Toggenburg-Ticker
Meldungen vom 3. bis 22. Mai

Was passiert gerade im Toggenburg und den umliegenden Gemeinden? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus der Region. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Toggenburg.

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Ebnat-Kappel bekundet gegen Wängi 2 keine Probleme

Stephen Bosshard gelang für Neckertal-Degersheim gegen Flawil das 1:0. Am Ende musste er mit seiner Mannschaft trotzdem als Verlierer vom Platz.

Stephen Bosshard gelang für Neckertal-Degersheim gegen Flawil das 1:0. Am Ende musste er mit seiner Mannschaft trotzdem als Verlierer vom Platz.

Bild: Beat Lanzendorfer

Das war eine eindeutige Angelegenheit. Viertligist Ebnat-Kappel zeigt im Heimspiel gegen Wängi 2 keine Schwächen und gewinnt auch in dieser Höhe verdient mit 4:0. Zweimal Raffael Büsser, Yannis Tschumper und Lukas Romer schossen die Tore beim achten Saisonsieg der Obertoggenburger.

Mit den drei gewonnenen Punkten zieht Ebnat-Kappel in der Tabelle an Bazenheid 2 vorbei und belegt neu hinter Aufsteiger Kirchberg Platz 2. «Dort wollen wir in den verbleibenden zwei Spielen auswärts in Eschlikon und zu Hause gegen Littenheid auch bleiben», sagt der scheidende Trainer Roman Kellenberger.

Neckertal-Degersheim zeigt gute Leistung, verliert in Flawil aber trotzdem

Drittligist Neckertal-Degersheim kann nach Brühl 2 (1:2) auch dem zweiten Aufstiegskandidaten kein Bein stellen und verliert gegen Flawil trotz 1:0-Vorsprung mit 1:3. Bosshard hatte die Gäste kurz nach der Pause in Führung geschossen. Danach konnte Flawil einen Zacken zulegen und durch Enes Gibanica den Ausgleich erzielen.

Zwei Minuten vor Ablauf der regulären war der Jubel auf Seiten der Gastgeber riesig, Captain Edipi gelang das 2:1. In der Nachspielzeit schoss Metzger dann sogar noch das 3:1. Enttäuscht zeigte sich Neckertal-Trainer Markus Danuser: «Wir hätten heute einen Punkt verdient gehabt.» Somit konnten die Flawiler den Vorsprung gegenüber Verfolger Brühl 2 verteidigen. Neckertal-Degersheim verbleibt auf Position 9. (bl)

Bazenheid: Tresor aus Gärtnereibetrieb gestohlen

Im Zeitraum zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen ist in einen Gärtnereibetrieb an der Bahnhofstrasse in Bazenheid eingebrochen worden. Die unbekannte Täterschaft entwendete gemäss Polizeimeldung einen Tresor aus den Büroräumlichkeiten. Im Tresor befand sich eine noch unbekannte Menge an Bargeld. Es entstand Sachschaden.

In Bazenheid und Sennwald wurde je ein Tresor gestohlen.

In Bazenheid und Sennwald wurde je ein Tresor gestohlen.

Symbolbild: Kapo SG

Auch in Sennwald ist im Zeitraum zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen in einen Geschäftsbetrieb an der Augrabenstrasse eingebrochen worden. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein mutmasslich schräg gestelltes Fenster Zugang zu den Büroräumlichkeiten, durchsuchte diese und wuchtete mehrere Büromöbel auf. Sie entwendete auch dort einen Tresor sowie Bargeld in unbekannter Höhe. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 5’000 Franken. (kapo/chs)

Volksfest zur Einweihung der Umfahrung Wattwil

Das Organisationskomitee vor dem Tunneleingang Würzen: Markus Meier, Olivia Heer, Nicole Forrer, Simon Seiler, Roger Amacker, Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner, Marc Bohnenblust, Werner Looser, Nicole Koller, Urs Bichler, Daniel Heiniger, Ruedi Bösch (von links). Jon Fadri Huder fehlt.

Das Organisationskomitee vor dem Tunneleingang Würzen: Markus Meier, Olivia Heer, Nicole Forrer, Simon Seiler, Roger Amacker, Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner, Marc Bohnenblust, Werner Looser, Nicole Koller, Urs Bichler, Daniel Heiniger, Ruedi Bösch (von links). Jon Fadri Huder fehlt.

Bild: PD

Am Wochenende vom 20./21. August ist das Publikum der Region zur Einweihung der neuen Umfahrung Wattwil sowie dem zugehörigen Volksfest zwischen der Brendi und der  Stegrüti  eingeladen. Unter der Leitung der Gemeindepräsidenten von Wattwil und Ebnat-Kappel arbeitet ein Organisationskomitee an der Vorbereitung des Grossanlasses. Die Vereine von Ebnat-Kappel und Wattwil betreiben rund 40 Bars, Beizen und Attraktionen.

Mit Rollschuhen und Velos über die Autostrasse

Das Umfahrungsfest dauert vom Samstag, 20. August 11 Uhr, bis Sonntag, 21. August 17 Uhr – mit Freinacht für alle Nachteulen. Am Samstag von 9 bis 11 Uhr und am Sonntag von 8 bis 10 Uhr darf die neue Strecke mit dem Velo befahren werden. Während des Festbetriebs dürfen Kinder ein Trottinett, Rollschuhe oder Velo benützen. Zum Transport über die Feststrecke gibt es eine «Bimmelbahn».

Weitläufiges Festgelände

Der  3.4 Kilometer lange neue Strassenabschnitt wird für das Umfahrungsfest in eine «Festmeile» verwandelt. Zugangsmöglichkeiten sind in den Bereichen Bleiken, Würzen, Lochweidli, Scheftenau und Stegrüti geplant. Für den motorisierten Individualverkehr ist die Festmeile gesperrt. Busse werden von Parkplätzen ausserhalb des Festgeländes zu den Festplätzen verkehren. Für Menschen mit Behinderung ist die Zufahrt mit dem Taxi möglich.

Tunnelkonzert und Gottesdienst

Das Festprogramm beginnt am Samstag, 13 Uhr, mit einer Töffliparade. Es folgt um 15 Uhr eine «Strassenrettungs-Show» der Feuerwehr Lichtensteig-Wattwil, bevor ein Oldtimer-Umzug um 17 Uhr das Abendprogramm einleitet.

Jeweils zur vollen Stunde gibt das Toggenburger Orchester im Lochweidli-Tunnel  ein Konzert, am Samstag von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 16 Uhr. Für das Auge werden Impressionen des Fotografen Ralph Brühwiler von der Baustelle an die Tunnelwand projiziert. Ebenfalls im Tunnel findet am Sonntag um 10 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst statt. Kleinere und grössere Kinder können klettern und sich abseilen, an einem Bobbycar-Parcours teilnehmen. (pd)

Wattwil: 14 Paare feierten fünf bis 65 Jahre Ehe

Die Paare, die ihr Ehejubiläum feierten, sind zwischen fünf und 65 Jahren verheiratet.

Die Paare, die ihr Ehejubiläum feierten, sind zwischen fünf und 65 Jahren verheiratet.

Bild: PD

Eine frühsommerlich geschmücktes Haus und festliches Glockengeläut erwarteten die 14 Paare aus der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg, die am Samstag in der katholischen Kirche Wattwil ihr Ehejubiläum feierten. Die teilnehmenden Eheleute sind zwischen fünf und 65 Jahren verheiratet.

Kaplan Franz Xaver Sontheimer wies im musikalisch gestalteten Gottesdienst auf den Wert einer Beziehung auch in schwierigen Zeiten hin und betonte die Wichtigkeit eines guten «Krisenmanagements» -   in der Gesellschaft wie auch in der Partnerschaft. Darüber, aber auch über viele anderen Themen, konnten sich die erfahrenen und noch weniger erfahrenen Eheleute beim anschliessenden Apéro auf dem Vorplatz austauschen. (pd)

Bazenheid: Bargeld aus Gärtnerei gestohlen

Beim Einbruch entstand ein Sachschaden von rund 1'500 Franken.

Beim Einbruch entstand ein Sachschaden von rund 1'500 Franken.

Bild: PD

Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen sind unbekannte Täter in eine Gärtnerei an der Mühlaustrasse in Bazenheid eingebrochen. Sie brachen die Eingangstüre der Gärtnerei gewaltsam auf und gelangten so in das Gebäude. Danach durchsuchten sie die Räumlichkeiten und stahlen Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Franken. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 1'500 Franken. (kapo SG)

Lichtensteig: Winterdienst in neuen Händen

Der Winterdienst sorgt unter anderem für sichere Strassen bei Schnee.

Der Winterdienst sorgt unter anderem für sichere Strassen bei Schnee.

Bild: Getty Images

Der Landwirt Benjamin Wunderli, welcher in den letzten Jahren diverse Aufgaben im Winterdienst ausgeführt hat, hat seinen Betrieb an Ueli Zybach verkauft. Dieser wird den Auftrag nun weiterführen. Die Gemeinde bedankt sich im aktuellen Mitteilungsblatt bei Benjamin Wunderli für die zuverlässige und kundenfreundliche Auftragserledigung. (pd)

Neue Gemeinde Neckertal: Kandidierende stellen sich an Podium vor

Michael Ledergerber kandiert sowohl für das Amt des Gemeindepräsidenten, als auch für ein Amt im Gemeinderat, während sich Toni Thoma und Christian Gertsch sich nur für das Amt des Gemeindepräsidenten zur Wahl stellen (von links).

Michael Ledergerber kandiert sowohl für das Amt des Gemeindepräsidenten, als auch für ein Amt im Gemeinderat, während sich Toni Thoma und Christian Gertsch sich nur für das Amt des Gemeindepräsidenten zur Wahl stellen (von links).

Bild: Urs Hemm

Das «Toggenburger Tagblatt» gibt den Kandidierenden für das Schulpräsidium und für den Gemeinderat Neckertal die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Und zwar an einem Wahlpodium am Montag, 23. Mai, um 20 Uhr, in der Mehrzweckhalle Haselacker in Brunnadern.

Dann können sich die zwei Kandidatinnen für das Schulpräsidium – Andrea Galli-Holderegger (Schulratspräsidentin Schule Oberes Neckertal, Wald-Schönengrund, FDP) und Ursula Fluck (Betriebsökonomin, Mogelsberg, parteilos) – sowie die Kandidierenden für einen Sitz im Gemeinderat der Bevölkerung vorstellen.

Für die fünf Sitze des siebenköpfigen Gemeinderats stellen sich elf Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Moderiert wird das Podium von Urs Hemm. Er ist Redaktor beim «Toggenburger Tagblatt». (uh/red)

Thurgauer Regierungsrat zu Besuch auf Schiessplatz Cholloch

Eine Delegation aus dem Thurgau besuchte die Armeeangehörigen in ihrem Wiederholungskurs auf dem Schiessplatz Cholloch.

Eine Delegation aus dem Thurgau besuchte die Armeeangehörigen in ihrem Wiederholungskurs auf dem Schiessplatz Cholloch.

Bild: PD

Der Kanton Thurgau ist als «Göttikanton» eng mit den 650 Angehörigen des Mechanisierten Bataillons 14 (Mech Bat 14) verbunden. Am Dienstag besuchte der Thurgauer Regierungsrat deshalb die Armeeangehörigen im Wiederholungskurs auf den Schiessplätzen Cholloch und Wichlen.

Am Dienstagmorgen landete der Regierungsrat auf dem Schiessplatz Cholloch auf dem Ricken, um die Pz Gren Kp 14/4 zu besuchen. Nach einer kurzen Begrüssung durch den Kommandanten der Mechanisierten Brigade 11, Brigadier Gregor Metzler, und dem Kommandanten des Mech Bat 14, Maj i Gst Sandro Keller, empfing der Kompaniekommandant der Pz Gren Kp 14/4 die Gäste und führte sie in die Übung in der Häuserkampfanlage ein.

Nach einer Demonstration der Schlagkraft der Panzergrenadiere im Kampf im überbauten Gelände flog die Delegation mit einem Lufttransport der Schweizer Luftwaffe auf den Schiessplatz Wichlen im Glarnerland. (pd/sas)

30-jähriger Gleitschirmpilot am Stockberg abgestürzt

Am Stockberg ist ein Gleitschirmpilot abgestürzt, er wurde unbestimmt verletzt.

Am Stockberg ist ein Gleitschirmpilot abgestürzt, er wurde unbestimmt verletzt.

Symbolbild: Pius Amrein

Am Dienstagabend kurz nach 19.10 Uhr, ist ein 30-jähriger Gleitschirmflieger mit seinem Gleitschirm am Stockberg abgestürzt. Das schreibt die Kantonspolizei am Mittwoch in einer Medienmitteilung.

Der Mann startete seinen Flug beim Startplatz am Gipfel des Stockberg. Kurz nach dem Start klappte gemäss Angaben von Auskunftspersonen der Schirm auf einer Seite ein und der Mann stürzte aus unbekannter, relativ grosser Höhe zu Boden.

Dabei wurde er unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen klärt die Umstände des Absturzes ab. (kapo)

Die Wild-West-Stadt entsteht in Bazenheid

Im oberen Stock der Wild-West-Fassade entsteht der Besuchersaloon. Auch auf dem Bild ist das Maskottchen Spiky zu sehen.

Im oberen Stock der Wild-West-Fassade entsteht der Besuchersaloon. Auch auf dem Bild ist das Maskottchen Spiky zu sehen.

Bild: PD

Der Aufbau für das Auffahrtslager von Jungwacht Blauring Region Toggenburg (kurz UFLA) ist in vollem Gange. Auch der Besuchersaloon für Eltern, Bekannte und Interessierte nimmt langsam Form an, wie es in einer Mitteilung heisst.

Seit anfangs Mai bauen freiwillige Helfende die Infrastruktur für das UFLA auf. Zuerst installierten sie Strom und Wasser auf dem Lagerplatz. Danach stellten sie die ersten Zelte auf, verlegten Wege und transportierten Bau- und Spielmaterial nach Bazenheid. Auch das J+S-Material wurde angeliefert: zwei ganze LKWs gefüllt mit Stricken, Decken, Kesseln, Bällen, über 1000 Blachen und vielem mehr.

Einblick in das Material-Zelt und einen Teil des J&S-Materials.

Einblick in das Material-Zelt und einen Teil des J&S-Materials.

Bild: PD

Der Besuchersaloon ist für alle Verwandten, Bekannten, Freunde, Ehemalige und Interessierten da. Von da aus kann der ganze Lagerplatz angeschaut und das Treiben in «Little Hank’s Paradise» verfolgt werden.

Es besteht die Möglichkeit, Material und Bauten des UFLA zu reservieren, um es nach dem Lager für eigene Zwecke zu nutzen. Ziel der Organisatoren ist es, so wenig Abfall wie möglich zu produzieren und Materialien wiederzuverwerten.

Öffnungszeiten Besuchersaloon

Der Besuchersaloon öffnet seine Türen für die Öffentlichkeit von Donnerstag, 26. bis Samstag, 28. Mai jeweils von 10 bis 21 Uhr und am Sonntag, 29. Mai von 10 bis 14 Uhr. Ab dem 16. Mai wird der Besuchersaloon für vorangemeldete Gäste geöffnet. Reservationen unter info@auffahrtslager.ch. (pd/mas)

Garage in Mogelsberg ist in neuen Händen

Bruno Vogt hat die Sonnenberg Garage in Mogelsberg aufgebaut und zusammen mit seiner Frau Judith 32 Jahre lange geführt. «Es waren vor allem die treuen Kunden, die grosse Unterstützung meiner Frau Judith und das nötige Unternehmerglück im Spiel, dass trotzt harten Zeiten alles so gut gelaufen ist», sagt Bruno Vogt. Am vergangenen Freitag übergab er im Kreise von Familie, Freunden und Kunden einen symbolischen Schlüssel der Firma an Dani und Michèle Frick, wie es in einer Mitteilung heisst.

Bruno Vogt (links) übergibt die Leitung der Sonnenberg Garage in Mogelsberg an Dani Frick.

Bruno Vogt (links) übergibt die Leitung der Sonnenberg Garage in Mogelsberg an Dani Frick.

Bild: Urs M. Hemm

Dani Frick ist im Mämetschwil, Gemeinde Neckertal, aufgewachsen, hat von 2007 bis 2011 bereits seine Lehre bei Bruno Vogt gemacht. Nach dem einjährigen Militärdienst als Durchdiener absolvierte er die Ausbildung als Diagnostiker und verschiedene Weiterbildungen im Bereich der Geschäftsführung.

Nun führt Frick seit Anfang Jahr die Sonnenberg Garage in Mogelsberg und kann auf einen gut ausgebildeten Stab von Mitarbeitenden zählen. Seine Frau Michèle Frick arbeitet in der Administration und wird von Judith Vogt unterstützt. Bruno Vogt ist vor allem im Verkauf aktiv, obwohl er mit seinen beiden Söhnen bereits neue Abenteuer in Angriff nimmt und eine Immobilienfirma gegründet hat. (pd/mas)

Wenn der Mond untergeht

Die Bäume scheinen zu brennen, wenn der Mond untergeht. Ein Bild von Leser Hanspeter Steidle aus Ebnat-Kappel.

Mit dem Hämmerli zum Sieg

Die Gewinner der Hämmerli-Meisterschaft im Schmidberg in Wattwil.

Die Gewinner der Hämmerli-Meisterschaft im Schmidberg in Wattwil.

Bild: PD

Vor kurzem fand die jährliche, riegenübergreifende TSV-Wattwil-Hämmerli-Meisterschaft im Schmidberg statt. Die Riegen des TSV Wattwil kämpften um den Titel des besten Hämmerli-Spielers, wie es in einer Mitteilung heisst.

32 Turnerinnen und Turner stellten sich der Herausforderung. Vier Runden über je sieben Minuten wurden gespielt. Schnell zeichneten sich die besten Spielerinnen und Spieler ab. Da aber die Fehlerpunkte je nach Runde doppelt, drei- oder vierfach gezählt wurden, stand bis zum Schluss nicht fest, wer das Finale erreichen würde.

Martin Ackermann gewann vor Manuel Steinbacher. Platz drei und vier besetzten Martin Wichser und Fabian Schrepfer. Die Differenz vom Sieger zum letzten Ranglistenplatz betrug 79 Punkte. (pd/mas)

Verlosung: Tickets für Theaterverein Toggenburg

Der Theaterverein Toggenburg führt dieses Jahr das Stück «Wie wärs mit Tee?» auf. Henry Böhm, Schweizer Schauspieler, hat den höchsten Punkt seiner Karriere überschritten und mit der Liebe hat es nie geklappt. Henry beschliesst seinem Dasein möglichst publikumswirksam ein Ende zu setzen und engagiert einen Profikiller. Dieser soll ihn in einer Hotelsuite ermorden. Um der ganzen Schweiz sein tragisches Ableben mitzuteilen, bestellt Henry Böhm eine Journalistin ins Hotel. Doch es gibt eine spektakuläre Wende.

Ein Einblick in die Hauptprobe des Theaterstücks.

Ein Einblick in die Hauptprobe des Theaterstücks.

Bild: Christoph Heer

Das Toggenburger Tagblatt verlost 1×2 VIP-Tickets und 1x2 normale Tickets für die Vorstellung von Samstag, 28. Mai, 15.00 Uhr im Thurpark Wattwil. Das VIP-Ticket beinhaltet gratis Getränke und Knabbersachen. Um teilzunehmen, schicken Sie ein E-Mail mit dem Betreff «Theater» an wettbewerb-toggenburgmedien@chmedia.ch mit Angabe von Vorname, Nachname, Wohnort und Handynummer. Einsendeschluss ist morgen Donnerstag, 23.59 Uhr. Die Gewinnenden werden persönlich benachrichtigt. Rechtsweg ausgeschlossen. (red)

Tourismuskonzept für das Toggenburg im Richtplan

Bereits heute deutet einiges darauf hin, wo das Klanghaus Toggenburg einst stehen wird.

Bereits heute deutet einiges darauf hin, wo das Klanghaus Toggenburg einst stehen wird.

Bild: Sabine Camedda

Die Regierung will den kantonalen Richtplan anpassen. Der Entwurf der Richtplan-Anpassung 2022 liegt bis Ende Juni 2022 in den Gemeinden auf und ist im Internet abrufbar. Die Bevölkerung ist eingeladen, an der Vernehmlassung mitzuwirken und Anregungen einzureichen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Richtplan-Anpassung enthält eine Vielzahl an Änderungen. Unter anderem wurden zwei räumliche Tourismusentwicklungskonzepte aufgenommen.

Der Tourismus hat in den Regionen Heidiland und Toggenburg eine starke regionalwirtschaftliche Bedeutung. Die räumlichen Tourismusentwicklungskonzepte Bad Ragaz und Pfäfers bzw. Toggenburg wurden im Richtplan festgesetzt. Die Konzepte bilden die Grundlage für die thematische und infrastrukturelle Weiterentwicklung des Tourismus. Die Konzepte berücksichtigen insbesondere die räumlichen Voraussetzungen und die sich wandelnden Gästebedürfnisse.

Im Toggenburg steht das Thema «Klang» im Vordergrund. Ein Konzept legt dar, wie das Thema – ausgehend vom Klanghaus Toggenburg am Schwendisee – von Wildhaus über Nesslau, Lichtensteig bis nach Mogelsberg verankert werden kann. (pd/mas)

Oberhelfenschwiler sagen klar Ja zur Rechnung 2021

Die Oberhelfenschwiler Bevölkerung genehmigte den Rechnungsabschluss 2021 mit grosser Mehrheit.

Die Oberhelfenschwiler Bevölkerung genehmigte den Rechnungsabschluss 2021 mit grosser Mehrheit.

Bild: Urs M. Hemm

Die Bevölkerung der Gemeinde Oberhelfenschwil war an diesem Sonntag dazu aufgerufen, über das Rechnungsjahr 2021 abzustimmen. Von Total 884 Stimmberechtigten gingen 322 Stimmzettel bei der Gemeindeverwaltung ein, was einem Anteil von etwa 36 Prozent entspricht. Davon hiessen 302 die Rechnung gut, lediglich 14 lehnten den Abschluss ab.

Die Rechnung für das Jahr 2021 schliesst mit eine Ertragsüberschuss von fast knapp 825000 Franken ab. Dieser Rechnungsgewinn ist einerseits zurückzuführen auf höhere Steuererträge, insbesondere bei den Nachzahlungen von Steuerschulden sowie auf höhere Einnahmen aus den Handänderungs- und Grundstückgewinnsteuern.

Andererseits wirkten sich und tiefere Aufwände unter anderem für die Schule Neckertal und die allgemeine Verwaltung positiv auf das Rechnungsergebnis aus.

Wie für die Gemeinden Hemberg und Neckertal war dies die letzte Abstimmung in dieser Konstellation für die Bürgerschaft. Denn ab dem nächsten Jahr werden alle in neuen Gemeinde Neckertal stimmberechtigt sein. (uh)

5. Toggenburger Bierwandertag lockt 270 Bierenthusiasten nach Wildhaus

Die Wanderer geniessen das Bier und das schöne Frühsommerwetter.

Die Wanderer geniessen das Bier und das schöne Frühsommerwetter.

Bild: PD

Zum fünften Mal organisierte die Toggenburger Biergilde einen Toggenburger Bierwandertag. Die 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen bei schönstem Frühlingswetter die Panoramaroute von Wildhaus bis auf den Gamplüt. Auf dem Weg waren vier Brauereien an vier Standorten positioniert. Das Hag-Beizli sowie das Bergrestaurant Gamplüt versorgten die Bierwanderer mit kulinarischen Köstlichkeiten. Am Abend gab es mit dem Churfirstenbier-Festival in der Gräppelen-Bar einen gemütlichen Ausklang.

Zu Beginn wurden die Wanderer nebst diversen Informationen mit einem Startbier aus der Brauerei St.Johann versorgt. Auf der knapp vier Kilometer langen Streckenführung säumten Marmot Cervisiam aus Jenins, die Barfuss Brauerei aus dem Thurgau, das Liechtensteiner Brauhaus sowie die Brauerei St.Johann den Weg und boten den Wandernden ihre Bierköstlichkeiten an.

Insgesamt konnten damit über ein Dutzend verschiedene Biere degustiert werden. Das Hag-Beizli und das Bergrestaurant Gamplüt luden mit ihren Sonnenterrassen zum Verweilen ein, was auch rege genutzt wurde. Als gemütlichen Ausklang organisierte das Gastronomieteam der Bergbahnen Wildhaus in der Gräppelen-Bar das Churfirstenbier-Festival. (pd/uh)

Als Datum sechsten Toggenburger Bierwandertag veranstalten wurde provisorisch der Samstag, 13. Mai 2023 festgelegt. Weitere Informationen folgen im Jahr 2023 auf www.bierwandertag.ch.

St. Peterzell: Hausfassade in Brand geraten

Als Ursache für den Brand in St.Peterzell wird ein Bltzschlag vermutet.

Als Ursache für den Brand in St.Peterzell wird ein Bltzschlag vermutet.

Bild: Kapo

Am Montagmorgen, kurz nach 4:30 Uhr, ist eine Hausfassade eines Einfamilienhauses im Dorf in Brand geraten. Die ausgerückte Feuerwehr konnte laut Mitteilung der Kantonspolizei den Brand rasch löschen. Als Brandursache steht ein eingeschlagener Blitz im Vordergrund der Ermittlungen.

Eine Auskunftsperson bemerkte die brennende Hausfassade und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen und stellte eine Brandwache. Das Haus war zum Zeitpunkt des Brandes unbewohnt.

Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein Blitzeinschlag den Brand ausgelöst haben. Dies wird nun durch Spezialisten des Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt. (kapo/uh)

Wattwil: Erfolgreiche Spendenaktion nach Brand

Beim Brand am Wattwiler Dorfplatz im April entstand hoher Sachschaden.

Beim Brand am Wattwiler Dorfplatz im April entstand hoher Sachschaden.

Andrea Häusler

Kürzlich konnten vom Verein Zentrum Wattwil Gutscheine im Wert von über 7000 Franken an Pius und Renate Diggelmann übergeben werden. Möglich gemacht hat das ein Spendenaufruf der des Handwerker- und Gewerbeverein HGV Wattwil und des Verein Zentrum Wattwil.

Das Schicksal habe die beiden Geschäftsleute hart getroffen, nachdem sie beim Brand am Dorfplatz ihre ganze Existenz und ihr Heim auf einen Schlag verloren haben, schreibt der Verein Zentrum Wattwil. Pius Diggelmann wollte noch einige Jahre über die Pensionierung hinaus arbeiten, der Brand kam im denkbar ungünstigsten Moment seiner Berufslaufbahn.

Sicher sei dieser Zustupf von über 7000 Franken eine willkommene Hilfe für Pius und Renate Diggelmann, aber genauso von Bedeutung sei es, Solidarität und Mitgefühl zu zeigen, und seine Mitmenschen spüren zu lassen, dass sie nicht allein sind mit einem so grossen Schicksalsschlag. (pd/uh)

Wildhauser SP-Kantonsrat Martin Sailer stösst mit Vorstoss auf offene Ohren

Martin Sailer, SP-Kantonsrat aus Wildhaus-Alt St.Johann

Martin Sailer, SP-Kantonsrat aus Wildhaus-Alt St.Johann

Bild: Regina Kühne

Die St.Galler Kantonsregierung begrüsst den Entscheid des Stromversorgers Axpo, bis auf Weiteres keine neuen Verträge mehr mit Russland einzugehen und Optionen prüfe, um die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu reduzieren. Das schreibt sie in einer Antwort auf eine Einfach Anfrage von SP-Kantonsrat Martin Sailer aus Wildhaus-Alt St. Johann.

Dieser hatte den parlamentarischen Vorstoss mit dem Titel «Axpo zum Handeln auffordern – kein russisches Uran mehr» anfangs April eingereicht. Darin hinterfragt er die Uranlieferung durch die russische Firma Rosatom an die Axpo. Es könne nicht sein, dass drei der vier Schweizer Atomkraftwerke vollständig oder teilweise mit russischem Uran betrieben würden. Rosatom sei Wladimir Putin direkt unterstellt und stehe ihm somit nahe.

Die SAK ist mit 12,5 Prozent an Axpo beteiligt, was so zu werten sei, dass der Kanton St.Gallen indirekt die (Kriegs)-Kassen Russlands füllen helfe. Darum erwarte er ein deutliches Zeichen.

«Die Verträge möglichst zeitnah aussetzen»

Die Kantonsregierung betont in ihrer Antwort, dass sie selbst über keine Handhabe verfüge, in die operative Tätigkeit der Axpo einzugreifen. Die Regierungen aller an der SAK beteiligten Kantone könnten lediglich ihre Vertretungen im Axpo-VR anweisen, bestimmte Themen zur Diskussion zu bringen oder Anträge zu stellen.

Der Kanton St.Gallen habe am 6.Mai den VR der SAK eingeladen, der Axpo zu beantragen, «umgehend Alternativen für die Uranbeschaffung zu evaluieren und möglichst zeitnah die Verträge mit der russischen Rosatom betreffend Uranlieferungen auszusetzen. (ab)

Abstimmungen: Toggenburg schwimmt erneut gegen den Strom

Herr und Frau Toggenburger sind bei nationalen Abstimmungen einmal mehr nicht der Mehrheit gefolgt.

Herr und Frau Toggenburger sind bei nationalen Abstimmungen einmal mehr nicht der Mehrheit gefolgt.

Bild: Gian Ehrenzeller, Keystone

Es ist nicht neu, dass das Toggenburg bei nationalen Vorlagen ausschert und anders stimmt als die Mehrheit des Kantons oder des Landes. So war es auch am Sonntag bei der Vorlage zur Änderung des Transplantationsgesetzes, welches landesweit 60,2 Prozent und kantonsweit 53,3 Prozent Zustimmung erfuhr. Im Toggenburg sagten aber elf von zwölf Gemeinden Nein.

Am deutlichsten war die Ablehnung in Hemberg, wo fast 62 Prozent der Stimmbürger ein Nein in die Urne legten. In Neckertal betrug der Neinstimmen-Anteil genau 60 Prozent. Ebenfalls typisch ist, dass das Städtli Lichtensteig innerhalb des Toggenburg ausscherte und somit dem kantonalen und nationalen Trend folgte. Gestern war es allerdings hauchdünn. 50,3 Prozent befürworteten die Änderung des Transplantationsgesetzes.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei der Vorlage zum Filmgesetz. Dieses wurde schweiz- und kantonsweit angenommen, wenn auch im Kanton St. Gallen mit 50,6 Prozent lediglich knapp. Im Toggenburg stimmten alle zwölf Gemeinden gegen eine Anpassung dieses Gesetzes. Selbst in Lichtensteig gab es ein Nein – allerdings hauchdünn mit 50,3 Prozent.

Bei der Vorlage «Finanzierung Frontext» und der kantonalen Abstimmung zum Bau eines neuen Staatsarchivs war das Toggenburg auf der Linie des Kantons. Bei beiden Vorlagen gab es kantonal und auch überall im Toggenburg ein Ja. (sdu)

Ramona Forchini wird beim Weltcuprennen in Nove Mesto 16.

Ramona Forchini lieferte bei ihrem zweiten Weltcup-Auftritt des Jahres erneut eine gute Leistung ab.

Ramona Forchini lieferte bei ihrem zweiten Weltcup-Auftritt des Jahres erneut eine gute Leistung ab.

Bild: PD

Die Wattwiler Bikerin Ramona Forchini kann auch in ihrem zweiten Weltcuprennen im tschechischen Nove Mesto überzeugen. Mit Platz 16 reiht sie sich im Cross Country erneut unter der Weltspitze ein. Somit konnte sie Platz 14 vor Wochenfrist in Albstadt gleich bei ihrem ersten Auftritt bestätigen.

Dazu sagt sie am Telefon: «Ich bin super zufrieden. Zweimal in den Top 20 hätte ich mir vor zehn Tage nicht erträumen lassen.» Dabei sah es nach dem Short-Track-Rennen am Freitag für die Toggenburgerin noch wenig verheissungsvoll aus. Mit zwei Runden Rückstand beendete sie den Wettbewerb auf Rang 39.

«Es war von Anfang an schwierig für jene Fahrerinnen, die von hinten starten mussten. Deshalb habe ich mir nach der vierten Runde gesagt, halte dich zurück und schone dich für Sonntag.» Ihre Taktik ist aufgegangen, wie eine Woche zuvor konnte sie das Feld von hinten aufrollen. Den nächsten Weltcupauftritt hat sie am 12. Juni in österreichischen Leogang. (bl)

Kirchberg: 17-jährige Lernfahrerin verunfallt mit Motorrad

Beim Unfall zwischen Dietschwil und Kirchberg musste auch die Rega ausrücken.

Beim Unfall zwischen Dietschwil und Kirchberg musste auch die Rega ausrücken.

Bild: Kapo

Am Samstag um kurz nach 13 Uhr hat eine 17-Jährige mit ihrem Motorrad einen Selbstunfall verursacht. Die 17-Jährige fuhr mit ihrem Motorrad von Dietschwil herkommend auf der Dietschwilerstrasse in Richtung Kirchberg. In einer Linkskurve im Ausserortsbereich, kurz vor der Brücke Altbach, geriet ihr Motorrad aus unbekannten Gründen zu weit nach rechts und kollidierte am Fahrbahnrand mit der dortigen Leitplanke, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag mitteilt.

Die Lernfahrerin stürzte daraufhin vom Motorrad ins angrenzende Wiesland. Dabei verletzte sie sich unbestimmt. Sie wurde durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt und anschliessend durch die Rega ins Spital geflogen. Am Motorrad und der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden von rund 8000 Franken. (kapo)

Neckertal: Millionen-Gewinn abgesegnet

Die Bevölkerung der Gemeinde Neckertal war dazu aufgerufen, an der Urne über die Rechnung für das Jahr 2021 zu befinden. Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von gut 92 Prozent wurde diese gutgeheissen und dem Antrag des Gemeinderates zugestimmt, den Gewinn von 2,2 Millionen Franken dem Eigenkapital zuzuweisen. 875 Personen stimmten für die Annahme, 72 dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 33,2 Prozent.

Der Gewinn ist einerseits zurückzuführen auf höhere Steuererträge, insbesondere bei den Nachzahlungen von Steuerschulden sowie auf höhere Einnahmen aus den Handänderungs- und Grundstückgewinnsteuern. Andererseits wirkten sich und tiefere Aufwände bei der Sozialhilfe, im Asylbereich, bei der Feuerwehr, bei der Pflegefinanzierung und auch bei den Behördenaufwänden positiv auf das Resultat aus. (uh)

Ebnat-Kappel: Deutliches Ja zur Rechnung

1077 Stimmende legten ein Ja in die Urne, 102 Personen lehnten die Rechnung ab. Das entspricht einem Ja-Stimmen-Anteil von gut 91 Prozent. Die Stimmbeteiligung belief sich auf 34,8 Prozent.

Die politische Gemeinde Ebnat-Kappel schloss das vergangene Jahr mit einem Gewinn von 1,733 Millionen Franken ab. Im Budget war noch mit einem Verlust von 220’000 Franken gerechnet worden. Die Besserstellung sei vor allem auf die Steuereinnahmen zurückzuführen, die höher ausfielen als vorgesehen. Mit dem Ja zur Rechnung stimmten die Bürgerinnen und Bürger auch einem Antrag zu, 1,6 Millionen Franken des Gewinns für die Vorfinanzierung für den Gemeindebeitrag für den Neubau des Pflegeheims zu verwenden.

Die Rechnung der Heime schliesst ebenfalls besser ab als budgetiert, es bleibt aber ein Verlust von 50’000 Franken. Dieser wird gemäss Antrag aus dem Ergebnisvortrag gedeckt. Das Budget der Gemeinde und der Heime war den Bürgerinnen und Bürgern bereits im vergangenen Herbst vorgelegt worden. (sas)

Viertligist Ebnat-Kappel setzt sich gegen Frauenfeld mit 6:4 durch

Nils Hug (Mitte) gehörte in Frauenfeld zu den Torschützen.

Nils Hug (Mitte) gehörte in Frauenfeld zu den Torschützen.

Bild: Beat Lanzendorfer

Nach 17 Minuten lag Viertligist Ebnat-Kappel gegen Frauenfeld 3 mit 0:3 im Hintertreffen. Zur Pause stand es dann bereits 3:2. Obwohl der Gastgeber nach dem 3:3 nochmals zum 4:3 vorlegte, konnten die Toggenburger erneut reagieren und das Spiel mit 6:4 für sich entscheiden.

Für die Kellenberger-Elf trafen jeweils zweimal Jonas Diener und Marco Giger sowie Simon Götte und Nils Hug. Dank den drei gewonnenen Punkten belegen die Obertoggenburger in der Rangliste der Gruppe 7 wieder den dritten Platz. (bl)

Gutes Jahr für die Erika-Baumgartner-Stiftung in Bazenheid trotz Corona

Die futhura in Bazenheid befindet sich an der Wilerstrasse.

Die futhura in Bazenheid befindet sich an der Wilerstrasse.

Bild: PD

Die «Erika Baumgartner-Stiftung – futhura» in Bazenheid blickt zufrieden auf das zweite «Corona-Jahr» zurück. Auslastung und Nachfrage waren ungebrochen stabil, Struktur und Angebot bewährten sich.

futhura konnte ihr Ziel, dank professionellen Dienstleistungen Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung ein Zuhause anzubieten – und dies auch «unter Corona» in möglichst hoher Normalität – auch im zweiten Pandemie-Jahr erfolgreich umsetzen. «Auch mit den notwendigen Schutzmassnahmen konnten wir unserem Anspruch ‹365 Tage Individualität› treu bleiben», blickt Geschäftsführer Manuel Enzler zurück.

Konstant hohe Auslastung

«Als Institution mit gezielt niederschwelligem Zugang stellen wir seit einigen Jahren fest, dass die Nachfrage nach unserem Angebot konstant hoch ist», sagt Stiftungspräsident Raphael Kühne.

Bewährt habe sich 2021 auch die im Vorjahr angepasste Organisation mit den zwei Bereichen «Wohnen» und «Tagesstruktur». In der neuen Struktur können sich die 18 Mitarbeitenden des interdisziplinären futhura-Teams noch intensiver auf ihre Kerntätigkeit konzentrieren, die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag zu unterstützen.

Ein Zuhause für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung

futhura ist eine vom Kanton St.Gallen bewilligte Institution und IVSE-anerkannt. Der Betrieb finanziert sich über die IV-Renten und Ergänzungsleistungen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Pauschalen gemäss kantonaler Leistungsvereinbarung. Maximal 26 Personen leben in den zentralen Gebäuden an der Wilerstrasse 2–6 in Bazenheid. Weitere Personen werden in eigenen Wohnungen betreut. (pd)

Komplettsperre der Wattwiler Bahnhof- und Poststrasse wegen Belagsarbeiten

Die Bauarbeiten im Wattwiler Zentrum neigen sich ihrem Ende entgegen.

Die Bauarbeiten im Wattwiler Zentrum neigen sich ihrem Ende entgegen.

Bild: PD

Die Arbeiten im Zentrum von Wattwil zwischen Coop, Post und Café Abderhalden konnten plangemäss abgeschlossen werden. Nun kommt es zum Endspurt an der Bahnhof- und Poststrasse, wie aus eine Mitteilung der Gemeinde Wattwil hervorgeht.

Vorausgesetzt die Witterungsverhältnisse lassen es zu, soll am Donnerstag, 19. Mai, der rote Deckbelag auf der Fahrbahn beidseits der Postbrücke zwischen dem Einlenker der Alten Bahnhofstrasse und der Grüenaustrasse eingebaut werden. Dazu ist eine komplette Sperrung der Fahrbahn am Vorabend ab 19 Uhr bis zum folgenden Morgen um 6 Uhr erforderlich.

Ebenso ist für den Einbau des Deckbelags die Grüenaustrasse zwischen der Poststrasse und der Hofjüngerstrasse am Donnerstag, 9. Juni gesperrt. Sollten die Arbeiten am geplanten Termin aufgrund der Witterung nicht stattfinden können, werden die Arbeiten auf den nächsten Werktag verschoben.

Alle restlichen Deckbelagsarbeiten sollen bis Mitte Juni abgeschlossen werden. Der Baumeister wird die Deckbelagseinbauten flexibel planen und umsetzen. Die betroffenen Eigentümer werden rechtzeitig bezüglich möglicher Einschränkungen informiert.

Mit dem Einbau des Deckbelags werden auch die letzten Sitzgelegenheiten, Bepflanzungen, Kandelaber, Veloständer und «Abfallhaie» eingebaut. Alles in allem wird das Projekt Umgestaltung Bahnhof- und Poststrasse in der zweiten Hälfte Juni fertig realisiert sein. Am Samstag, 25. Juni laden die ansässigen Geschäfte das Publikum zu einem «Tag der Offenen Einkaufsstrasse». (gek)

Hemberg ist unter den 50 schönsten Ortschaften der Schweiz

Blick aus der Vogelperspektive auf Hemberg.

Blick aus der Vogelperspektive auf Hemberg.

Bild: Martin Lendi

Das Bundesamt für Kultur und Schweiz Tourismus haben zusammen das Projekt «Verliebt in schöne Orte» lanciert. Gemeinsam präsentieren sie 50 aussergewöhnliche Ortschaften der Schweiz, welche eine Reise wert sind. Zu den bisher 20 Ortschaften wurden nun laut einer Mitteilung im Hemberger Mitteilungsblatt 30 neue Orte in das Projekt aufgenommen. Alle Ortschaften gehören zum Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung.

Zu den 30 neuen Ortsbildern gehört auch Hemberg. Das Dorf und andere werden auf der Website www.MySwitzerland.com/schoene-orte präsentiert. Sie alle lassen sich bequem entlang der «Grand Tour of Switzerland» entdecken.

«Es ist eine besondere Ehre, dass Hemberg in diesen Kreis der schönen Orte aufgenommen wurde», schreibt Gemeindepräsident Christian Gertsch im Mitteilungsblatt. Es sei zu hoffen, dass diese touristische Aufmerksamkeit das Dorfleben und die heimische Gastwirtschaft sowie Beherbergungsbetriebe nachhaltig und gewinnbringende weiter belebe. (gk/red)

Einbrüche in zwei Häuser in Brunnadern

Symbolbild der Kantonspolizei.

Symbolbild der Kantonspolizei.

Bild: PD/Kapo SG

Am Mittwoch sind tagsüber unbekannte Täterschaften in zwei Einfamilienhäuser an der Steigstrasse in Brunnadern eingebrochen. Die Täterschaften gelangten über das Kellerfenster beziehungsweise über eine Fenstertür beim Sitzplatz in die Häuser.

Sie durchsuchten diverse Zimmer und stahlen unter anderem Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von mehreren tausend Franken. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren hundert Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen klärt gemäss Medienmitteilung ab, ob zwischen den beiden Einbrüchen ein Zusammenhang besteht. (kapo)

Wegen Umbaus: Wattwiler Freibad öffnet erst  im Juni

Die erneuerte Wattwiler Badi wird am  3. und 4. Juni  eröffnet.

Die erneuerte Wattwiler Badi wird am  3. und 4. Juni  eröffnet.

Bild: Theres Bachmann

11. Mai im Sommer 2022. Selbst in der Toggenburger Zentrumsgemeinde Wattwil kletterte das Thermometer am Mittwochnachmittag über die 25-Grad-Marke, womit auch im Thurtal ein Sommertag registriert wurde. Während in den umliegenden Gemeinden Ebnat-Kappel und Lichtensteig die dortigen Freibäder dieser Tage bereits zur Erfrischung laden, müssen sich die Wattwilerinnen und Wattwiler noch etwas gedulden. Wegen der Umbauarbeiten des Freibads und der Errichtung der Gesamtsportanlage Rietwis ist der Badistart verspätet. Am  3. und 4. Juni wird das erneuerte Freibad eröffnet, wobei am Freitag, zwischen 14 Uhr und 20 Uhr, und am Samstag, von 8.30 Uhr bis 20 Uhr kostenlos gebadet werden kann. Auch das Bespielen der neuen Minigolfanlage ist an diesen beiden Tagen gratis. Ab 5. Juni herrscht dann regulärer Badebetrieb. (sdu)

Nesslau: Machbarkeitsstudie für Bahnhofareal-Entwicklung

Mit einer Machbarkeitsstudie sollen die Entwicklungsmöglichkeiten des Nesslauer Bahnhofareals aufgezeigt werden.

Mit einer Machbarkeitsstudie sollen die Entwicklungsmöglichkeiten des Nesslauer Bahnhofareals aufgezeigt werden.

Bild: PD

Die Massnahmen zur Arealentwicklung rund um den Bahnhof Nesslau haben sich verzögert. Eine angestrebte Begleitung durch Fachspezialisten kam mangels Ressourcen nicht zustande, schreibt der Gemeinderat. Ein positiver Effekt dabei sei, dass in der Zwischenzeit die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) als grösste Grundeigentümerin die Entwicklung rund um den Bahnhof ebenfalls aktiv angehen möchte.

Ziel ist, dass sich das Areal in Zukunft entwickelt, massvoll verdichtet und mit gezielten Nutzungen an Attraktivität gewinnt. Dazu hat der Gemeinderat zusammen mit der SOB die ARGE Schällibaum AG / tom munz architekt mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Das Kostendach beläuft sich auf 57’000 Franken. (gk/ahi)

Nesslau: Investition in Abwasserreinigungsanlage

Trotz  attestierter guter Führung der Anlage durch das Amt für Wasser und Energie muss Nesslau in ihre ARA investieren.

Trotz  attestierter guter Führung der Anlage durch das Amt für Wasser und Energie muss Nesslau in ihre ARA investieren.

Symbolbild: Ursula Häne

In der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Rechenweid in Nesslau werden die rund 17 Jahre alten SPS-Module für die Steuerung des Prozessleitsystems ersetzt. Diese entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Die Module wurden abgekündigt, Ersatzteile sind in absehbarer Zeit nicht mehr erhältlich.

Die Kosten für die Investition betragen rund 100’000 Franken. Für den biologischen Abbau des Abwassers sind zwei Drehkolbenverdichter im Einsatz. Einer der beiden Verdichter ist defekt und verliert Öl, weshalb der Gemeinderat für den Ersatz im Sinne einer unvorhersehbaren Ausgabe einen entsprechenden Kredit erteilt hat. (gk/ahi)

Ennetbühl: Frauenverein unterstützt Kinderspitex

Sandra Lusti durfte die Spende des Frauenvereins entgegennehmen.

Sandra Lusti durfte die Spende des Frauenvereins entgegennehmen.

Bild: PD

An der Hauptversammlung des Frauenvereins Ennetbühl wird jeweils bestimmt, welche gemeinnützige Organisation – vorzugsweise aus der Region – mit dem Erlös aus dem Adventsmarkt unterstützt wird. Verkauft werden dort jeweils Arbeiten der «Lismi»-Frauen, aber auch  Adventskränze und Weihnachtsdekorationen, am Adventsmarkt.

Die Spende von 3000 Franken ging  dieses Jahr an die Kinderspitex Toggenburg, die nebst der Pflege von behinderten Kindern zuhause, auch Entlastung der Eltern anbietet. Es werden Ferienlager und Wochenenden organisiert. (pd/ahi)

TC Wattwil erhält Qualitätslabel der IG St. Galler Sportvereine

Stefan Schmid, Präsident TC Wattwil, Gemeinderätin Manuela Schatzmann und Stefan Grob, «Sport-verein-t»- Verantwortlicher TC Wattwil (von links).

Stefan Schmid, Präsident TC Wattwil, Gemeinderätin Manuela Schatzmann und Stefan Grob, «Sport-verein-t»- Verantwortlicher TC Wattwil (von links).

Bild: PD

Die IG St.Galler Sportverbände vergibt das Qualitätslabel «Sport-verein-t» an Vereine, die sich in den Kernthemen: Organisation, Ehrenamt, Integration, Konflikt-/ Suchtprävention und Solidarität, engagieren. Ehe ein Verein dieses Label erhält, muss er die tatkräftige Umsetzung von Massnahmen in den vorgenannten Themen leben und belegen.

Das Label «Sport-verein-t» ist aber nicht nur ein Zertifikat – verbunden damit ist auch die Möglichkeit, bei Projekten und Engagements höhere Beiträge aus dem Sport-Toto-Fonds zu erhalten. Unlängst erhielten die Vertreter des TC Wattwil das Label «Sport-verein-t». (pd/ahi)

Raphael Balmer als neuer Präsident des Gewerbevereins Schönengrund-Wald gewählt

Werner Preisig (Revisor), Lisbeth Büchler (Kassierin), Thomas Weber (Vizepräsident), Emmi Klarer (abtretende Präsidentin) sowie der neu gewählte Präsident Raphael Balmer (von links).

Werner Preisig (Revisor), Lisbeth Büchler (Kassierin), Thomas Weber (Vizepräsident), Emmi Klarer (abtretende Präsidentin) sowie der neu gewählte Präsident Raphael Balmer (von links).

Bild: PD

Die scheidende Präsidentin Emmi Klarer durfte dieses Jahr bereits zur 32. Hauptversammlung des Gewerbevereins Schönengrund-Wald begrüssen. Nachdem zwei Jahre in Folge die Hauptversammlung nur schriftlich abgehalten werden konnte, war es ihr eine Freude, viele Mitglieder und sieben Neu-Interessente im Restaurant Hochhamm willkommen zu heissen.

Bereits vor einem Jahr hatte die Präsidentin Emmi Klarer den Rücktritt aus ihrem Amt infolge Geschäftsübergabe angekündigt. Als Nachfolge-Kandidat konnte Raphael Balmer den Mitgliedern zur Wahl vorgeschlagen werden, welcher von der Versammlung einstimmig gewählt wurde.

Auch alle weiteren Traktanden konnten speditiv behandelt und erfolgreich abgeschlossen werden. So wurde der Vorstand mit Daniel Brändle diskussionslos um ein Mitglied auf sieben erweitert.

Unter anderem konnten Werner Preisig für 32 Jahre Revisor, Thomas Weber für 22 Jahre Vizepräsident und Lisbeth Büchler für 15 Jahre Kassierin geehrt werden. (pd/uh)

Eröffnungsfest der Kinderbaustelle Wattwil

Das Angebot der Kinderbaustelle ist kostenlos und richtet sich an alle Kinder bis zum 12. Lebensjahr.

Das Angebot der Kinderbaustelle ist kostenlos und richtet sich an alle Kinder bis zum 12. Lebensjahr.

Bild: PD

Am Samstag, 14. Mai, um 10 Uhr, startet die zehnte Ausgabe der Offenen Kinderbaustelle mit dem traditionellen Eröffnungsfest. Die Kinder eröffnen den Baubetrieb, es wird grilliert und das Beizli freut sich auf Gäste. Der Anlass endet um 16 Uhr. Die Kinderbaustelle befindet sich beim Schulhaus Wis an der Churfirstenstrasse. Im praktischen Holzpavillon gibt es eine kleine Werkstatt sowie ein Beizli mit gedeckten Sitzgelegenheiten. Die Kinderbaustelle wird betreut von der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen der Gemeinde Wattwil.

Jeden Mittwochnachmittag und Samstag offen

Die Offene Kinderbaustelle ist bis Ende September jeden Mittwochnachmittag von 14 bis 18 Uhr und jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Neben diesen betreuten Öffnungszeiten steht die Kinderbaustelle auch interessierten Gruppen aus Schulen und Kinderbetreuung für Ausflüge zur Verfügung. Für Gruppenausflüge 071 987 55 99 Kontakt aufnehmen. Aktuelle Informationen zur Kinderbaustelle sind jederzeit auf www.kinderbaustelle-wattwil.ch zu finden.

Erlebnis für Kinder

Am Anfang der Offenen Kinderbaustelle stand der Gedanke, einen Platz anzubieten, auf dem Kinder ihre eigenen Ideen umsetzen und nach ihrem Wissen und Können selber bauen dürfen. Unterstützt und begleitet werden sie durch kompetente Betreuungspersonen. Auf der Kinderbaustelle dürfen die Mädchen und Buben mit unterschiedlichen Baumaterialien bauen und gestalten.

Dabei lernen sie, sich im Freien handwerklich und kreativ zu betätigen. Sie arbeiten alleine oder im Team, beziehen die Umwelt in ihr Handeln mit ein und fördern ihre taktilen, sozialen und motorischen Fähigkeiten. Das Angebot ist kostenlos und richtet sich an alle Kinder bis zum 12. Lebensjahr. (gk/uh)

Drei Podestplätze in drei Turnieren – Der Seilziehclub Mosnang ist auf Kurs

Die Mosliger Jugend U19.

Die Mosliger Jugend U19.

Bild: PD

Für die Athletinnen/Athleten des Seilziehclub Mosnang geht es in der Schweizermeisterschaft nun Zug um Zug weiter.
In den Kategorien Junioren U23, Jugend U19 und Herren 580kg wurde in Waldkirch letzten Sonntag um den Turniersieg gekämpft.

Der Turnierplatz war voll von Athleten, in der Kategorie Junioren U23 starteten 6, in der Herren 580kg acht und in der Jugend U19 sogar neun Teams. Eine «volle Ladung» Seilziehsport.
Als Titelverteidiger sicherte sich das Mosliger U23 Team als Vorrunde-Erstplatzierter das Ticket ins Halbfinale. Den Tagessieg in greifbar Nähe, egalisierte sich letztlich Sins den ersten Turniersieg.

Auch das ambitioniertes Jugendteam konnte ihre Leistungen abrufen. Das kleine Finale gegen Stans-Oberdorf 2 entschieden sie für sich und holten den 3. Tagesrang.

Kein Sieg, aber Potenzial

Das zweite Turnier für die Toggenburger Herren 580kg zählt nun auch der Vergangenheit an. Wie in Thurtal so auch in Waldkirch, mussten sie Sins den Vortritt auf dem Podest gewähren.

Die Toggenburger Herren 580kg.

Die Toggenburger Herren 580kg.

Bild: PD

Fazit: Herren 580kg 2. Rang, Junioren U23 2. Rang, Jugend U19 3. Rang – fehlt noch der Turniersieg. Doch was nicht ist, das kann noch werden.
Ungeachtet der Platzierung, konnte der Seilziehclub Mosnang bei der Jugend Athletinnen und Athleten für den Seilziehclub Appenzell und bei den Herren 580kg dem Seilziehclub Waltenschwil-Kallern «ausleihen».

Für die sogenannten «Fremdlegionäre» ist es eine Herausforderung sowie eine grosse Chance, ihr Potenzial auch in einem anderem Team unter Beweis zu stellen. (pd/uh)

Koffer sind ein Bedürfnis

Für ihre weiteren Reisen benötigen die Geflüchteten Reisekoffer. Viele sind gemäss der Initiative  «Freiwillige Hilfe Kirchberg» mit Tragetaschen unterwegs.

Für ihre weiteren Reisen benötigen die Geflüchteten Reisekoffer. Viele sind gemäss der Initiative  «Freiwillige Hilfe Kirchberg» mit Tragetaschen unterwegs.

Bild: PD

Am Samstag fand beim Flüchtlingszentrum Rosenau in Kirchberg ein Bringtag für Koffer statt. In zwei Stunden kamen gemäss einer Mitteilung der Initiative «Freiwillige Hilfe Kirchberg» über 200 Koffer und Taschen zusammen.

Das Flüchtlingszentrum sei aktuell stark ausgelastet. Ein grosser Teil der Koffer konnte direkt an die Geflüchteten weitergegeben werden. Koffer seien ein Bedürfnis, besonders für diejenigen die mit Tragetaschen unterwegs seien. Nach ihrem Aufenthalt in Kirchberg müssen die Geflüchteten in die Gemeinden weiterreisen, denen sie zugewiesen werden. (pd/red)

Bütschwil: Auto prallt in Motorrad

Das Unfallauto. Verletzt wurden nur der Motorradfahrer und seine Beifahrerin.

Das Unfallauto. Verletzt wurden nur der Motorradfahrer und seine Beifahrerin.

Bild: Kapo

Am Sonntag um 11:10 Uhr sind in Bütschwil an der Langenrainstrasse zu ein Auto und ein Motorrad frontal kollidiert. Der 44-jährige Motorradfahrer und seine 41-jährige Mitfahrerin wurden bei dem Unfall unbestimmt verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.

Und so trug sich der Unfall zu: Ein 58-jähriger Autofahrer fuhr mit seiner Beifahrerin auf der Langenrainstrasse, von Lütisburg Station herkommend, in Richtung Mosnang. Zur selben Zeit fuhr der Motorradfahrer mit seiner Beifahrerin in die entgegengesetzte Richtung. In einer Kurve kam es zu einem frontalen Zusammenprall zwischen dem Auto und dem Motorrad.

Es entstand Sachschaden in der Höhe von 15'000 Franken.

Es entstand Sachschaden in der Höhe von 15'000 Franken.

Bild: Kapo

Der Motorradfahrer und seine Mitfahrerin stürzten und kamen im angrenzenden Wiesland zum Stillstand. Sie zogen sich beim Zusammenstoss unbestimmte Verletzungen zu. Sie mussten vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von über 15’000 Franken. (Kapo)

Auch die Neugestaltung des Kirchplatzes lehnt die Ortspartei ab

Mitglieder der SVP Bütschwil-Ganterschwil bei der Parolenfassung am 25. April im Restaurant Berghof oberhalb von Ganterschwil.

Mitglieder der SVP Bütschwil-Ganterschwil bei der Parolenfassung am 25. April im Restaurant Berghof oberhalb von Ganterschwil.

Bild: PD

In einer Medienmitteilung bekräftigt die SVP Bütschwil-Ganterschwil ihre Kritik an den flankierenden Massnahmen zur Umfahrung Bütschwil. Dies, nachdem im Mitwirkungsverfahren der Gemeinde und des kantonalen Tiefbauamts über 50 Rückmeldung eingegangen sind.

Gemäss der Mitteilung will die Ortspartei «keine Rabatten auf privaten Grundstücken entlang der ehemaligen Kantonsstrasse in Dietfurt und Bütschwil, keine Trottoirüberfahrt über die Mosnangerstrasse und keine Begradigung der Ottilienstrasse im Engelbüel».  Letzteres könne dazu führen, dass Autos mit hoher Geschwindigkeit auf die Schülerinnen und Schüler beim Fussgängerstreifen Restaurant Wies treffen, heisst es in der Mitteilung.

Weiter fordert die SVP «weniger Eingriffe in private Liegenschaften an der Ottilienstrasse» und, dass die bestehende Busbucht Hofwiesen für beide Fahrtrichtungen weiter genutzt wird. Zudem müsse auf das Trottoir ab der Garage Brander in Richtung Engi verzichtet werden. Weiter fordert die SVP einen neuen Fussgängerstreifen ohne Mittelinsel auf der Kantonsstrasse im Gebiet Hofackerstrasse/Chrüz.

Vom Verzicht auf einige der flankierenden Massnahmen erhofft sich die Ortspartei auch eine Reduktion der Kosten des Gesamtprojekts, an denen sich auch die Gemeinde mit 1,8 Millionen beteiligen müsse.

SVP sieht Ziele der Umfahrung bereits erreicht

Auch die Neugestaltung des Kirchplatzes Bütschwil lehnt die SVP ab.  Diese sei kein Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger und ebenfalls zu teuer. Befürchtet werden zudem Nachteile für den Strassenverkehr, unter anderem weil Parkplätze im Dorfzentrum wegfielen.

Die SVP Bütschwil-Ganterschwil sieht die Ziele der Umfahrung Bütschwil als bereits übertroffen an, auch ohne flankierende Massnahmen. Dies, weil statt der als Ziel ausgegebenen 50 Prozent sogar 70 Prozent des Verkehrs umgelagert worden seien. (pd/red)

Im Mai wird das Toggenburg zum Mozart-Land

Das Vox-Ensemble (von links: Claudia Dieterle, Alexandra Forster und Norbert Günther) ist am 21. Mai in der Schererei Mosnang zu sehen.

Das Vox-Ensemble (von links: Claudia Dieterle, Alexandra Forster und Norbert Günther) ist am 21. Mai in der Schererei Mosnang zu sehen.

Bild: PD

Der Verein Kultur Mosnang und das Kino Passerelle in Wattwil widmen ein Wochenende dem Thema Mozart. Am Wochenende vom 21. und 22. Mai wird im Toggenburg ein musikalisch literarisches Wochenende der besonderen Art zu erleben sein, das ganz im Zeichen des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart steht.

Der Verein Kultur Mosnang präsentiert am Samstag, um 20 Uhr, die Musiktheater-Produktion: «Mozart. Auf den Spuren des Genies». Das Vox-Ensemble, bestehend aus den drei Sänger-Schauspielerinnen Claudia Dieterle (Sopran), Alexandra Forster (Mezzosopran) und Norbert Günther (Bariton) führt sein Publikum mit Tempo und Witz durch das Leben des aussergewöhnlichen Komponisten. Dabei treffen sie auf Mozarts Familienangehörige, seine Weggenossen, seine Förderer und Neider, lassen seine Opernfiguren aufleben und zitieren aus seinen frivolen Briefen.

Und schon am nächsten Morgen, am Sonntag den 22.05. spielt um 10.30 Uhr Matthias Peter mit «Schickaneder und Mozart» im Rahmen des Kinotheater-Projektes des Kinos Passerelle in Wattwil auf. Als «Zauberflöten-Macher» Schickaneder wird er mit seinem Kammermusiktrio einen unterhaltsamen Einblick in die Entstehung der Oper «Die Zauberflöte» geben.

Das Edes-Ensemble interpretiert die Musik dazu
in der überraschenden kammermusikalischen Bearbeitung der Originalkompositionen durch den französischen Gitarristen Antoine de Lhoyer
aus dem Jahr 1824. Nachmittags, um 17 Uhr, wird gleichen Tages im Kino Passerelle die Mozart-Verfilmung Amadeus von Milos Forman zu sehen sein. Wie immer lädt das Kino Passerelle vor der Theater-Matinee zu einem kleinen Brunch und offeriert seinen Gästen über Mittag eine Suppe.

Die Künstler geben in einem begleitenden Gespräch einen Einblick in ihr Schaffen. (pd/uh)

Mehr Informationen und Kartenverkauf für die Vorstellung vom Samstag, 21. Mai, unter: www.kulturmosnang.ch/mozart. Für die Theater und Film Veranstaltungen am 22. Mai sind Karten erhältlich unter www.kinopasserelle.ch oder unter Telefon 071 98 60 50.

Die Wattwiler Bikerin Ramona Forchini überzeugt bei ihrem Weltcupauftakt

Die überglückliche Ramona Forchini fährt als 14. über die Ziellinie.

Die überglückliche Ramona Forchini fährt als 14. über die Ziellinie.

Screenshot

Was für ein Weltcupauftakt für die Wattwiler Bikerin Ramona Forchini. Am Sonntag holte sie sich im Cross-Country-Rennen im deutschen Albstadt mitten unter der Weltelite Platz 14. Dabei hatte das Wochenende für sie alles andere als verheissungsvoll begonnen. Weil sie im März und April krankheitsbedingt für einige Rennen Forfait erklären musste, fiel sie in der Weltrangliste auf Position 55 zurück.

Dadurch war sie am Freitag beim Short-Track-Rennen nicht startberechtigt und konnte sich für das Cross-Country-Rennen keine gute Startposition erarbeiten. Deshalb musste sie am Sonntag mit der Startnummer 68 das Rennen aufnehmen.

Was nun folgte, hat begeistert. Sie rollte das Feld von hinten auf und fuhr als 14. über die Ziellinie. Ihre Eltern Giovanni und Mary weilten gemeinsam mit einigen Wattwiler Fans vor Ort und zeigten sich von der Vorstellung angetan. Dazu Vater Giovanni am Telefon: «Wir sind stolz auf Ramona, heute hat sie gezeigt, was in ihr steckt.» (bl)

Filmvorführung zum Theater «tigg-tagg-toggenburg»

Marilyn Monroe dreht einen Werbespot für das Kägi-fret.

Marilyn Monroe dreht einen Werbespot für das Kägi-fret.

Bild: Hanes Sturzenegger

Am Sonntag, 15. Mai um 14.45 Uhr, können Interessierte, die das Theaterstück zum 125-Jahr-Jubiläum des Toggenburger Museums nicht gesehen haben oder es nochmals aufleben lassen möchten, im «Rathaus für Kultur» das Theaterstück als Film anschauen. Das schreibt das Toggenburger Museum in einer Mitteilung.

Vorgängig findet im Toggenburger Museum um 14 Uhr eine Kurzführung durch die Sonderausstellung statt. Themen sind Marilyn Monroes süsseste Verführung und das reichhaltige Kaiserfrühstück von Wilhelm II im Jahr 1912. Eine Mordszene im Bild zeigt, wie mächtige Toggenburger vor 400 Jahren sich eines unliebsamen fürstäbtischen Beamten entledigten und ein Foto aus der Zeit des Rickentunnelbaus 1904, wie Streikende rote Fahne voran durch die Rickenstrasse in Wattwil ziehen. Ob Mussolini tatsächlich zu den Streikführern gehörte, erfahren Interessierte an der Führung. (pd)

Bütschwil: Auto kommt von Strasse ab – Fahrer fahrunfähig

Der Fahrer dieses Unfallwagens wurde als fahrunfähig beurteilt.

Der Fahrer dieses Unfallwagens wurde als fahrunfähig beurteilt.

Bild: Kapo

Am Samstagnachmittag, kurz nach 18.30 Uhr, ist es an der Grämigerstrasse laut Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 41-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.

Der 41-Jährige war mit seinem Auto von Lütisburg Station in Richtung Mosnang unterwegs. Vor der Verzweigung Langenrainstrasse / Grämigerstrasse kam sein Auto aus zurzeit unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab.

Es fuhr über das angrenzende Wiesland, überfuhr die Grämigerstrasse und prallte in ein Wiesenbord. Dadurch wurde das Auto angehoben und landete auf dem Wiesenbord. Anschliessend fuhr es zurück auf die Langenrainstrasse und kam im gegenüberliegenden Wiesland zum Stillstand. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen beurteilte den Mann als fahrunfähig. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben. Ihm wurde auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe abgenommen. Der entstandene Sachschaden wird laut Schreiben der Kantonspolizei auf mehrere tausend Franken geschätzt. (kapo/uh)

Ruedi Eisenhut und Peter Baumgartner bleiben dem FC Bütschwil erhalten

Ruedi Eisenhut (links) und Peter Baumgartner tragen auch kommende Saison die Verantwortung der 1. Mannschaft beim FC Bütschwil.

Ruedi Eisenhut (links) und Peter Baumgartner tragen auch kommende Saison die Verantwortung der 1. Mannschaft beim FC Bütschwil.

Bild: Beat Lanzendorfer

Der FC Bütschwil gibt bekannt, dass er den Vertrag mit Trainer Ruedi Eisenhut um ein Jahr verlängert hat. Co-Trainer Peter Baumgartner hat ebenfalls für eine weitere Saison zugesagt.

Ruedi Eisenhut übernahm das Fanionteam im Sommer 2019, nachdem dieses wenige Wochen zuvor den Abstieg in die 4. Liga nicht verhindern konnte.

Sechs Monate später lag die Mannschaft in der Winterpause zwei Punkte hinter Spitzenreiter Kirchberg. Aus einem möglichen direkten Wiederaufstieg wurde aber nichts, weil der Verband wegen der Coronapandemie den Start der Rückrunde zuerst verschob, später die ganze Saison annullieren musste.

Ein Jahr danach kehrten die Bütschwiler trotzdem in die 3. Liga zurück. Dort halten sie sich in der ersten Saison in neuer Umgebung ausgezeichnet. Aktuell gehören sie der erweiterten Spitzengruppe an.

Peter Baumgartner hat im Winter 2019/2020 seine Arbeit als Co-Trainer der 1. Mannschaft beim FC Bütschwil aufgenommen. Seither ist er als rechte Hand von Ruedi Eisenhut wichtiger Impulsgeber.

Sportchef Michael Wiprächtiger freut sich über die Vertragsverlängerung des Trainergespanns und sagt: «Die Gespräche verliefen in gutem Rahmen und waren unkompliziert. Wir sind froh, dass uns die beiden erhalten bleiben.» (bl)

Stellungnahmen in Bütschwil zu den flankierenden Massnahmen eingegangen

Nach dem Bau der Umfahrungsstrasse sollen in Bütschwil flankierende Massnahmen umgesetzt werden.

Nach dem Bau der Umfahrungsstrasse sollen in Bütschwil flankierende Massnahmen umgesetzt werden.

Grafik: Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil

Vom 26. März bis 29. April führten die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil und das kantonale Tiefbauamt das Mitwirkungsverfahren für die flankierenden Massnahmen zur Umfahrung Bütschwil durch. Die Möglichkeit, Stellung zu nehmen, wurde von den Einwohnerinnen und Einwohnern rege genutzt. Rund 50 Einzelpersonen sowie Interessengruppen und Organisationen beteiligten sich am Mitwirkungsverfahren. Dies geht aus dem Mitteilungsblatt hervor.

Über 200 Personen haben am Samstag, 26. März, den Informationstag in der Turnhalle Dorf besucht. Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde und des Kantons orientierten über die geplanten Projekte und standen für Fragen zur Verfügung. Es entstand ein reger Ideen- und Gedankenaustausch. In Ergänzung zu diesem Informationstag fand am Mittwoch, 6. April, eine Bürgersprechstunde statt, während welcher individuelle Fragen besprochen wurden.

Von diesem Angebot machten rund 20 Einwohnerinnen und Einwohner Gebrauch. Die Teilnahme an den Veranstaltungen sowie die vielen Rückmeldungen dokumentieren eindrücklich das grosse Interesse der Bevölkerung, an der verkehrlichen Entwicklung der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil Anteil zu nehmen. Der Gemeinderat und die Vertreter des kantonalen Tiefbauamts schätzen dieses Engagement und bedanken sich dafür.

In einem nächsten Schritt werden die Stellungnahmen gesichtet und ausgewertet. Anpassungs- und Optimierungsvorschläge werden geprüft und wo möglich und sinnvoll in die weitere Planung aufgenommen. Der Gemeinderat wird in einer der nächsten Ausgaben des Mitteilungsblatts ein erstes Fazit ziehen und über das weitere Vorgehen informieren. (gk)

SVP Wildhaus-Alt St.Johann ist gespalten betreffend die Neugestaltung des Dorfplatzes

Beim Dorfplatz in Wildhaus sei Handlungsbedarf gegeben, aber mit der Lösung sind einige Mitglieder der SVP-Ortspartei nicht zufrieden.

Beim Dorfplatz in Wildhaus sei Handlungsbedarf gegeben, aber mit der Lösung sind einige Mitglieder der SVP-Ortspartei nicht zufrieden.

Bild: Sabine Camedda

Vor kurzem hielt die SVP Wildhaus-Alt St.Johann ihre Hauptversammlung ab. Nach der Erledigung der ordentlichen Traktanden diskutierten die anwesenden Parteimitglieder angeregt über die kommunale Abstimmung vom 15. Mai über den Kredit für die Umgestaltung des Dorfplatzes Wildhaus.

Die SVP Wildhaus-Alt St.Johann erachtet das Vorgehen des Gemeinderats in diesem Projekt als unglücklich, schreibt sie in einer Medienmitteilung. Nach der öffentlichen Mitwirkung sei das Projekt nochmals komplett auf den Kopf gestellt worden. Die Information an die Bevölkerung sei spät erfolgt und die Informationsveranstaltung kurzfristig angesagt. Bemängelt wurde ausserdem, dass an dieser Informationsveranstaltung keine Vertreter des Kantons für dessen Projekt anwesend waren.

Handlungsbedarf ist gemäss der SVP gegeben

Die Mitglieder der Ortspartei anerkennen, dass es sinnvoll sei, die Neugestaltung des Dorfplatzes Wildhaus zeitgleich mit den Bauarbeiten des Kantons durchführen zu können. Aus diesem Grund werde der Kredit über 1,45 Millionen Franken von einigen Mitgliedern gutgeheissen – wenn auch zähneknirschend, heisst es in der Medienmitteilung.

Andere Mitglieder würden den Kredit ablehnen. Es seien noch zu viele Fragen, die an der Praktikabilität des Projekts zweifeln liessen. Auch der Einbahnverkehr, der erst nach der Mitwirkung ins Projekt aufgenommen wurde, schaffe wohl mehr Probleme, als damit gelöst würden.

Für die SVP Wildhaus-Alt St.Johann ist aber unbestritten, dass Handlungsbedarf beim Dorfplatz Wildhaus besteht. Jedoch sei es fraglich, ob das vorliegende Projekt für 1,45 Millionen Franken wirklich zu einer zufriedenstellenden Lösung für alle Anspruchsgruppen führe, schreibt die Partei. (pd/red)

Die Tage des «Seegüetli» am Schwendisee sind gezählt

Mitte Woche war die Gebäudehülle des «Seegüetli» noch unversehrt.

Mitte Woche war die Gebäudehülle des «Seegüetli» noch unversehrt.

Bild: Christiana Sutter

Die Bagger sind nahe ans ehemalige Hotel Seegüetli am Schwendisee gerückt. Zwar ist das Gebäude noch erkennbar und die Aussenhülle ziemlich unversehrt, doch der Abbruch ist unausweichlich.

An der Stelle, wo heute das Seegüetli steht, wird das neue Klanghaus gebaut. Es soll im Jahr 2025 eröffnet werden. (red)

Schuler stellt sich als neuer Präsident der FDP Toggenburg zur Verfügung

Ruben Schuler könnte am kommenden Montag zum neuen Präsidenten der FDP Toggenburg gewählt werden.

Ruben Schuler könnte am kommenden Montag zum neuen Präsidenten der FDP Toggenburg gewählt werden.

Bild: PD

Am kommenden Montag lädt die FDP Toggenburg ihre Mitglieder zur ordentlichen Hauptversammlung in die Heilpädagogische Schule (HPS) Toggenburg nach Wattwil ein.

Im offiziellen Teil stehen die Wahlen im Mittelpunkt. Als neuer Regionalpräsident stellt sich Ruben Schuler zur Verfügung, dazu gibt es weitere Mutationen im Parteileitungsausschuss. Der Anlass beginnt um 19 Uhr, wobei zuerst eine Führung mit Vorstellung der Heilpädagogischen Schule (HPS) auf dem Programm steht. (pd)

Damian Ott schwingt, Schwester Caroline ist in der Festwirtschaft tätig

Weil Caroline Ott beim St.Galler Kantonalen in Wil alle Hände voll zu tun hat, kann sie ihrem Bruder Damian nur bedingt die Daumen drücken.

Weil Caroline Ott beim St.Galler Kantonalen in Wil alle Hände voll zu tun hat, kann sie ihrem Bruder Damian nur bedingt die Daumen drücken.

Bild: Beat Lanzendorfer

Nach seiner im Januar erlittenen Knieverletzung befindet sich Kilchberg-Schwinget-Sieger Damian Ott auf dem Weg zurück. Seine bisher erzielten Resultate geben Anlass zur Hoffnung auf, dass er an seine frühere Leistungsstärke anknüpfen kann. Mit Rang 4 beim Thurgauer Kantonalen am vergangenen Sonntag in Müllheim holte er sich auch den ersten Kranz der noch jungen Schwingersaison. Mittlerweile ist er bei einem Total von elf angelangt.

Seine gute Form möchte er auch in drei Wochen beim St.Galler Kantonalen in Wil unter Beweis stellen. Das Fest wird von seinem Heimatverein, dem Schwingclub Wil, sowie dem Stadtturnverein Wil organisiert und auf der Sportanlage Sonnenhof ausgetragen.

An Unterstützung für den 22-jährigen aus Dreien dürfte es deshalb kaum fehlen. Schwester Caroline kann ihm allerdings die Daumen für einmal nicht drücken. Sie gehört dem Organisationskomitee an und ist im Ressort Festwirtschaft für die Aussenstände zuständig. Bei zu erwartenden 5’000 bis 6’000 Besuchenden dürfte es ihr kaum langweilig werden.

Bei weiteren sechs Geschwistern dürften zusammen mit den Eltern aber genügend Familienmitglieder vor Ort sein, um den Jüngsten bei der Arbeit im Sägemehl anzufeuern. (bl)

Konzerte der Big Band Kanti Wattwil am Muttertagswochenende

Am kommenden Wochenende finden drei Konzerte der BIg Band Kanti Wattwil statt.

Am kommenden Wochenende finden drei Konzerte der BIg Band Kanti Wattwil statt.

Bild: PD

Nach der kurzfristigen, Covid 19-bedingten Absage der Neujahrskonzerte der Big Band Kanti Wattwil ist die Vorfreude auf die Nachholkonzerte am Muttertagswochenende umso grösser, wie es in einer Mitteilung heisst.

Mit «Scat & Beatbox» lässt die Big Band Kanti Wattwil die guten alten Zeiten der goldenen Swing-Ära aufleben und erkundet neue musikalische Wege in der Kombination von Beatboxen und Big Band. Zusammen mit Johannes Jäck, einem Stimmtalent aus Süddeutschland, swingt und groovt die Big Band Kanti Wattwil in den Frühling.

Das Programm spannt den Bogen vom Count Basie-Klassiker «Cute» über bekannte Jazz-Standards wie «Georgia On My Mind» oder «Smack Dab In The Middle» in neuen Vokal-Arrangements mit Big Band-Begleitung bis hin zu Pop-Hits. In Pete McGuinness’ Fassung von «You Don’t Know What Love Is” schafft die Big Band Raum für Scat-Gesang, um sich in «17 Mile Drive» vom Rock Shuffle Groove antreiben zu lassen. Als weiteres Highlight präsentiert der Gastsolist und Vokalist Johannes Jäck eine Live-Version seines Musikclips «By Night».

Konzerte finden an folgenden Daten statt:

  • Freitag, 6. Mai, 20 Uhr, Wattwil, Thurpark
  • Samstag, 7. Mai, 20 Uhr, Gommiswald, Gemeindesaal
  • Sonntag, 8. Mai, 17 Uhr, Wil, Stadtsaal

Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Kollekte zur Deckung der Konzertkosten. (pd/mas)

Diakon verlässt Lichtensteig

Diakon Andreas Barth wird im Mai in der Kirche Lichtensteig verabschiedet.

Diakon Andreas Barth wird im Mai in der Kirche Lichtensteig verabschiedet.

Bild: Ralph Ribi

In diesem Jahr wird Diakon Andreas Barth neue Aufgaben übernehmen. Im Mai wird der Diakon in der katholischen Kirche Lichtensteig verabschiedet, wie es in einer Mitteilung heisst.

Schon seit 2019 ist er verantwortlich für den Bereich der Behinderten- und Gehörlosenseelsorge des Bistums St.Gallens. Bei der katholischen Landeskirche im Thurgau soll ebenfalls ein solcher Fachbereich entstehen. Unter dem Namen «SeelsorgePlus» gestaltet Andreas Barth dort künftig «Seelsorge, Coaching und Projekte mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigung».

Der Diakon hat die neue Aufgabe bereits zu einem kleineren Pensum seit Dezember 2021 begonnen und wird am 8. Mai um 10.30 Uhr im Gottesdienst in der katholischen Kirche in Lichtensteig aus seinen Aufgaben in der Seelsorgeeinheit verabschiedet. Beim anschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit das Vergangene noch einmal Revue passieren zu lassen und sich von Andreas Barth zu verabschieden. Er widmet sich dann seinem Herzensprojekt der Spezialseelsorge in beiden Kantonen. (pd/mas)

Selina Rutz-Büchel ist Mutter einer Tochter

Selina Rutz-Büchel (links) und Valentina Rosmilia im Februar 2021 an den Hallen-Schweizermeisterschaften über 800 Meter.

Selina Rutz-Büchel (links) und Valentina Rosmilia im Februar 2021 an den Hallen-Schweizermeisterschaften über 800 Meter.

Bild: Claudio De Capitani / freshfocus

Die Toggenburger Mittelstreckenläuferin Selina Rutz-Büchel hat vor einer Woche einer Tochter Malin das Leben geschenkt. Das gab sie am Dienstag auf den sozialen Medien bekannt. Die Mosnangerin hatte letztes Jahr gesagt, ihr Ziel sei es, an den Olympischen Sommerspielen 2024, die in Paris stattfinden werden, als Mutter teilzunehmen. An den verschobenen Olympischen Sommerspielen 2021 in Tokyo hatte die zweifache Hallen-Europameisterin über 800 Meter nicht teilnehmen können. Der Grund waren die Nachwirkungen einer Corona-Infektion, die ein regelmässiges Training verunmöglichten. (mkn)

Brauerei St. Johann AG hat neuen Geschäftsleiter

Roger Küng, Geschäftsleiter der Brauerei St. Johann AG präsentiert das neue «Toggenburge Gold». Am Samstag gibt es 30 Liter Freibier.

Roger Küng, Geschäftsleiter der Brauerei St. Johann AG präsentiert das neue «Toggenburge Gold». Am Samstag gibt es 30 Liter Freibier.

Bild: PD

Der Monat Mai bringt mit seinen Frühlingstagen das Gefühl des Neubeginns mit sich. Auch in der Brauerei St. Johann in Neu St. Johann stehen in nächster Zeit Veränderungen an.

Seit Monatsanfang engagiert sich Roger Küng  aus Gossau für die Brauerei St. Johann. Der 33-Jährige ist seit vielen Jahren  in der Gastronomie tätig und bringt diese Erfahrung als Geschäftsleiter der Brauerei St. Johann AG ein. Küng übernimmt die Gesamtverantwortung für den Betrieb der Brauerei und möchte den Begegnungsort Brauerei stärken, aber auch das  Toggenburger Bier stärker in der Region verankern.

Auch ein neues, saisonales Bier kann die Brauerei St. Johann präsentieren. Am Samstag, 7. Mai,  wird um 18 Uhr das Toggenburg Gold in der Brauereibar angezapft.  Der Fassanstich ist öffentlich. Es gibt 30 Liter Freibier frisch vom Fass. (pd)

Mirjam Lang kandidiert für die Mosliger GPK

Mirjam Lang kandidiert für die FDP für den frei werdenden Sitz in der GPK der Gemeinde Mosnang.

Mirjam Lang kandidiert für die FDP für den frei werdenden Sitz in der GPK der Gemeinde Mosnang.

Bild: PD

Als Ersatz für den nach acht Jahren aus der GPK der Gemeinde Mosnang zurücktretenden Roli Mathis schickt die FDP-Ortspartei Mirjam Lang ins Rennen. Die 30-Jährige stammt ursprünglich aus Alt St. Johann, wo sie mit vier Geschwistern in einem Geschäftshaushalt aufgewachsen ist. Seit vergangenem Jahr wohnt sie mit Ehemann Stefan und Sohn Jonas in Mosnang.

Bereits in ihrer alten Heimat hatte sich Mirjam Lang verschiedentlich engagiert. So war sie unter anderem Präsidentin des örtlichen Gewerbevereins, ist noch heute Präsidentin des Sportvereins Wildhaus-Alt St. Johann und wirkt als Revisorin eines regionalen Forstunternehmens wie auch des SAC Toggenburg. Beruflich war die Betriebswirtschafterin vor der Geburt ihres Sohnes Geschäftsstellenleiterin der Raiffeisenbank in Alt St. Johann und ist seither als Privatkundenberaterin in einem Teilzeitpensum weiterhin für die Bank tätig.

Die Nominationsversammlung findet vor den Sommerferien, die Wahl am 25. September 2022 statt. (pd/ahi)

Kirchberg: Rollkoffer für Geflüchtete gesucht

Koffer, vorzugsweise mit Rollen, sind gefragt.

Koffer, vorzugsweise mit Rollen, sind gefragt.

Bild: Peter Klaunzer/Keystone

Im Durchgangszentrum Rosenau in Kirchberg ist die Woche sechs seit der Eröffnung angebrochen. Der im Untergeschoss eingerichtete Kleiderladen, in dem sich die Flüchtlinge unentgeltlich mit gespendeten Kleidern eindecken können, ist in Betrieb und stark nachgefragt.

Aktuell sind insbesondere Koffer gefragt. Das Kern-OK der Freiwilligenhilfe Kirchberg hat sich deshalb entschieden, am Samstag, 7. Mai, zwischen 9 und 11 Uhr einen Bringtag für Koffer zu organisieren. Leere Koffer, vorzugsweise mit Rollen, können ohne Anmeldung direkt abgegeben werden. Aufgrund des beschränkten Parkplatzangebots, wird gebeten, die Autos im Dorf abzustellen und das Zentrum zu Fuss aufzusuchen. (pd)

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