Arbeitsmarkt
Die Zahl ausgeschriebener Stellen wächst weiter an – ausser in der Ostschweiz

Der Job-Bremsklotz Pandemie scheint vorbei: In der Schweiz wächst der Arbeitsmarkt wieder wie vor Corona. Besonders stark spürt das die Genferseeregion und die Zentralschweiz.

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Gerade in der IT-Branche waren wieder deutlich mehr Stellen ausgeschrieben als noch im Vorjahr.

Gerade in der IT-Branche waren wieder deutlich mehr Stellen ausgeschrieben als noch im Vorjahr.

Keystone

Das sind Good News: Gemäss dem Michael Page Swiss Job Index ist die Zahl der ausgeschriebenen Stellen zwischen März und April schweizweit um 1,5 Prozent gestiegen. Das entspreche «dem durchschnittlichen Zuwachs vor der Corona-Pandemie», heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Am kräftigsten zugelegt haben die offenen Stellen in der IT-Branche. Hier betrug das monatliche Wachstum über 10 Prozent. «Gefolgt von der Gastronomie, die weiterhin von der Rückkehr zur Normalität nach den Corona-Einschränkungen profitiert», wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die regionalen Unterschiede sind allerdings recht gross. Während die Genferseeregion ein monatliches Wachstum von 4,4 Prozent verzeichnen konnte, wurde in der Ostschweiz gar ein Minus verzeichnet. Hier gingen die ausgeschriebenen Stellen im ersten Quartal um 1,3 Prozent zurück. Überdurchschnittlich zugelegt hat dafür die Zentralschweiz mit einem Plus von 3,5 Prozent.

Der Michael Page Swiss Job Index misst die Zahl der ausgeschriebenen Stellen bei Unternehmenswebseiten in der ganzen Schweiz. (mg)

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