APPENZELLER TICKER
Appenzeller helfen blinden und augenkranken Menschen +++ Traditioneller Sennenball im Säntisblick Zürchersmühle +++ Filmnächte im Garten des Kapuzinerklosters

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Appenzeller helfen blinden und augenkranken Menschen

Die Einwohnerinnen und Einwohner in den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden vertrauten der CBM Christoffel Blindenmission im Jahr 2020 gesamthaft 71’214 Franken an. Davon waren 32’459 Franken für die Augenarbeit bestimmt, wie die Blindenmission am Dienstag mitteilte. Dieser Betrag entspricht laut der Medienmitteilung 649 Grauen-Star-Operationen, die komplett und teilweise erblindeten Menschen in Armutsgebieten die Sehkraft zurückgebracht haben. Von den weltweit rund 43 Millionen blinden Menschen sind 17 Millionen Personen am Grauen Star erblindet. Diese Personen leben vor allem in den Armutsgebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Der Graue Star ist die global häufigste Ursache für Blindheit – obwohl er korrigierbar wäre: Die trübe Augenlinse kann in einer Operation entfernt und durch eine künstliche, klare Linse ersetzt werden. Dieser Routineeingriff kostet vor Ort umgerechnet nur rund 50 Franken. Für in Armut lebende Familien sind diese Kosten dennoch zu hoch. Im letzten Jahr ermöglichte die internationale CBM-Föderation 197'000 Graue-Star-Operationen. Die Zahl fiel tiefer aus als 2019 (589'000 Operationen), weil die CBM-geförderten Augenkliniken ihre Dienste während der sich wiederholenden Lockdowns jeweils stark reduzieren bzw. auf die Corona-Nothilfe umstellen mussten. Insgesamt wurden im Jahr 2020 rund 2,4 Millionen Menschen augenmedizinisch untersucht und 900'000 behandelt. (pd)

Dienstag, 27. Juli - 08:37 Uhr

Traditioneller Sennenball im Säntisblick Zürchersmühle

Am Montag nach Jakobi fand der traditionelle Sennenball im Restaurant Säntisblick statt. Zum Tanz spielte die Kapelle Echo vom Säntis aus Hundwil. Die Sennen und ihre Partnerinnen führten Blockweise Tänze vor - unter anderem das Mölirad,ein schöner Männertanz. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt vom Wirtepaar Marie und Hans Knaus. (ln)

Montag, 26. Juli - 16:36 Uhr

Filmnächte im Garten des Kapuzinerklosters

Vom 10. bis 14. August finden die diesjährigen Filmnächte der Kulturgruppe Appenzell im Garten des ehemaligen Kapuzinerklosters statt. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Innerrhoder Kulturstiftung werden dieses Jahr fünf lauschige Nächte und nicht wie sonst zwei stattfinden.

Szene aus dem Film «Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes».

Szene aus dem Film «Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes».

Bild: Ascot Elite

Am Freitag 13. und am Samstag 14. August flimmern von der Kulturgruppe ausgewählte Filme über die Openair-Leinwand, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Am Freitag steht der Film «BlackKkKlansman», eine tragisch-komische Story um Journalisten, die unter die Kapuzen der Ku-Klux-Klan-Mitglieder schauen wollen, auf dem Programm. Da der eine Journalist von dunkler Hautfarbe ist, braucht er einen weissen «Strohmann». Die Geschichte um Rassismus, Loyalität und Identität spielt zwar in den USA der Siebzigerjahre, ist aber immer noch hochaktuell. Am Samstag begeben sich die Zuschauenden dann auf den Spuren des Schweizer Umweltaktivisten Bruno Manser in den Regenwald von Borneo zu den Penan, mit denen er zusammenlebte. Er kämpfte für die Rechte der Indigenen und gegen die Abholzung ihres Lebensraums – bis er eines Tages spurlos verschwand. Die bisher teuerste Schweizer Filmproduktion erhielt viel Lob, besonders Hauptdarsteller Sven Schelker, der sich während des 13-wöchigen Drehs in Indonesien physisch und mental alles abverlangte. (pd)

Montag, 26. Juli - 13:22 Uhr

Unbekannter stiehlt Kasse und flüchtet – Polizei sucht Zeugen

In Trogen wurde am Montagmorgen ein Fachgeschäft ausgeraubt.

In Trogen wurde am Montagmorgen ein Fachgeschäft ausgeraubt.

Symbolbild: Reto Martin

(kapoAR/nat) Am Montagmorgen, kurz nach 6 Uhr, ist in Trogen ein Mitarbeiter eines Geschäftes mit Ladenlokal von einem Unbekannten überrascht und ins Geschäft gedrängt worden. Wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilt, forderte der Unbekannte, der eine dunkle Stoffmaske trug, im Lokal die Herausgabe der Kasse und flüchtete zu Fuss in Richtung Speicher. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Die Polizei wurde kurz nach 7 Uhr informiert und leitete eine Fahndung ein. Trotz des Einsatzes verschiedener Polizeikräfte und Polizeihunden verlief die Suche erfolglos. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Täter bewaffnet gewesen sein. Er trug eine Hygiene-Maske und wird von der Polizei wie folgt beschrieben:

  • ca. 35-40 Jahre alt
  • ca. 180 cm gross
  • sportliche Statur
  • schwarze Hose und schwarzer Kapuzenpullover
  • trug eine schwarze Hygiene-Maske aus Stoff
  • dunkle Sonnenbrille
  • sprach gebrochen Deutsch

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet Personen, die Angaben zum Vorgefallenen machen können, sich beim Regionalpolizeiposten in Teufen unter der Telefonnummer 071-353-93-33 zu melden.

Montag, 26. Juli - 08:47 Uhr

Zweimal Inselschutzpfosten umgefahren

In Herisau ist es am Samstag und am Sonntag zu je einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. An der Kasernen- und an der Mühlestrasse wurden Inselschutzpfosten umgefahren. Die Fahrzeuglenker blieben unverletzt. In einem Fall wurde der Führerausweis abgenommen.

Am Samstagmorgen lenkte gemäss der Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei eine 53-jährige Frau ihr Auto auf der Kasernenstrasse in Herisau Dorf auswärts. Aufgrund eines unbekannten Fahrzeuggeräusches erschrak die Autofahrerin und geriet in der Folge mit ihrem Auto gegen einen Inselschutzpfosten in der Strassenmitte. Die Kollision führte zu zwei platten Reifen, weshalb das Auto abtransportiert werde musste.

Am Sonntagabend befuhr ein 90-Jähriger mit seinem Auto die Mühlestrasse in Richtung Schwänlikreisel. Unmittelbar vor dem Kreisel prallte der Autofahrer gegen den Inselschutzpfosten. Nach kurzem Halt fuhr der Mann ohne Schadenregulierung weiter. Durch die aufgebotene Polizeipatrouille konnte der fehlbare Lenker, aufgrund Hinweisen von Passanten, an der Huebstrasse angehalten werden. Infolge Anzeichen auf Fahrunfähigkeit wurde ein Amtsarzt aufgeboten. Der Führerausweis wurde dem Mann zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (KapoAR)

Samstag, 24. Juli – 20:01 Uhr

Viel Regen und Hagel über dem Appenzellerland

(red) Am frühen Samstagabend zog ein heftiges Gewitter über das Appenzellerland hinweg. Wie MeteoNews auf Twitter schreibt, fielen in Oberegg innert zehn Minuten mehr als 33 Millimeter Regen. Das sei eine sehr grosse Menge in so kurzer Zeit. Wie die Bilder der Webcam auf dem St.Anton zeigen, hagelte es auch.

Auch in Gais und in Bühler gingen während des Gewitters grosse Mengen Hagel nieder.

Freitag, 23. Juli - 14:38 Uhr

Ausserordentliche Staatsanwälte ernannt

Der gemeinsame Pikettpool für die Staatsanwaltschaften der Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden ist erweitert worden. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit. Vier in Ausserrhoden neu als ordentliche Staatsanwältinnen und -anwälte tätige Personen sind in Innerrhoden nun als ausserordentliche Staatsanwälte sowie ausserordentliche Jugendanwälte ernannt worden.

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Zusammen mit Ausserrhoden betreibt Innerrhoden seit 2017 einen Pikettpool für beide Staatsanwaltschaften. Gemäss der damals abgeschlossenen Vereinbarung werden die im Rahmen dieses Pools Dienst leistenden Staatsanwältinnen und Staatsanwälte von der Regierung des jeweils anderen Kantons zu ausserordentlichen Staatsanwältinnen und Staatsanwälten ernannt, damit sie auf dessen Gebiet Pikettdienst leisten können.

Bei Strafverfahren stehen einzelnen Opfergruppen besondere Rechte zu. So haben weibliche Opfer von Straftaten gegen die sexuelle Integrität das Recht, von einer Person gleichen Geschlechts einvernommen zu werden. Einvernahmen mit weiblichen Opfern sowie Kindern werden zudem regelmässig durch speziell ausgebildete Staatsanwältinnen und -anwälten sowie Jugendanwältinnen und -anwälten durchgeführt. Da bei der Staatsanwaltschaft Innerrhoden derzeit weder eine Staatsanwältin arbeitet noch eine für die Opferbefragungen speziell ausgebildete Person tätig ist, müssen dafür externe Fachpersonen beigezogen werden können. Mit dem Beizug der ausserordentlichen Staatsanwältinnen und -anwälte aus Ausserrhoden kann diese Lücke gemäss Communiqué geschlossen werden.

Auf der Staatsanwaltschaft Ausserrhoden haben in jüngerer Zeit folgende Personen den Dienst als ordentliche Staatsanwältinnen oder -anwälte aufgenommen: Anna Duttweiler, St.Gallen; Anna Eugster, Herisau; Alessandro Götz, St.Gallen; Christoph Reut, St.Gallen.

Damit diese Personen im Rahmen des gemeinsamen Pikettpools auch im Kanton Appenzell I.Rh. tätig sein können, wurden sie von der Standeskommission als ausserordentliche Staatsanwältinnen und -anwälte sowie ausserordentliche Jugendanwältinnen und -anwälte des Kantons Appenzell Innerrhoden gewählt. Die beiden genannten Staatsanwältinnen können in Zukunft von der Staatsanwaltschaft Appenzell I.Rh. auch für Einvernahmen mit weiblichen Opfern sowie Kindern beigezogen werden. (rk)

11:45 Uhr

Ambühl gibt Leitung Asylzentrum ab

Stefan Ambühl, der langjährige Leiter des Asylzentrums Appenzell, gibt die Leitung des Asylzentrums per 30. September aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ab. Die Standeskommission bedauert gemäss Mitteilung der Ratskanzlei den Weggang, hat aber Verständnis für den Schritt.

In der Zeit bis zur vorzeitigen Pensionierung am 30. Juni 2022 wird Stefan Ambühl weiterhin für den Kanton tätig sein, sofern es die Umstände erlauben. Die Standeskommission hat mit Blick auf die in der letzten Zeit stetig leicht gesunkenen Asylzahlen beschlossen, die freiwerdende Leitungsstelle mit einem Pensum von 80 Prozent zur Wiederbesetzung auszuschreiben. (rk)

08:42 Uhr

Covid-Impfung ohne Anmeldung in Innerrhoden

Innerrhoden vereinfacht das Impfen. Vom 28. Juli bis am 25. August können sich gemäss Mitteilung der Ratskanzlei impfwillige Personen ab 12 Jahren jeweils am Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr ohne Voranmeldung zum kantonalen Impfzentrum begeben und impfen lassen. Kinder zwischen 12 und 16 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Die persönlichen Daten werden anhand der Krankenversicherungskarte und des Identitätsausweises vor Ort erfasst. Anschliessend erfolgt direkt die erste Impfung und es wird ein zweiter Impftermin vereinbart.

Ordentliche Anmeldungen zur Covid-Impfung sind gemäss Mitteilung weiterhin über https://ai.impfung-covid.ch oder die Impfhotline 071 788 99 66 möglich. Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Bezirk Oberegg haben die Möglichkeit, sich beim Impfzentrum in Heiden zu impfen. Die Anmeldung erfolgt unter https://ar.impfung-covid.ch oder telefonisch über die kantonale Hotline Appenzell A.Rh. unter 071 353 67 97. (rk)

Freitag, 23. Juli - 07:44 Uhr

Herisauer Badi-Fäscht mit Bettina Castaño

Das 60-Jahr-Jubiläum des Herisauer Freibads Sonnenberg konnte im vergangenen Jahr nicht gefeiert werden. Deshalb findet bei gutem Wetter am 21. August das Badi-Fäscht zum 61. Geburtstag statt. Zu den Aktivitäten zählen gemäss Medienmitteilung unter anderem XXL-Outdoor-Spiele und ein Wettbewerb. Besucherinnen und Besucher können mit Schnupper-Workouts und Massagen Angebote des Sportzentrums ausprobieren.

Nach einer Ansprache von Gemeindepräsident Max Eugster wird kurz vor Mittag ein Apéro offeriert. Ab 16 Uhr tischt das Freibad-Restaurant spanische Gerichte auf. Passend dazu ist von 18 bis 19 Uhr eine Flamenco-Show mit Bettina Castaño zu bestaunen. Detaillierte Informationen zum Badi-Fäscht sind unter sportzentrum-herisau.ch zu finden. (pd)

Donnerstag, 22. Juli - 16:44 Uhr

Von Autofahrer übersehen: Frau auf Rennvelo verletzt sich schwer

Am Donnerstag ist es in Urnäsch zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Die Velofahrerin verletzte sich schwer.

Wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilt, fuhr die 54-jährige Frau kurz nach 8 Uhr mit ihrem Rennrad auf der Appenzellerstrasse von Gonten in Richtung Urnäsch. Zur selben Zeit war ein 58-jähriger Mann mit seinem Auto von der Zürchersmühle in Richtung Appenzell unterwegs. Bei der Verzweigung Färchen beabsichtigte er nach links abzubiegen. Dabei übersah er die Radfahrerin. Bei der Kollision und dem darauffolgenden Sturz verletzte sich die Velofahrerin schwer und musste mit unbestimmten Beckenverletzungen mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden. Es entstand zudem Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. (KapoAR)