Stabil
Raiffeisen steigert Gewinn um rund drei Prozent

Die Raiffeisen Gruppe beweist in der Coronakrise Stabilität: 2020 machte sie 861 Millionen Franken Gewinn, 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

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«Erfolgreich und umsichtig gewirtschaftet»: Raiffeisen verbuchte weniger Aufwand, aber mehr Erträge. (Symbolbild)

«Erfolgreich und umsichtig gewirtschaftet»: Raiffeisen verbuchte weniger Aufwand, aber mehr Erträge. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Für die Raiffeisen Gruppe war 2020 ein gutes Jahr. Der Geschäftserfolg sei um 37,9 Millionen Franken auf 967 Millionen Franken gestiegen, der Gewinn um 3,1 Prozent auf 861 Millionen, meldete das Unternehmen am Donnerstag. Im Laufe des Jahres seien 37'000 neue Kunden dazugekommen. Dabei habe in allen Regionen der Schweiz Neuzuwachs verzeichnet werden können. Die Kundenvermögen nahmen um 16,8 Milliarden auf 224 Milliarden zu.

Gut ging insbesondere das Geschäft mit Fondssparplan- und Vorsorgedepots: Hier meldet Raiffeisen ein Wachstum von über 20 Prozent. Raiffeisen habe in einem herausfordernden Umfeld «erfolgreich und umsichtig gewirtschaftet und ein sehr gutes Ergebnis erzielt», wird der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Heinz Huber, in der Mitteilung zitiert.

Die Covid-19-Kredite schlagen sich bei der Raiffeisen mit einem markanten Anstieg bei den Forderungen Kunden gegenüber bemerkbar. Diese stiegen um 23,1 Prozent auf 1,9 Milliarden Franken. Davon handle es sich bei 1,8 Milliarden um Covid-19-Kredite an KMU im Rahmen des Garantieprogramms des Bundes, so die Bank.

Gleichzeitig gelang es der Bank, die Kosten um 53,3 Millionen Franken zu senken. Dies sei auch eine Folge des Effizienzprogramms bei Raiffeisen Schweiz. Für das kommende Jahr erwartet die Gruppe einen «soliden operativen Geschäftsgang», wie es in der Mitteilung heisst.

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