Abstimmung
Wäldi lehnt das Mediengesetz sehr deutlich ab

Viermal Nein: So hat Wäldi bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Wäldi: 75.3 Prozent Nein zum Medienpaket

Die Ergebnisse in Wäldi: 75.3 Prozent Nein zum Medienpaket

(chm)

Mit 75.3 Prozent Nein hat Wäldi das Mediengesetz mit einem der deutlichsten Resultate im Kanton Thurgau abgelehnt. Kantonsweit wies die Gemeinde den viertgrössten Nein-Anteil aus. Im Kanton Thurgau lautete das Resultat zum Mediengesetz 65.6 Prozent Nein. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 54.6 Prozent Nein.

Bei Vorlagen, die sich um die öffentliche Finanzierung der Medien drehten, hat Wäldi in den vergangenen Jahren folgendermassen abgestimmt: Zur No-Billag-Initiative zur Abschaffung der Fernseh- und Radiogebühren stimmte die Gemeinde 2018 58.4 Prozent Nein. Beim Systemwechsel zu einer geräteunabhängigen Empfangsgebühr (RTVG-Gesetz, 2015) sagte die Gemeinde 67.7 Prozent Nein.

Die No-Billag-Initiative hatte keine Chance vor dem Volk und wurde mit 71,6 Prozent Nein abgelehnt. Das RTVG-Gesetz kam dagegen zustande, wobei die Befürworter nur gerade mit rund 3600 Stimmen Unterschied gewannen.

Beim Mediengesetz ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 15 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Nein zum Mediengesetz, in der Romandie hiess es 57 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Nein. Die Gemeinde Wäldi lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Abschaffung der Emissionsabgabe scheitert deutlich

Wäldi hat die Abschaffung der Emissionsabgabe deutlich abgelehnt. 63 Prozent stimmten Nein. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 61.9 Prozent lehnte auch der Kanton Thurgau die Vorlage ab. In der Schweiz lautete das Ergebnis 62.7 Prozent Nein.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zur Abschaffung der Emissionsabgabe, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 55 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Wäldi fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen Tabakwerbeverbot

Zum Tabakwerbeverbot hat eine Mehrheit in Wäldi ein Nein eingelegt. Der Nein-Anteil betrug 59.9 Prozent. Auch der Kanton Thurgau lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 53 Prozent. Das nationale Ergebnis war 56.6 Prozent Ja.

Über eine Raucher-Vorlage stimmte die Schweiz zuletzt vor fast zehn Jahren ab, nämlich über die Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen. Die Schweiz lehnte sie ab (66 Prozent Nein). In Wäldi lautete das Resultat: 71.7 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 60 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in den ländlichen gab es 50.9 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Wäldi zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Tabakwerbeverbot gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 13 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 53 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in der Romandie hiess es 67 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Wäldi stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Tierversuchsverbot scheitert deutlich

In der Gemeinde Wäldi hat es ein sehr deutliches Nein gegeben zum Tierversuchsverbot. 79.9 Prozent lehnten die Vorlage ab. Auch der Kanton Thurgau lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 77.9 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 79.1 Prozent Nein.

Mit 43.7 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Wäldi höher als im Kanton Thurgau (42 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 44.1 Prozent.

Hier geht's zur schweizweiten Resultate-Übersicht

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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