Berufsbildung
Urnäscher «Goldvreneli»: Erfolgreiche junge Berufsleute geehrt

Von den vier jungen Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern, die sich aufgrund von guten Lehrabschlüssen um ein Goldvreneli in Urnäsch beworben haben, nahmen es kürzlich deren drei Bewerbende bei einer kleinen Feier persönlich in Empfang.

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Ausgezeichnete Berufsleute mit Note 5 und darüber: Dominik Egli, Note 5,2, Polymechaniker EFZ (Metrohm AG, Herisau), Leonie Wittenwiler, Note 5,2, Köchin EFZ (Säntis-Schwebebahn AG, Säntis – das Hotel, Urnäsch), Dominik Fässler, Note 5,1, Schreinerpraktiker EBA (Jakob Nef AG, Urnäsch). Es fehlt auf dem Bild: Jeremy Maxius, Note 5, Detailhandelsfachmann EFZ (Danieli Mode, Wil).

Ausgezeichnete Berufsleute mit Note 5 und darüber: Dominik Egli, Note 5,2, Polymechaniker EFZ (Metrohm AG, Herisau), Leonie Wittenwiler, Note 5,2, Köchin EFZ (Säntis-Schwebebahn AG, Säntis – das Hotel, Urnäsch), Dominik Fässler, Note 5,1, Schreinerpraktiker EBA (Jakob Nef AG, Urnäsch). Es fehlt auf dem Bild: Jeremy Maxius, Note 5, Detailhandelsfachmann EFZ (Danieli Mode, Wil).

Vier Goldvreneli-Bewerbungen sind dieses Jahr beim Gemeinderat eingetroffen. Gemeindepräsident Peter Kürsteiner begrüsste gemäss Mitteilung vergangenen Freitag erfreut drei junge Berufsleute sowie eine Lehrmeisterin und einen Lehrmeister sowie weitere Behördenmitglieder erstmals im neuen, bereits weihnachtlich geschmückten Ratssaal.

Sinngemäss nach den Worten von Konfuzius «Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten» – so zitiert von Peter Kürsteiner – kann beobachtet werden, wie eng Freude und Erfolg unmittelbar zusammenhängen und die Freude am Beruf wohl die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Lehrabschluss ist.

Dank an Lehrbetriebe

Der Gemeindepräsident gratulierte allen Teilnehmenden – aber auch ihren Ausbildnern – zu ihrem Erfolg. Einen speziellen Dank richtete er auch an die Betriebe für die gute Ausbildung und Begleitung der jungen Berufsleute. Die diesjährige Bestnote 5,2 wurde erreicht von Leonie Wittenwiler (Köchin EFZ bei der Säntis-Schwebebahn AG, Säntis – das Hotel) sowie von Dominik Egli (Polymechaniker EFZ bei der Metrohm AG); weiter schloss Dominik Fässler mit der Note 5,1 ab (Schreinerpraktiker EBA bei der Jakob Nef AG) und Jeremy Maxius mit der Note 5 ab (Detailhandelsfachmann EFZ bei Danieli Mode).

Die Gäste wurden in den historischen Ursprung der Goldvreneli-Vergabe eingeweiht, gehen die «Lehrlingsprämie LUV» doch auf den längst abgeschafften Lehrlingsunterstützungsverein zurück.

Ursprung der Lehrlingsprämie

Die Gemeinde Urnäsch überreicht seit 1983 Lehrtöchtern und Lehrlingen, die in Urnäscher Betrieben, oder jungen Urnäscherinnen und Urnäschern, die auswärts eine Lehre – mit einem Notenschnitt von 5 oder darüber – abschliessen, ein Goldvreneli. Seit 13 Jahren erfolgt die Finanzierung dieser Lehrlingsprämien aus Mitteln der Alfred- und Hedy-Nef-Stiftung.

Nach einem Blick zurück in die Berufsausbildung vergangener Jahrhunderte, als für eine Ausbildung noch «Lehrgeld» zu bezahlen war, richtete der Gemeindepräsident den Blick in die Zukunft. Im Sinne von Buddhas Worten «Ein Mensch, der wenig lernt, trottet wie ein Ochs durchs Leben; an Fleisch nimmt er zu, an Geist nicht!» ermutigte er alle jungen Berufsleute, sich weiterzubilden.

Dank des durchlässigen schweizerischen Bildungssystems gebe es für jede motivierte Person, die ein Ziel habe, einen geeigneten, individuellen Weg, vorwärtszukommen und eine sinnvolle persönliche berufliche Lösung zu finden und zu leben. So sei gut gelerntes Handwerk gerade beim sich aktuell abzeichnenden Fachkräftemangel für junge Berufsleute sicherlich eine Chance. (gk)