Star Tiger Woods schickte der Pornodarstellerin Joslyn James eine Nachricht mit dem Inhalt: «Ich möchte dir ins Gesicht schlagen, dich wie eine kleine, schmutzige Hure behandeln und an deinen Haaren ziehen, dich beissen, bis du um Gnade bettelst.»

Und Fussballer David Beckham simste 2004 während seiner Affäre mit dem niederländischen Model Rebecca Loos an ebendieses: «Ich will dich schreien hören.»

Auch Schweizer Promis sind schlüpfrigen Kurznachrichten längst verfallen: So flog die Affäre von Ex-Miss Schweiz Whithey Toyloy mit Carl Hirschmann auf, weil ihr Noch-Freund Karim, ein MOnteur, heimlich die SMS las, die Hirschmann, Millionärssöhnchen, an Toyloy schrieb.

Und Politiker sind gleich zuhauf über SMS-Fallen gestolpert. So kosteten SMS-Liebeleien den finnischen Minister Ilkka Kanerva das Amt, weil er Unzweideutiges an eine Stripteasetänzerin schrieb. Und Nicolas Sarkozy schickte kurz vor seiner Hochzeit mit Carla Bruni ein SMS an seine Ex-Frau Cecilia, sie solle doch bitte zurückkommen, dann würde er seine bevorstehende Vermählung sofort annullieren. Eine französische Zeitung veröffentlichte diese Geschichte und wurde prompt von Sarko gemahnt - dieser blieb allerdings den Beweis schuldig, das SMS nicht geschrieben zu haben.

Zu blöd, dass Mails und SMS elektronische Spuren hinterlassen, die von Telefon- und Internetanbietern verfolgt und abgerufen werden können. Oder die verprellte Liebhaberinnen später einmal wieder hervorzaubern können. So findet die eigentlich vertrauliche Nachricht schnell ihren Weg in die Öffentlichkeit. (cls)