7. EuroSkills
Rekord: Schweizer Lernende holen an Berufs-EM sechs Goldmedaillen

Die Schweizer Berufs-Nati kehrt mit sechs Goldmedaillen von der Berufs-Europameisterschaft in Österreich heim. Das Team war bei den 7. EuroSkills insgesamt in 16 Wettbewerben angetreten.

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Sie holen Gold: Yunus Ruff, Silvan Wiedmer, Simon Koch, Michael Schranz, Sandro Weber, Damian Schmid und Leandra Schweizer (v.l.).

Sie holen Gold: Yunus Ruff, Silvan Wiedmer, Simon Koch, Michael Schranz, Sandro Weber, Damian Schmid und Leandra Schweizer (v.l.).

HO

Insgesamt 14 Medaillen – und damit so viele wie noch nie: Das ist das Resultat des Schweizer Berufs-Nationalteams an den 7. EuroSkills. Das berühmte Tüpfli auf dem «i» sind allerdings die sechs Schweizer Goldmedaillen – ebenfalls ein Rekord. Das bislang beste Resultat an einer Berufs-Europameisterschaft waren insgesamt acht Medaillen 2012. Allerdings war die Berufs-Nati dieses Jahr auch mit einem Rekordaufgebot von 17 angetretenen Schweizerinnen und Schweizer an die Berufs-EM in Graz (A) gereist, teilte die Schweizer Stiftung SwissSkills am Sonntag mit.

Die sechs Schweizer Europameister-Titel:

  • Leandra Schweizer (Fleischfachfrau aus Rafz/ZH)
  • Sandro Weber (Landmaschinenmechaniker aus Zuzwil/SG)
  • Simon Koch (Elektroinstallateur aus Boswil/AG)
  • Michael Schranz (Anlagenelektriker aus Adelboden/BE)
  • Damian Schmid (Automobil-Mechatroniker Fachrichtung Nutzfahrzeuge aus Nesslau/SG)
  • sowie das Duo Yunus Ruff und Silvan Wiedmer (Automatiker aus Winterthur/ZH, siegreich im Wettbewerb Industrie 4.0).

Die insgesamt 14 Schweizer Medaillen seien «einmal mehr bester Beweis dafür, was für exzellente und im internationalen Vergleich herausragende Fachkräfte das Schweizer Berufsbildungssystem hervorbringt», schreibt SwissSkills. Hätten doch alle in Graz angetretenen Schweizerinnen und Schweizer die Grundlage für ihren Erfolg mit einer Lehre gelegt. Zudem sieht Schweizer Stiftung das Ergebnis der Berufs-Nati als Bestätigung der «Vormachtstellung unter den europäischen Top-Nationen».

Auch Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin gratulierte auf Twitter den erfolgreichen Schweizer Berufsleuten:

Einmal mehr hätten diese an einer Berufs-EM «brilliert», so Parmelin. Und der Bundesrat dankte in seinem Tweet nebst den erfolgreichen Lehrlingen und Lehrlinge auch deren Ausbildnerinnen und Ausbildnern.

Empfang nach Heimkehr in die Schweiz

Die Berufs-Europameisterschaften sind am Sonntag in Graz zu Ende gegangen. Insgesamt nahmen an den diesjährigen 7. EuroSkills über 400 junge Fachkräfte aus 19 Nationen teil. Wegen der Coronapandemie musste der Anlass allerdings zweimal verschoben werden. Er sollte ursprünglich bereits vor einem Jahr ebenfalls in Graz stattfinden.

Die Schweizer Berufs-Nati wird am Montag zurück in die Schweiz reisen. Laut SwissSkills soll das Team am frühen Abend dann in Rümlang (ZH) von Angehörigen und Freunden empfangen werden. (sat)

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