Badesaison
Berner Badis mit Einlass-Ampel und Unisex-Garderoben

Steht die Berner Badi-Ampel auf Grün, kann man beruhigt im Marzili in die Aare hüpfen. Umziehen sollten sich die Besucher am besten gleich daheim.

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Gepflegter Rasen, Wasser und das Bundeshaus als Kulisse: Das Marzili in Bern ist eine der schönsten Badeanstalten der Schweiz.

Gepflegter Rasen, Wasser und das Bundeshaus als Kulisse: Das Marzili in Bern ist eine der schönsten Badeanstalten der Schweiz.

Sportamt Bern

Nach den Unisex-WC kommen nun die Universal-Garderoben. Wie die Stadt Bern am Dienstag mitteilt, werden in den drei Freibäder Wyler, Marzili und Lorraine solche Umkleide-Garderoben eingerichtet. Diese können von allen Besuchenden unabhängig des Geschlechts genutzt werden. Die ungemischten Garderoben bleiben aber weiterhin bestehen. «Die Einführung von Universal-Bereichen ist Teil einer Massnahme des Aktionsplans Gleichstellung 2019-2022», heisst es in der Mitteilung.

Am liebsten wäre es der Stadt Bern aber sowieso, wenn man die Garderoben gar nicht brauchen würde. «Das Sportamt der Stadt Bern empfiehlt, sich wenn möglich zu Hause umzuziehen», steht auf deren Internetseite. Nicht aber etwa wegen Scham vor dem anderen Geschlecht, sondern wegen des Coronavirus. Damit es nicht zu einem Gedränge in den Badis kommt, wird das Personenaufkommen mit einem Zählsystem an den Eingängen kontrolliert. Mittels Ampelsystem im Internet kann die Badiauslastung kontrolliert werden. Steht sie auf Rot, wird der Zugang zur Badi gesperrt. Grundsätzlich gelte weiterhin, dass pro 10 Quadratmeter eine Person eingelassen werde.

Die Berner Badis öffnen diesen Samstag ihre Tore. Die Ampeln dürften eher im grünen Bereich bleiben – am Himmel zeichnen sich gemäss Wetterbericht derzeit viele schwarze Wolken ab. (mg)