Unverhoffte Chance
Tschechiens Trainerteam mit Corona infiziert – reicht es für die Schweiz gar an die Handball-WM?

Während sich die Schweizer Handball-Nationalmannschaft für die EM-Quali vorbereitet, melden Tschechiens Handballer Coronafälle aus dem Trainerteam. Warum diese zwei Meldungen zusammenhängen.

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Nati-Trainer Michael Suter muss derzeit zweigleisig planen: Für die EM-Quali-Spiele – und für die WM in Ägypten.

Nati-Trainer Michael Suter muss derzeit zweigleisig planen: Für die EM-Quali-Spiele – und für die WM in Ägypten.

Keystone

(frh) Eigentlich bereitet sich die Schweizer Handball-Nationalmannschaft gerade für die EM-Qualifikationsspiele gegen Finnland Mitte März vor. Doch plötzlich könnte es ganz schnell gehen und Nationaltrainer Michael Suter müsste umplanen – für die Weltmeisterschaft in Ägypten nämlich, die schon in knapp einer Woche beginnt.

Sportlich hatten es die Schweizer verpasst, sich für die WM zu qualifizieren. Als 16. der letztjährigen Europameisterschaft ist die Schweiz jedoch die zweite Nation, die nachrücken würde, falls sich Mannschaften aufgrund von coronabedingten Ausfällen von der WM zurückziehen müssten. Und spätestens ab diesem Dienstag darf gepokert werden, weil bekannt wurde, dass sich das Trainerteam Tschechiens mit Corona infiziert hat. Spieler seien bislang keine betroffen, teilt der tschechische Verband mit.

Würde sich die Lage verschlimmern, sähen sich die Tschechen eventuell gezwungen, Forfait zu geben. Wiederholt sich ein ähnliches Szenario bei einer weiteren Teilnehmernation, könnte es für die Schweiz unter Umständen also doch noch mit einer Reise nach Ägypten klappen. Noch bleibt das alles jedoch Spekulation.