Strassenverkehr

Junge verursachen nur noch halb so viele Autounfälle wie vor zehn Jahren

Schwere Unfälle sind bei Junglenkern seltener geworden. (Symbolbild)

Schwere Unfälle sind bei Junglenkern seltener geworden. (Symbolbild)

Junglenker haben ein höheres Risiko, schwer oder gar tödlich mit dem Auto zu verunfallen. Doch die Anzahl Unfälle von Jungen hat in den letzten Jahren stark abgenommen – wohl auch dank Präventionsarbeit.

(gb.) Fehlende Erfahrung, höhere Risikobereitschaft und Gruppendruck: Junge Autofahrer sind oftmals gefährlicher unterwegs als ältere Lenker. Wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) am Donnerstag mitteilte, hat die Unfallhäufigkeit bei den 18- bis 24-jährigen jedoch abgenommen. 2019 verunfallten 290 Junglenker schwer. 2009 waren es noch über 600. Damit haben sich die Unfallzahlen in dieser Altersgruppe innert zehn Jahren halbiert.

Auch bei Jungen, die mit dem Velo oder dem Motorrad unterwegs sind, haben die Unfallzahlen um rund 40 Prozent abgenommen. Die BFU führt dies auf die Präventionsarbeit zurück. Mit drei Videos, in der drei Protagonisten ihre Unfallgeschichte erzählen, will das BFU weiter auf die Gefahren im Strassenverkehr aufmerksam machen. Denn das Unfallrisiko ist bei Junglenkern auch heute noch rund 2,5 mal höher als bei der Gruppe der 25- bis 64-Jährigen.

Meistgesehen

Artboard 1