Tourismus
Trotz vieler Fragezeichen: Hotellerie rechnet mit besserem Winter

Verhalten optimistisch: So lässt sich die jüngste Prognose der Hotellerie für den anstehenden Wintertourismus in der Schweiz zusammenfassen. Doch es bleiben gewichtige Fragezeichen.

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Hotelzimmer des Hotels Einstein, das tagsüber als Home-Office vermietet wird. (Symbolbild)

Hotelzimmer des Hotels Einstein, das tagsüber als Home-Office vermietet wird. (Symbolbild)

Arthur Gamsa

Noch fehlt zwar der grosse Schnee in den Bergen. Doch Touristinnen und Touristen glauben offenbar bereits an einen weissen Winter. Darauf jedenfalls lassen die jüngsten Prognosen von Hotellerie Suisse schliessen. Wie der Verband der Hoteliers am Dienstag mitteilte, erwartet er von Dezember bis Februar eine durchschnittliche Auslastung der Hotels von 44 Prozent. Dies entspreche zwar einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zur Vorcoronazeit sei dies jedoch noch immer ein Minus von 7 Prozentpunkten.

Besonders drastisch dürfte dabei der Rückgang der Hotelgäste einmal mehr in urbanen Gebieten ausfallen. Dort erwartet Hotellerie Suisse mit einer Auslastung von 38 Prozent einen Rückgang um 12 Prozentpunkte gegenüber dem Vorkrisenniveau. Die Umfrage hat der Branchenverband der Hotelbetreibenden vom 6.-11. November durchgeführt. «In der Zwischenzeit hat sich die Pandemielage negativ entwickelt», schreibt Hotellerie Suisse. Deshalb sei davon auszugehen, dass die «leicht positive Entwicklung» in den vorliegenden Prognosen überschätzt werde.

Zum ablaufenden Herbst schreibt der Verband, die Auslastung der Hotels sei zwar höher ausgefallen als im Vorjahr. Doch im Vergleich zum Vorkrisenniveau liege die Auslastung mit 52 Prozent noch immer sieben Prozentpunkte unter dem Vorkrisenniveau. (sat)

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