URTEIL
Zürcher Arbeitsgericht hält Entlassung von ehemaligem Fifa-Funktionär für gerechtfertigt

Gegen die 2016 ausgesprochene Kündigung ging der ehemalige Fifa-Generalsekretär Markus Kattner gerichtlich vor. Nun muss er vor dem Arbeitsgericht eine Niederlage einstecken.

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Die Fifa entliess ihren ehemaligen Generalsekretär Markus Kattner wegen des Vorwurfs des «Missbrauchs treuhänderischer Verantwortung». (Symbolbild)

Die Fifa entliess ihren ehemaligen Generalsekretär Markus Kattner wegen des Vorwurfs des «Missbrauchs treuhänderischer Verantwortung». (Symbolbild)

Ennio Leanza / KEYSTONE

(frh) Das Zürcher Arbeitsgericht hält die Entlassung des ehemaligen geschäftsführenden Fifa-Generalsekretärs Markus Kattner für gerechtfertigt und angemessen, wie aus einem aktuellen Urteil hervorgeht. In einer am Montag veröffentlichten Mitteilung begrüsst die Fifa den Entscheid. Das Gericht sei zum Schluss gekommen, dass angesichts der Loyalitätspflichtverletzungen von Kattner eine Weiterbeschäftigung vonseiten der Fifa gerechtfertigterweise ausgeschlossen gewesen sei, schreibt der Weltfussballverband.

Kattner war am 23. Mai 2016 von der Fifa wegen des Vorwurfs des Missbrauchs treuhänderischer Verantwortung entlassen worden. Gegen die aus seiner Sicht ungerechtfertigte Kündigung ging der Deutsche gerichtlich vor und forderte von der Fifa ursprünglich 10 Millionen Franken Schadenersatz. Das Urteil des Zürcher Arbeitsgerichts kann weitergezogen werden.