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Krebs: Diagnose – Therapie – ...und dann?

Da mit dem Lebensalter auch das Risiko einer Krebserkrankung steigt, beschäftigt sich der Mensch zunehmend damit. Obschon gewisse Krebsarten heilbar sind, so hinterlassen Krankengeschichte sowie Therapie ihre Spuren.

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Jährlich erkranken in der Schweiz 19 000 Frauen und 22 000 Männer neu an Krebs; bis zum 70. Lebensjahr jeweils einer von fünf. Ist bei den Frauen Brustkrebs die häufigste Neubil­dung, so bei den Männern Prostatakrebs. Die Behandlungs­methoden verbessern sich stetig. Einige Typen von Krebs gelten zudem als heilbar. Und doch stellt sich die Frage: Wie geht das Leben nach erfolgreicher Therapie weiter?

Dr. med. Thomas Egger, Chefarzt Zentrum für Onkologie und Hämatologie, Bürgerspital Solothurn

Dr. med. Thomas Egger, Chefarzt Zentrum für Onkologie und Hämatologie, Bürgerspital Solothurn

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Fehler in der Zellteilung
Die Zellteilung ist die Grundlage des menschlichen Wachs­tums. Wenn die gesunden Zellen die Teilungskontrolle verlieren, werden sie zu Tumorzellen: Es entsteht ein Krebsge­schwür. Es sind verschiedene Faktoren, die Krebs entstehen lassen. Manche davon sind vermeidbar. Vor anderen Auslösern, wie zufälligen genetischen Fehlern bei der Zellteilung, kann man sich nach bisherigem Kenntnisstand nicht schüt­zen.

Leben mit Krebs
Die Zahl der «Cancer Survivors» – also Menschen, die mit einer Krebsdiagnose und erfolgreichen Therapien leben – hat seit 1990 stark zugenommen. Es ist mittlerweile gar die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe. Durch verbesserte Diagnostikverfahren und Therapiemöglichkeiten entwickeln sich viele Krebserkrankungen zu einer chroni­schen Krankheit. Das heisst: Menschen leben über Jahre und Jahrzehnte weiter, mit oder ohne Behandlungen, oft mit mehreren Krankheiten gleichzeitig belastet.

Tipps zur Prävention

- Normalgewicht halten

- Ausreichend bewegen

- Wenig rotes und verarbeitetes Fleisch essen, dafür Lebensmittel mit vielen Nahrungsfasern (z. B. Vollkornprodukte, Gemüse und Früchte)

- Wenig Alkohol

- Vor Sonnenstrahlung schützen

Wie geht es weiter?
Eine Krebserkrankung ist eine einschneidende Erfahrung. Die Zeit von der Diagnosestellung bis zum Therapieende hin­terlässt beim Menschen Spuren, die erst später zum Vor­schein kommen. Erleichterung, neue Ziele und Visionen, aber vielleicht auch Angst, Müdigkeit, Ernährungsschwierig­keiten, finanzielle Sorgen oder Körperbildveränderungen können sich zeigen. Gerade auch in solchen Situationen braucht es professionelle Begleitung. Eigens dazu gibt es am Bürgerspital die ambulante onkologische Rehabilitation.

Öffentlicher Vortrag

Krebs überstanden – wie geht es weiter?

Referate von

Dr. med. Thomas Egger

und weiteren Referenten vom Fachteam ambulante onkologische Rehabilitation

Dienstag | 3. September 2019 19 bis 20.30 Uhr

Altes Spital (an der Aare), Oberer Winkel 2, Solothurn

Dieser Vortrag mit anschliessendem Apéro ist kostenlos. Die Platzzahl ist beschränkt.