NEUE VERORDNUNG
Reaktion auf Einsprachen: Stadt Zürich hebt Hundeverbot am Seeufer auf

Seit vergangenem Herbst galt am Stadtzürcher Seeufer ein generelles Hundeverbot. Gegen diese Verordnung legten Hunderte von Hundehaltern Einsprache ein – mit Erfolg.

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Am Seeufer, wie hier in Zürich Enge, sind Hunde ab sofort wieder willkommen (Archiv).

Am Seeufer, wie hier in Zürich Enge, sind Hunde ab sofort wieder willkommen (Archiv).

Matthias Scharrer (mts) / LTA

(frh) Im vergangenen Herbst hatte die Stadt Zürich ein Hundeverbot am Seeufer ausgesprochen. Dieses wird nun aufgehoben, wie die Stadt am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt. Zudem wird die tagsüber geltende Leinenpflicht in den Seeuferanlagen neu auf die Sommersaison (4. April bis 30. September, von 10 bis 22 Uhr) beschränkt.

Auf Antrag des für die Parkanlagen zuständigen Vorstehers des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements hatte das Sicherheitsdepartement letzten Herbst neue Regeln für 72 der mehr als 200 Grünflächen erlassen. Darunter war auch das sogenannte Betretungsverbot für Hunde, gegen das mehr als 400 Hundehalterinnen und Hundehalter Einsprache erhoben haben. Indem man die Verfügung zu weiten Teilen aufhebe, wolle man den Hundehaltern entgegenkommen, hält die Stadt Zürich in der Mitteilung abschliessend fest.