Hotellerie
Neue Zahlen zeigen: Schweizer Hotels erwarten für Wintersaison hohe Verluste

Gemäss dem Branchenverband Hotelleriesuisse hat sich die Lage der Hotels weiter zugespitzt. Dies würden neue Zahlen zur Wintersaison 2020/21 zeigen.

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Obwohl die Skigebiete offen sind, rechnen die Hotels für die Wintersaison mit Verlusten. (Symbolbild)

Obwohl die Skigebiete offen sind, rechnen die Hotels für die Wintersaison mit Verlusten. (Symbolbild)

Bild: Keystone

(dpo) In Zahlen ausgedrückt, erwarten die Betriebe für die gesamte Wintersaison schweizweit durchschnittliche Verluste von über einer Million Franken. Hotels in den Städten rechnen gar mit Verlusten von über 1,5 Millionen pro Betrieb, wie Hotelleriesuisse am Sonntag schreibt.

Der Blick in die Sommermonate verheisst laut dem Branchenverband ebenfalls nichts Gutes. Die Buchungszahlen für die Monate Juni bis August 2021 seien sowohl in ländlichen wie auch in alpinen Regionen «massiv tiefer» als 2019. So erwartet Hotelleriesuisse bis im August Auslastungen zwischen 20 und 30 Prozent. Nun müsse der Zugang zu Härtefallhilfen für die Hotellerie «rasch und in angemessener Form» gewährt werden, fordert der Verband.