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Nach Heli-Absturz: Überlebender harrt sieben Stunden im Hochgebirge aus

Erst kurz vor Mitternacht konnten die Retter zu Fuss und mit einem Schneemobil zur Absturzstelle gelangen.

Erst kurz vor Mitternacht konnten die Retter zu Fuss und mit einem Schneemobil zur Absturzstelle gelangen.

Stunden nach dem Absturz eines Privathelikopters am Breithorn im Kanton Wallis konnten Retter der Air Zermatt einen Überlebenden bergen. Eine zweite Person hat den Absturz nicht überlebt.

(wap) Sowohl ein Rettungshelikopter der Air Zermatt als auch ein Superpuma der Schweizer Armee versuchten am Sonntagabend vergeblich, zur Absturzstelle vorzudringen. Dunkelheit, Wind und Nebel hatten die Suche aus der Luft trotz Suchscheinwerfer, Nachtsichtgeräten und Infrarot verhindert, wie es in einer Meldung der Air Zermatt vom Montag heisst.

Alarmiert wurden die Retter erst um kurz vor 20 Uhr. Dies obwohl der Helikopter mit zwei Personen an Bord wohl schon gegen 16 Uhr am 4164 Meter hohen Breithorn abgestürzt sei. Nach einer Stunde habe die Suche aus der Luft abgebrochen werden müssen. Stattdessen habe sich ein Team aus Spezialisten der Rettungsstation Zermatt zusammen mit italienischen Kollegen zu Fuss und mit einem Schneemobil auf die Suche gemacht.

Erst kurz vor Mitternacht hätten die Retter die Absturzstelle erreicht. Dort seien sie entgegen aller Erwartungen auf einen überlebenden Passagier gestossen. Er hatte über sieben Stunden in der eisigen Kälte ausgeharrt. Der Mann sei vor Ort medizinisch versorgt und dann per Helikopter ins Spital geflogen worden, so die Air Zermatt. Bei einer zweiten Person hätten die Retter dagegen nur noch den Tod feststellen können.

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