Salzkorn
Wir können überleben. Aber wir müssen verzichten. Jetzt.

Werden wir den Frühling überleben? Jede und jeder kann seinen Beitrag leisten. Verzicht ist dabei die höchste Form der Solidarität.

Pascal Hollenstein
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Illustration: Corinne Bromundt

Wir schreiben Mitte März, und es sieht nicht gut aus. Die Gefahr ist da. Klar, die ganze Angelegenheit sieht auf den ersten Blick beherrschbar aus. Aber man sollte sich nicht täuschen. Unter der Oberfläche beginnt das Wachstum bereits. Es liegt auf der Hand, dass es rasch zu einer exponentiellen Zunahme kommt. Dann wird es kein Halten mehr geben. Sind wir gerüstet?

Wir alle müssen in dieser Situation unseren Beitrag leisten.

Wir dürfen uns nicht gehen lassen. Jede und jeder ist ein Vorbild. Verzicht ist das Gebot der Stunde. Wir müssen zu Hause bleiben. Auch wenn es schmerzt. Die drohende Katastrophe kann noch abgewendet werden. Aber es wird hart, das ist klar. Vermutlich werden wir im Sommer über den Berg sein. Gemeinsam können wir das schaffen.

Der Appell ist dringlich: Helfen Sie Ihren Mitmenschen! Gehen Sie nicht in den Wald! Pflücken Sie keinen Bärlauch! Essen Sie ihn nicht! Oder rülpsen Sie nach seinem Konsum wenigstens nicht! Der Bundesrat und Ihre Mitmenschen danken.