Wirtschaft
Die Schweizer Industrie befindet sich im Aufwärtstrend

Der Einkaufsmanager-Index für die Schweizer Industrie steigt weiter an. Auch der Dienstleistungssektor kommt wieder in Schwung, wenn auch langsamer.

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Die Schweizer Industrie befindet im Aufwärtstrend. (Symbolbild)

Die Schweizer Industrie befindet im Aufwärtstrend. (Symbolbild)

Keystone

(keg) Der Dienstleistungssektor der Schweiz hat im Februar an Schwung gewonnen. Laut einer Mitteilung der Credit Suisse vom Montag ist der entsprechende Einkaufsmanager-Index (PMI) im Februar um 2,9 Punkte auf 52 Zähler angestiegen und lag damit erstmals seit drei Monaten wieder oberhalb der Wachstumsschwelle. Zuvor war er während vier Monaten auf der Stelle getreten bzw. leicht geschrumpft.

Die Auswirkungen der zweiten Corona-Welle waren im Dienstleistungssektor deutlich stärker als in der Industrie. Ein Einbruch, wie während der ersten Welle, war aber nicht zu verzeichnen. Zum Vergleich: Im April 2020 lag der Dienstleistungs-PMI bei rekordtiefen 21,8 Punkten.

Die Erholung in der Industrie hält an

Mit einem Wert von 61,3 Punkten liegt der Industrie-PMI auf dem höchsten Stand seit August 2018. Zum siebten Monat in Folge befindet er sich oberhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Die Erholung der Industrie dauert an und hat abermals an Breite gewonnen, wie die Credit Suisse in ihrer Mitteilung schreibt. Die Produktion konnte verbreitet gesteigert werden und der Auftragsbestand nahm zu.

Der Einkaufsmanager-Index misst, wie optimistisch die Einkaufsmanager auf die zukünftige Wirtschaftsentwicklung blicken. Werte von über 50 Punkten deuten auf Wachstum hin. Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise im letzten Jahr sackte der Index auf 41.2 Punkte ab.