Gastronomie
Umfrage von Gastrosuisse: Fast jeder fünfte Betrieb musste aufgeben

Laut einer Umfrage von Gastrosuisse mussten fast 20 Prozent der Restaurants ihren Betrieb bereits schliessen. Der Branchenverband pocht weiterhin auf eine frühzeitige Öffnung der Restaurants am 22. März.

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Restaurants und Beizen bleiben vorerst weiterhin geschlossen. (Symbolbild)

Restaurants und Beizen bleiben vorerst weiterhin geschlossen. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Die bürgerliche Mehrheit im Nationalrat drängt auf einen Ausstieg aus dem Teil-Lockdown per 22. März und erhöhte den Druck auf den Bundesrat mittels einer Erklärung. Das erfreut zwar Gastrosuisse, aber gleichzeitig fordert der Branchenverband weitere Schritte, da die Erklärung des Nationalrates nicht verpflichtend sei. «Es ist bitternötig, dass der Ständerat nachzieht und den Bundesrat zum Handeln auffordert», zitiert eine Mitteilung vom Donnerstag Casimir Platzer, Präsident von Gastrosuisse.

Neue Ergebnisse einer Mitgliederumfrage zeigten, dass die Lage bei den Restaurants dramatisch sei. So musste laut Gastrosuisse fast jeder fünfte der befragte Betriebe (18,4 Prozent) sein Geschäft unbefristet schliessen. Weiter hätten bis Ende Februar 2021 haben 70,4 Prozent der befragten Unternehmen ein Härtefall-Gesuch eingereicht. Etwas mehr als die Hälfte der eingereichten Gesuche sei bereits bewilligt worden, während 43,6 Prozent der Betriebe noch auf eine Rückmeldung vom Kanton warte.

Gastrosuisse unterstreicht erneut seine Forderung, dass die Restaurants sowohl im Aussen- wie auch im Innenbereich ab dem 22. März wieder öffnen können. Auch der Bundesrat stellt eine Öffnung zu diesem Zeitpunkt in Aussicht, allerdings nur im Aussenbereich und sofern bestimmte epidemiologischen Richtwerte erfüllt werden.

An der Mitgliederbefragung von Gastrosuisse haben laut Mitteilung 3556 Betriebe zwischen dem 26. Februar und 2. März teilgenommen.